Autorenarchiv
Ankündigung: Vortrag am 18.2.2014, 19 Uhr, im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler
Opfer und Täter. Die Arbeitsanstalt Brauweiler im „Dritten Reich“
Referenten: Hermann Daners und Josef Wißkirchen
Der Vortrag „Opfer und Täter. Die Arbeitsanstalt Brauweiler im ‚Dritten Reich‘“ nimmt Bezug auf die im Dezember 2013 erschienene Publikation „Die Arbeitsanstalt Brauweiler bei Köln in nationalsozialistischer Zeit“ der beiden Historiker Hermann Daners und Josef Wißkirchen. Das 435 Seiten umfassende Buch beleuchtet die herausgehobene Rolle, die der Arbeitsanstalt im Terror- und Repressionssystem des nationalsozialistischen Regimes zukam. Dabei gehen die Autoren differenzierend auf die unterschiedlichen Funktionen ein, die die Arbeitsanstalt im Laufe dieser Jahre innehatte. Unter Heranziehung aller relevanter Quellen werden erstmals die Strukturen, Abläufe, handelnden Personen, Opfer und Ereignisse dargestellt und in den historischen Zusammenhang eingeordnet.
Der Vortrag unterzieht verbreitete Vorstellungen einer kritischen Revision. Dabei spüren die Autoren am Beispiel einzelner betroffener Personen lokalen und regionalen Aspekten nach.
Termin: Dienstag, 18.2.2014, 19 Uhr
Ort: LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Gierden-Saal, Ehrenfriedstraße 19, 50259 Pulheim-Brauweiler
Eintritt: frei
Veranstalter: LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Weitere Informationen:
http://www.abteibrauweiler.lvr.de/de/veranstaltungen/fachvortraege/Vortraege.html
Brief aus Eckernförde – Macht doch jeder #125

Moin, moin,
Für die nächste Chorprobe musste ich Anfang der Woche einige Noten kopieren und ausdrucken. Im Chor hat jeder so seine Aufgabe. Ich bin die Notenwartin. Jedenfalls hatte ich prompt kein Papier mehr im Drucker. Ich fluchte, weil ich in Eile war und die Geschäfte schon geschlossen hatten. Fiete, der bis dahin in seinem Oldtimer-Magazin geblättert hatte, trat hinter mich. „Margarete, lass mich dein dich rettender Engel sein. Ich fahre rasch ins Büro und ehe du dich versiehst bin ich zurück, mit 500 Blatt feinstem 90 Gramm Kopierpapier.“ Ich drehte mich zu ihm um. „So, so. Kopierpapier aus dem Büro der Firma, die deiner Tochter gehört. Wie verrechnest du das denn? Was erklärt denn deine Tochter gegenüber dem Finanzamt? Ist das nicht ein bisschen ADAC?“ Fiete runzelte die Stirn. „Margarete, zwischen zwei Pfund Papier und Hubschrauberflügen liegt doch wohl ein kleiner Unterschied, oder!?“ Ich stimmte ihm zu, merkte aber an, dass es im Grunde vergleichbar sei. Man nähme sich einen Vorteil, der einem nicht zustünde. Und das sei weder legitim noch legal. Wie nicht anders zu erwarten, kam Fiete mit den, nicht nur seiner Meinung nach weltfremden Urteilen zu den Themen übrig gebliebene Brötchen am Arbeitsplatz essen oder Handy aufladen mit dem Strom des Arbeitgebers. Dann, mitten hinein in unsere Diskussion über Kugelschreiber, Rettungsflieger und Oktoberfest, rief Hans an. Er fragte, ob wir mit ins Kino wollten. Er hätte Freikarten. Den Geschäftsführer des Kinos habe er gestern als Zeugen befragt und da hätte ihm dieser …, naja, wie das eben so wäre, wenn man jemanden kennt, der einen kennt. Wir haben am Abend „Hannas Reise“ gesehen. Empfehlenswert. Die Noten habe ich Tags drauf ausgedruckt. Auf selbst gekauftem Papier. Immerhin.
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Samstagabend gehe ich zum 62. Seglerball Eckernförde in die Stadthalle. Es gibt Verpflichtungen, die durchaus Spaß machen können.
Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
An 45 Standorten in der Stadt Pulheim gibt es Hundetoiletten, davon 6 in Brauweiler
Nicht nur ich habe mich über die Hundehaufen aufgeregt (24.01.2014). Es gibt viele Bürger, denen das ganz schön stinkt. Jetzt erreicht mich die passende PM der Stadt Pulheim:
(PM) – Verantwortungsbewusstes Verhalten trägt zur Sauberkeit der Stadt bei
Es werden stetig mehr! An 45 Standorten in der Stadt Pulheim haben Hundebesitzer mittlerweile die Möglichkeit, die „Hinterlassenschaften“ ihrer vierbeinigen Begleiter in Hundetoiletten sauber und umweltfreundlich zu entsorgen.
Die Nutzung ist denkbar einfach. Man zieht eine Kottüte aus dem abschließbaren Tütenspender, stülpt sich diese wie einen Handschuh über die Hand, nimmt das „Häufchen“ auf und entsorgt die Tüte samt Inhalt in den darunter befindlichen Abfallsammelbehälter. Die Hundetoiletten werden von den Mitarbeitern des Bauhofes regelmäßig mit neuen Tüten bestückt und die Abfallbehälter geleert.
In der Stadt Pulheim gibt es ca. 3.500 Hunde (Stand Dezember 2013). Die zu zahlende Hundesteuer beläuft sich seit 2011 bei einem Hund auf 75 Euro pro Jahr. Bei zwei Hunden sind pro Tier 90 Euro zu entrichten und bei drei und mehr Hunden fallen 105 Euro pro Tier und Jahr an. In besonderen Fällen können die Besitzer von der Hundesteuer befreit werden. Die Hundesteuermarke muss von den Tieren sichtbar am Halsband getragen werden.
Die Stadtverwaltung Pulheim weist alle Hundehalter darauf hin, dass die von ihren Tieren verursachten Verunreinigungen auf Straßen, Wegen und Plätzen sowie in Grünanlagen unverzüglich zu beseitigen sind. Verstöße können mit einer Geldbuße von bis zu 500 Euro geahndet werden. Wegen der zunehmenden Zahl von Beschwerden und Anzeigen, die sich auf die Verunreinigung von öffentlichen Flächen durch Hunde beziehen, macht das Ordnungsamt deutlich, dass es sich dabei um eine Ordnungswidrigkeit handelt. Deshalb werden die Hundebesitzer auf ihre Verpflichtung hingewiesen, die „Hinterlassenschaften“ zu entfernen. Alle Hundehalter können durch verantwortungsbewusstes Verhalten zur Sauberkeit der Stadt Pulheim beitragen.
Die bislang aufgestellten Hundetoiletten findet man an folgenden Standorten:Brauweiler:
auf der Grünfläche an der Erfurter Straße hinter dem Discounter Aldi
auf der Grünfläche an der Ecke Medardusstraße / Richezastraße
an der Helmholtzstraße zwischen Robert-Koch-Straße und Donatusstraße
an der Helmholtzstraße zu Beginn des Feldes
am Friedhofsweg gegenüber der Pfalzgrafenstraße (in Aufstellung)
am Verbindungsweg zwischen Friedhofsweg und Kaiser-Otto-StraßeDansweiler:
auf der Grünfläche am Ehrenmal
Weitere Standorte finden Sie hier.
TuS Brauweiler Basketball – TV Blatzheim : TuS-Brauweiler, U12 25.01.2014
TV Blatzheim – TuS-Brauweiler 19:110 (3:24, 6:24, 0:30, 10:32)
Mit einer überragenden Leistung sicherte sich der TuS-Brauweiler einen klaren 110:19 Sieg gegen das Team aus Blatzheim. Auch ohne einige gesundheitlich angeschlagenen Spieler, wie Marc Pütter oder Tom Paulke, startete das Team von Thomas Bömerich und Max Winter mit starker Verteidigung und konnte immer wieder einfache Punkte herausspielen. Da das Team nur mit 8 Spielern angereist war, konnte jeder Spieler genug Spielzeit abgreifen und auch Mio Grüttemeier und Cem Kocabas konnten bei ihrem ersten Spiel für Brauweiler viel auf dem Platz stehen und gute Akzente setzen.
Von Anfang an konnte das Team die von den Trainern geforderte Spielweise umsetzten und das schnelle Spiel nach vorne forcieren. Bereits nach dem ersten Viertel waren die Verhältnisse für das Spiel klar. Die Mannschaft schaffte es zudem die gezeigte Intensität auch in den nächsten Vierteln beizubehalten und so den Vorsprung zu vergrößern. Während der Halbzeit beschlossen die Spieler in der Kabine einstimmig heute zum ersten mal in dieser Saison mehr als 100 Punkte zu erzielen.
