Corona-Pandemie: Rhein-Erft-Kreis erhält ein Impfzentrum

„Der Rhein-Erft-Kreis soll ein eigenes Impfzentrum erhalten. Das hat unser Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann mitgeteilt.“ Das berichten die CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland und Romina Plonsker. Damit bereiten sich das Land und die Kreise bereits auf einen Impfstoff gegen das SARS-CoV-2-Virus vor. Gleichzeitig will das Land Nordrhein-Westfalen die Impfzentren mit rund 100 Millionen Euro unterstützen. Das kündigte heute Finanzminister Lutz Lienenkämper (CDU) an. Golland und Plonsker: „Wir setzen alles daran, mit Impfungen an den Start gehen zu können, sobald der Impfstoff zur Verfügung steht.“

Darüber hinaus sollen mobile Teams die Impfzentren ergänzen und insbesondere dort zum Einsatz kommen, wo besonders gefährdete Personengruppen leben, zum Beispiel in stationären Einrichtungen der Altenpflege. „Wir wissen um die angespannte Situation für die Pflegerinnen und Pfleger“, sagen Golland und Plonsker. „Ihre Leistung verdient unser aller Anerkennung und Dank. Wir wollen sie nicht noch mit zusätzlichen Aufgaben belasten, deshalb die mobilen Teams.“

Die beiden CDU-Landtagsabgeordneten verweisen aber auch darauf, dass es zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorhersehbar sei, wann ein Impfstoff zur Verfügung stehe. Golland und Plonsker: „Aber wenn er da ist, sind wir mit diesen guten Vorbereitungen sofort startklar.“

5 Kommentare to “Corona-Pandemie: Rhein-Erft-Kreis erhält ein Impfzentrum”

  • Faktenlieferant:

    Wenn es im ganzen Kreis nur ein Impfzentrum gibt, stellt sich wohl die Frage, wie die ganzen Einwohner des Kreises da hinkommen sollen…

  • Baltasar Fernandez:

    Immer wieder sind Berichte in den Medien, dass „Impfzentren“ geplant, in Arbeit und bald einsatzbereit sind. Auch hier im Rhein-Erft Kreis scheint man fieberhaft an diesem Thema zu arbeiten.

    Was ich bisher von niemanden gehört, und auch in keiner Zeitung gelesen habe ist, wie und von wem erfährt der Bürger verbindlich wann er persönlich und wo geimpft wird? Muss ich persönlich aktiv werden? Wenn ja, bei wem? Kann ich mich ausschließlich und nur im Impfzentrum meines Kreises impfen lassen? Wer entscheidet ob ich Risikopatient bin? Wer vergibt die beiden Impftermine?

    Weiß zu diesem Thema jemand mehr?

  • Carsten Kurz:

    Sie fallen entweder direkt aufgrund objektiv feststellbarer Faktoren in eine Gruppe (Alter, Zugehörigkeit zu einer Berufsgruppe, Bewohner eines Pflegeheimes, etc.). Oder, wenn Sie als Risikoperson im eigenen Haushalt leben, wenden sich an ihren Hausarzt. Aufgrund des kommunalen Meldewesens können z.B. recht einfach alle Einwohner eines Kreises ab 80 Jahren angeschrieben werden. Weitere Details klären sich in den nächsten Tagen, die genaue Festlegung der Personenkreiskategorien ist ja heute erst festgelegt worden. Ohne Voranmeldung/Einladung kommt man in die Impfzentren gar nicht rein, es wird also keinesfalls vor Ort entschieden, ob sie einer der Zielgruppen gehören.
    Es gibt nicht nur eine Liste von Personengruppen, die geimpft werden sollen, sondern ebenso eine von Gruppen, die vorläufig NICHT geimpft werden sollen. z.B. solche mit speziellen Erkrankungen/Allergiehäufigkeiten, Kinder/Jugendliche unter 16 Jahren, oder Personen, die bereits eine Corona-Infektion hatten bzw. einmal PCR positiv getestet wurden.

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