Archiv für die Kategorie „Abtei Brauweiler“
Brauweiler Bilder – Abtei-Impressionen
Ich habe während meines Besuchs der Mehmet-Güler-Ausstellung „Orient und Okzident„, die gestern ihre Türen schloss, im Treppenhaus nach oben geschaut. Ist das eine Nachricht, die man veröffentlichen sollte? Fängt der Brauweilerblogger jetzt das sogenannte „facebooken“ an, will sagen die Dokumentation der banalsten alltäglichen Verrichtungen? Ich sage es Ihnen. Ich fand des fotografische Ergebnis aus der Abtei Brauweiler einfach schön. Guten Start in die vorösterliche Woche. (Foto: Hendrik Neubauer)
Abteidorf Brauweiler – DIE ANDERE SEITE
Ein neuer Gerichtstermin in der Sache „Bebauung Guidelplatz“ ist anberaumt. Am 26. Juni um 9.30 Uhr treffen sich die Parteien vor dem Verwaltungsgericht Köln wieder. Worum es in der Verhandlung geht, habe ich hier schon oft genug ausgebreitet. Worum es uns als Brauweilern aber eigentlich gehen sollte? Ich nenne es mal DIE ANDERE SEITE. Auf der anderen Seite der Abtei Brauweiler wuchert das Guidelloch langsam vor sich hin. Ein Baum wächst. Bald hat er die Größe unseres Bürgermeisters erreicht. Fragt sich bloß, wer als erster fällt. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler – Die Bauarbeiten in der Dorfmitte haben begonnen.
Ja, es ist so weit. In der Dorfmitte Brauweilers sind weitere Absperrgitter aufgestellt worden und es sieht so aus, als gehe es jetzt los. Endlich Bauarbeiten. Nur Berufspessimisten werden jetzt wieder aufschreien: „Was ist das denn? Ist das ein vorgezogener Aprilscherz? Das ist doch die vollkommen verkehrte Seite. Nicht vor der Abtei soll gebaut werden. Die Bauarbeiten am Guidelplatz sollen endlich beginnen!“ Bis vor einigen Tagen hätte ich den Kritikern recht gegeben. Aber nun habe ich in der New York Times gelesen, dass US-Forscher herausgefunden haben: Gute Nachrichten verbreiten sich in sozialen Netzwerken besser als schlechte: Da sozial vernetzte Leser sich im Gegensatz zu traditionellen Medien um die Gefühle ihrer Mitmenschen kümmern, teilen sie bevorzugt Artikel mit positivem Inhalt. Ich werde ab jetzt Brauweiler nur noch aus posimistischer Sicht betrachten und beschreiben. Glauben Sie mir. Es ist schon alles richtig so. Das Leben ist schön und auch sonst ist alles dufte. Und wenn der Frühling erst einmal anfängt. Dann… Ja, was denn dann?
Kunst in der Abtei Brauweiler – Mehmet Gülers Ausstellung noch bis zum 24. März
Gestern Mittag war es doch sehr grau und ich habe mir daraufhin ein wenig Sonne gegönnt. Seit dem 2. März ist in der Abtei Brauweiler die Ausstellung „Orient und Okzident“. Der Maler Mehmet Güler (geb. 1944 in Malatya/Türkei) ist einer der weltweit bekanntesten türkischen Künstler. Seine Bilder leben von den starken Farben und von Kontrasten. Dick aufgetragene Farben wechseln sich ab mit geradezu zart gestalteten Flächen. Das Bild »Wer sich und andere kennt …« (2011, Öl auf Leinwand, 200 x 300 cm) ist das Zentrum, um das hier seine ausgestellten Arbeiten kreisen. Das monumentale Bild haut den Betrachter geradezu um und zieht ihn mit seiner Farbfülle an. Je länger man die auf den ersten Blick so abstrakt wirkenden Bilder betrachtet, desto mehr Figuren schälen sich aus dem Farbmeer heraus. Figuren aus der modernen westlichen Welt und der traditionellen türkischen Kultur treten in den Bildern auf. Und wer dann näher tritt, blickt auf Fragmente aus Goethes West-östlichen Divan „Wer sich selbst und andere kennt, wird auch hier erkennen: Orient und Okzident sind nicht mehr zu trennen.“ Zu trennen sind die Begriffe nicht mehr, in Gülers Bildern prallen sie in schrillen Farben aufeinander. Es war ein spannender sonntäglicher Besuch. Bis zum 24. März ist die Ausstellung noch geöffnet. Prälatur der Abtei Brauweiler. Öffnungszeiten: Di bis So 14.00-17.00 Uhr. Montags geschlossen. Eintritt frei. P.S. Hier gibt es ein aufschlussreiches Video-Künstler-Porträt.