Nach der Pause schalteten die Spieler noch einen Gang höher und schafften es das Viertel 30:0 für sich zu entscheiden. Aufgrund der starken Verteidigung am Ball von Bilal Ksiouar und Steffen Weis und einer kollektiv guten Arbeit in den Passwegen konnte man über das ganze Spiel hinweg aus vielen Ballverlusten schnelle Körbe im Angriff erzielen. Auch hier zeigte sich die starke Präsenz von Bilal und Steffen, die sowohl gut punkteten als auch ihre Mitspieler immer wieder in Szene setzten. Darauf hatte die gegnerische Defensive häufig keine Antwort.
„Man kann heute nur zufrieden mit der Mannschaft sein. Die Jungs haben super gekämpft und permanent als Team gespielt. Wir sind extrem froh wie sich das Team seit Beginn der Saison sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff entwickelt hat.“, so das Trainerteam.
Am nächsten Samstag wird das Team gegen den Hürther BC in die Rückrunde starten und dann hoffentlich auch wieder auf einen vollen Kader zurückgreifen können.
Es spielten: Kaulhausen (8 Punkte), Grüttemeier (2), Kocabas(8), Henkel (6), Trierscheidt (10), Ksiouar (36), Weis (32), Hensel (8)
Brief aus Eckernförde – Hassos Tunnel #124
Moin, moin,
„Landwirtschaft, erneuerbare Energien, Tourismus.“ Jörns Enkelin leierte den Dreiklang ihrer beruflichen Zukunft im Norden mit Widerwillen runter, schlürfte an einem Chai Latte und schaute demonstrativ gelangweilt zur Decke. Unser Versuch das demographische Damoklesschwert durch generationenübergreifendes Coaching in seiner furchteinflößenden Bewegung zu stoppen, geriet ins Stocken. Julia ist 21, hat ein leidliches gutes Abitur, sieht verdammt gut aus, aber einen Plan? Fehlanzeige. Stattdessen: Heute Party, morgen mal gucken. Als ihre News-App die Rentenpläne der Andrea Nahles in ihr Blickfeld rückte, war es nämlich zunächst mal vorbei mit Senior-Coaching. Julia fand deutliche Worte für Nahles´ Politik, die erhebliche finanziellen Lasten auf die Schultern der nächsten Generation packt und Julia, so mein Eindruck, war sich ihres längeren Lebenshebels durchaus bewusst. Aussitzen kann wieder eine Option sein. Eine Blockade der Jungen würde die Mittelalten vermutlich extra alt aussehen lassen. Wer nicht arbeitet, zahlt auch nicht in die Rentenkasse. Ich bemühte mich um Annäherung durch Empathie. Nach einem weiteren Modegetränk auf meine Rechnung, ein bisschen Rumgetippe auf ihrem Smartphone und ebenso sanften wie offenen Fragen meinerseits, hatten wir dann die Interessenfelder der jungen Dame erreicht: Fashion and Pets. Also Mode und Viecher. Wir drehten ein paar Pirouetten um Öko-Tex und urban fishfarming. Julia kaute Kaugummi und dann, wie aus dem Nichts, erschien ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht. Ob wir nicht irgendwie einen Kontakt zu einem Venture-Capital Typen hätten. Wobei Crowdfunding vielleicht auch ginge. Jörn wurde das nun zu bunt. „Mädchen, wofür bittesehr, brauchst du denn Risikokapital?“, brachte er unser aller Frage auf den Punkt. Die Antwort haute uns um. „Hatte einen Gedankenblitz. Pet-Piercing, krasser Trend. Versteht ihr? Tier-Tattoos und so.“ Jörn schaute mit großen Augen. Fragend. Seine Enkelin erklärte nun langsam und in wohlgesetzten Worten, sie beabsichtige ein Tattoo- und Piercingstudio für Haustiere zu eröffnen. Jörn war sprachlos. Julia war euphorisch. Ihr Plan war geschmiedet. Endlich. Noch während wir uns rat- und fassungslos anstarrten, suchte sie bereits online nach einem coolen Ladenlokal im Schanzenviertel. Fiete grinste: „Zungenpiercing für Bello und Ohrringe für die Mietze. Dagegen wird uns Massentierhaltung wie ein Streichelzoo vorkommen.“ Julia ging, ich habe ihren Chai Latte ausgetrunken. Gar nicht so übel.
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Freitagabend (18.30 Uhr) Green-Screen´s Winterfilmreihe hier: „Das Haus“.
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Brief aus Eckernförde – Vermessen #123

Moin, moin,
am Neujahrstag frühstückten wir in großer Runde. Um das Jahr fröhlich beginnen zu können, hatte ich politische Themen als Tischgespräch untersagt. Nachdem wir zwei Minuten schweigend Eier geköpft und Tee gerührt hatten, fragte Marlene nach unseren Vorsätzen für 2014. Dabei stellte sich heraus, dass allein Fiete gänzlich frei von Vorsätzen war. Er log. Ich wusste das.
Mittwoch besuchte ich ihn in seinem alten Büro, das der Baulöwe im Ruhestand einfach nicht aufgeben kann. Und dabei kam´s dann raus. Als ich das Büro betrat, stand Fiete barfuß und in Unterwäsche auf einer Waage. Er sah mich und fiel förmlich in sich zusammen. Kein Poltern, kein Gezeter. Er wusste, dass ich ihn ertappt und überführt hatte. Ohne Vorsätze ins neue Jahr. Ha! Die Waage, ein Hi-Tech-Produkt aus der Raumfahrtforschung, das Fiete über einen Fernseh-Shopping-Sender bestellt hatte. Das Körperfett wird gemessen und das Körperwasser und das Gesamtgewicht, womöglich auch der IQ. Auf Fietes Schreibtisch die Formel zur Ermittlung des Body-Mass-Index und ein Schrittzähler. Der BMI sei ja von gestern erklärte Fiete. Wichtiger sei das Waist-to-Height Ratio, also das Verhältnis von Hüftumfang zu Körpergröße. Dann piepte es. Die Bauchmuskeltrainings-App auf seinem Handy. Mir wurde angst und bange. Denn ich kenne Fietes Blutdruckwerte und seine verbissene Art einmal gesteckte Ziele auf Biegen und Brechen zu verfolgen.
Spontan und in freier Rede, stellte ich Fiete darum das AzEV vor, das den letzten Stand der personal enhancement Forschung repräsentiere. Das AzEV messe nämlich das „Aufwand zu Effekt Verhältnis“, erklärte ich. Das AzEV der von Fiete verwendeten Methoden berechnete ich im Kopf mit 0,7. Im Schnitt weit unterhalb des empfohlenen Wertes von 19. Fiete war enttäuscht. Wir haben einen langen Spaziergang gemacht und uns dann mit einer Pizza gestärkt. Machte gefühlt ein AzEV von immerhin 6,9. Fiete ist nun wieder in der Spur und frei von Dämonen, die ich austreiben müsste.
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Sonnabend (20.00 Uhr) Utgard. Dort wird Dave Goodman einheizen. Gute Musik, nette Leute und nur ein kleines Pils. Das treibt des Tages-AzEV weit nach oben.
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Brief aus Eckernförde – Landliebe #122

Moin, moin,
rund um die Jahreswende habe ich ihn wieder gehört, diesen Begriff mit dem ich so wenig anfangen kann: „Ländliche Räume“. Es ging um Geld. Wer bekommt was von wem und warum. Wer „ländliche Räume Schleswig-Holstein“ in das entsprechende Feld einer Suchmaschine tippt, erhält 159.000 Ergebnisse. Ich war erstaunt wieviele Definitionen des ländlichen Raumes kursieren, wie tief der ländliche Raum durch Kultur-Geographen und andere Fachleute differenziert wird, wie zahlreich die Verwaltungsstellen sind, die sich kümmern. Es gibt sogar eine Akademie, die sich allein diesem Thema widmet und es gibt ein Netzwerk Ländliche Räume und es gibt europäische Netzwerke zu denen auch das Europäische Evaluierungsnetzwerk für den Ländlichen Raum zählt. Das klingt doch gut. In Schleswig-Holstein zählt man 22 sogenannte Leader-Aktionsgruppen im Netzwerk Ländliche Räume. Da wird sicher die Arbeit gemacht. Der Ländliche Raum ist, wie sagt man heute, gut aufgestellt. Die Organisation scheint perfekt. Sicher denken viele qualifizierte Menschen darüber nach, was wohl wird aus dem ländlichen Raum und dann gibt es eine Präsentation und einen Kongress. Toll. Es müsste doch eigentlich rund laufen, im ländlichen Raum. Tut es aber nicht. Die jungen Leute ziehen weg, Dorfschulen schließen, der Kaufmann gibt auf, im Dorfkrug bleibt der Zapfhahn trocken und der Freiwilligen Feuerwehr fehlt der Nachwuchs. Erosion auf breiter Front. Hoffnungslos? Keinesfalls! Ich will hier nicht ins Detail gehen. Nur soviel als Anregung einer älteren Mitbürgerin: Mal an unsere Grundbedürfnisse denken und dann daran, dass kleine Strukturen handlungsfähig machen. Beispiele gefällig? Hans bringt mir jeden Mittwoch sechs Eier aus Missunde mit, den Sonntagsbraten liefern Galloways aus Rieseby, geistige Anregungen erhalte ich beim Altstadtverein, soziale Kontakte bietet der Chor, mein neues E-Bike kommt aus Oldenburg und der Ökostrom wird ziemlich wahrscheinlich in Schleswig-Holstein erzeugt. Das Land zwischen den Meeren bietet Entwicklungspotenzial schon wegen seiner Lage. Heimat ist nichts rückwärtsgewandtes. Augen auf, keine falsche Angst und anpacken. Kämpfe kämpfen, die man gewinnen kann. Dass man gegen einen Gegner aus einer anderen Gewichtsklasse wenig zu bestellen hat, hat der Streit um die Windenergiemesse gezeigt. Erreichbare Ziele gibt es genug. In diesem Sinne: Rüm hart – klaar kiming.