Brief aus Eckernförde – Slim und fit #79
„Frau Meier, labelst du mal eben die Non-Food-Ecke neu durch.“ Frau Meier tat wie ihr geheißen, schnappte sich den Einpreiser und verschwand in Richtung der Grabbeltische. Ich blieb derweilen vor einem Regal mit Hygieneartikeln wie „Hot Mud“, „Black Pearl“ und „Axe Apollo“ stehen. Achja, mir fiel ein, dass mich jüngst einer meiner Facebook-Freunde zum „Axe Space Camp“ einladen wollte. Aus Interesse klickte ich ein wenig in dieser virtuellen Veranstaltung herum und wunderte mich, dass das sehr unterleibsfixierte Axe-Marketing ihre Kunden nun in den Weltraum schießen will. Steht das Unternehmen vor der Selbstauflösung? Was kommt danach? Wehmütig erinnere ich mich an den weißen Schriftzug auf blauen Grund. Schlecker. Er prangte Jahre gegenüber der Brauweiler Abtei, nun ist der fort. Es half nichts, dass der Drogerie-Discounter mit dem Spruch „,For You. Vor Ort“ zum letzten Sprung ansetzte. Dabei imitierte der „Claim“ oder „Slogan“ doch den „Meier-Sprech“. Also die Angewohnheit seiner Kunden Deutsch und Englisch munter miteinander zu mischen. Dagegen kommt man nicht an, sagen Sie jetzt? Sie haben noch nicht den Brief aus Eckernförde gelesen. Margarete Brix, Amtsrichterin a.D., droht heute mit „Drei Monate Maul halten ohne Bewährung.“ (Illustration: Meike Teichmann). Diesen Beitrag weiterlesen »
Abtei Brauweiler – STREAMS II – Internationales Festival Neue Musik- 9. und 10. März 2013
Streams II, das Internationale Festival Neuer Musik in der Abtei Brauweiler, findet am 9. und 10. März statt. Konzerte zum Gedenken an die Opfer von Terror und Gewalt, unter diesem Motto steht das diesjährige Programm unter der künstlerischen Leitung von Falko Steinbach.
Leitgedanke des Festivals Streams II ist es, wie schon 2010 verschiedene Strömungen aus der Vielfalt des heutigen Musikschaffens aufzuzeigen und die weltweite Offenheit und Grenzüberschreitungen in der Musik zwischen Ost & West, Nord & Süd deutlich zu machen, die seit der Wende vor zwei Jahrzehnten möglich geworden ist. Werke von 14 bedeutenden Komponisten aus den USA, Deutschland, Australien, Italien, Russland und Weißrussland kommen zur Aufführung. Darunter sind fünf Komponisten, die sich nach ihrer Ausbildung an der Rheinischen Musikhochschule in Köln, im Rheinland selbst bzw. weltweit als führende Schöpfer und Lehrer einen Namen gemacht haben.
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Brauweiler Guidelplatz – Die Verhandlung wird vertagt
Mögen die Wellen der Diskussionen um die Pulheimer Schul– und Bäderlandschaft auch noch so hoch schlagen, in Sachen Brauweiler Guidelplatz herrscht momentan Grabesstille. Und das wird zunächst erst einmal so bleiben. Nachdem die außergerichtliche Einigung, auf die alle Beteiligten so viel Hoffnung gesetzt haben, offensichtlich gescheitert ist, sollten heute vor dem Verwaltungsgericht Köln die Klagen der Anwohner neu verhandelt werden. Die Klagen zielen in erster Linie auf die Ausfahrt der Tiefgarage an der Kaiser-Otto-Straße. Grund für die Vertagung ist eine Erkrankung eines der Beteiligten, es handelt sich wohl um den Richter. Ein neuer Verhandlungstermin ist noch nicht in Sicht.
Brauweiler Zug – „Unser Dorf muss schöner werden! Sollen wir es machen???“
Erstaunlich viele Wagen im Brauweiler Zug nahmen in diesem Jahr Bezug auf das Guidelloch. Am unverblümtesten formulierten es Die Geringelten e.V. : „Unser Dorf muss schöner werden! Sollen wir es machen???“ Ja, bitte. Ihr könnt euch ja mit den „Messdiener Eltern + Co“ zusammentun. Die „gingen“ als „Die Gärtner vom Guidelplatz„. Eine Blumenwiese mit Picknickgelegenheiten?! Alles ist besser als der momentane Zustand. Brauweiler Alaaf.
Brief aus Eckernförde – Geht´s auch lauter #74
Margarete Brix ist heute aber spät aufgestanden. Eben kam der Brief aus Eckernförde und als ich den Brief überflogen haben, sprang ich mich ein Begriff an. „Grünne Minna“. Letztes Jahr beim Tag der Polizei in Kerpen-Horrem habe ich so ein Gefährt gesehen, einen Opel-Blitz aus dem Jahr 1946. Ob das Ding wohl öfter auch in Brauweiler Halt gemacht hat in den Zeiten des Arbeitslagers und später der Trinkerheilanstalt, als es in Köln noch hieß: „Ab nach Brauweiler“. Ich habe mir nie Gedanken gemacht, warum die Gefangenentransporter „Grüne Minna“ genannt wurden. Früher bei den Friedendemos habe ich die Dinger immer nur von weitem gesehen. Und sie lösten in mir genau den Reflex aus, den sie auch auslösen sollten. Bloß nicht in dieser Schüssel sonstwohin abreisen. Mal sehen, was Amtsrichterin a.D. Madame Brix dazu eingefallen ist. Ich wünsche schon mal ein schönes Wochenende. Diesen Beitrag weiterlesen »