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Montagabend (19.30 Uhr) werde ich in Carls Showpalast Uwe Pörksen lauschen. Auf Einladung der Heimatgemeinschaft wird er zum Beispiel das Auseinanderbrechen eines viele Jahrhunderte währenden deutsch-dänischen Miteinanders beschreiben. Pörksen ist Autor des Buches „Riß durchs Festland“ und lässt Geschichte am Beispiel einer Familie lebendig werden.
Klappentext
Es ist die Momentaufnahme einer Idylle – und gleichzeitig der letzte Akt eines Dramas, das von Nationalismus und Feindschaft, von kleinen und großen Kriegen, von Ressentiments, Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit gezeichnet ist. Nur ein einziges Foto hat sich erhalten. Es zeigt drei Paare der weit verzweigten Pastorenfamilie Prahl beim Verlassen der Nicolaikirche in Eckernförde. Sie feiern an diesem Tag gemeinsam die goldene, die silberne und die grüne Hochzeit. Es ist ein rauschendes, ein auf den ersten Blick ganz und gar privates, unbeschwertes Fest, das da am 31. August des Jahres 1930 stattfindet. Und doch wird in ihrer Vorgeschichte im Mikrokosmos des Privaten und in dem Geflecht der Stimmen und Schicksale, der vielen Familienüberlieferungen und Dokumente ein Panorama der Landes- und Zeitgeschichte erfahrbar. http://buchverlag.boyens-medien.de/verlagsprogramm/literatur/einzelansicht/kategorie/literatur/buch/riss-durchs-festland.html
Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
Bürgermeistersprechstunde in Brauweiler
Am Donnerstag, 23. Januar, 17.00 bis 18.30 Uhr, wird uns der Bürgermeister Frank Keppeler im alten Rathaus (Büro Einwohnermeldeamt) in Brauweiler besuchen.
Unmittelbar vor Ort haben wir, die Brauweiler, dann die Möglichkeit, mit dem Bürgermeister über lokale Angelegenheiten zu sprechen. Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Vielleicht spricht ja auch einer mal die Situation im Zahnrad an. Siehe auch den Kommentar von Kerstin hier.
Brauweiler Wetter – Winter?
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Guten Morgen Brauweiler. Was ist das für ein Wetter? Das soll Winter sein. Da erinnern wir uns doch lieber an vergangene Jahre, in denen der Januar so richtig knackig kalt war und Schnee den Rhein-Erft-Kreis deckte. Im „Winterland“ ticken die Uhren einfach anders. Wettergott erbarme dich, es ist noch Glühwein vorrätig.
NASOWAS – Vernissage im Johanniter-Stift Brauweiler
Unter dem Titel Junge Kunst – Arbeiten aus dem Kunstunterricht des Abtei-Gymnasiums Brauweiler findet am 02. Februar 2014 um 15.00 Uhr im Restaurant des Johanniter-Stifts die Vernissage des Abtei-Gymnasiums Brauweiler statt.
Erstmalig stellen Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 – 12 des Abtei-Gymnasiums Brauweiler künstlerische Arbeiten aus, die im Kunstunterricht entstanden sind. Zu sehen sind Zeichnungen / Druckgraphik / mit Acrylfarben auf Leinwand gemalte Bilder / Fotografien / Fotomontagen und Tonplastiken.

