Archiv für die Kategorie „Brauweiler“
So sieht es Schepers – »Schicht für Schicht«
Schepers schaut in die Grube und sieht archäologische Sicherungsmaßnahmen: »Es geht voran… Mit den provisorischen Parkplätzen, meine ich. Jetzt wird mit dem Bagger Schicht für Schicht der Boden abgetragen. Mal sehen, was sich finden wird.
Jedenfalls geht es weiter 🙂
So ein bisschen zumindest…«
Brauweiler Kunst – (Offenes) Atelier Halle 30
Zum 24. Mal veranstaltet das Kulturwerk des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK) Köln e.V. mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Köln und ausstellungsportal.net die Tage der Offenen Ateliers. Auch das Atelier Halle 30 aus Brauweiler ist in diesem Jahr wieder dabei.
Freitag, 11.09.2015, 16.00 – 20.00 Uhr
Samstag, 12.09.2015, 14.00 – 20.00 Uhr
Sonntag, 13.09.2015, 14.00 – 18.00 Uhr
Sachsstraße 30, 50259 Pulheim-Brauweiler.
Skate-Event in Brauweiler
(PM) – Am Montag, 14. September, werden die Skate-Rampen der Caritas Mobilen Jugendarbeit auf dem Schulhof des Gymnasiums, der Realschule und der Gesamtschule in Brauweiler aufgebaut. Kinder und Jugendliche können bis Freitag, 18. September, täglich von 16 bis 19 Uhr mit ihren BMX-Rädern, Inlineskates und Skateboards auf den zur Verfügung gestellten Rampen fahren. Der Skate-Event findet direkt neben der Turnhalle statt, so dass auch die Flüchtlinge teilnehmen können. Es gibt eine Musikanlage, wofür die Jugendlichen ihre eigene Musik mitbringen können. Sicherheitskleidung mit Helm und Schoner sind Pflicht. Weitere Informationen erteilt die Caritas Mobile Jugendarbeit Pulheim, Telefon 0178/ 4775735.
Tag der offenen Tür beim Löschzug Brauweiler am Sonntag, 20.09.2015

Der traditionelle Tag der offenen Tür des Löschzuges Brauweiler am Sonntag, 20.09.2015 im Feuerwehrgerätehaus Brauweiler, Kaiser-Otto-Str. 53 bietet ein Programm für Jung und Alt.
Hauptpunkt ist die Vorstellung der Arbeit der Feuerwehr. Hierzu werden Fahrzeuge und Geräte vorgestellt und erklärt, in Einsatzübungen werden Beispiele aus dem Einsatzalltag gezeigt, zusätzlich werden Informationen und Vorführungen zum Thema „Vorbeugender Brandschutz zu Hause“ gegeben. Auch die Jugendfeuerwehr stellt sich mit Übungen vor.
Zusätzlich wird ein umfangreiches Programm zur Kinderbelustigung geboten: Hüpfburg, Kistenklettern, Feuerwehr-Spiele und vieles mehr.
Natürlich bieten die Kameraden der Feuerwehr aber auch ein umfangreiches Verpflegungsangebot. Gegrilltes, Fritten, Reibekuchen, Waffeln und die Cafeteria sind neben kühlen Getränken im Angebot.
Der Löschzug Brauweiler ist eine von vier Feuerwehreinheiten in der Stadt Pulheim. Rund 50 aktive Feuerwehrfrauen und –männer sorgen für Sicherheit im Abteiort und darüber hinaus. In der Jugendfeuerwehr sind aktuell 15 Jugendliche dabei und lernen bei Spiel und Spaß Teamwork, technisches Know How und Toleranz in der Gruppe.
Postkarte aus Eckernförde – Bonbonfarben
ich liebe es am Abend nach der Schicht gen Missunde zu cruisen und da oben braut sich was zusammen. Wenn das warme Abendlicht alles in Bonbonfarben taucht, dann vergesse ich den Alltagsstress. Und ich freue mich auf ein Bauernfrühstück bei Erika Schnüs in den Schlei-Terrassen und das eine oder andere Pils. Vielleicht kommt ja auch noch einer von den Knilchen dazu, Maggie Brix macht sich jedenfalls immer noch rar. Es heißt, im Herbst da käme sie wieder. Erzählte mir Frauke Burmester und die muss es wissen. Denn Fiete, ihr Vater, begleitet die Weltenbummlerin Brix ja schon seit Wochen wenn nicht Monaten.
Für das Wochenende hat sich Marlene angesagt. Für den Fall, dass ihr wieder mal lange nichts von mir hört. Hat sich alles zurechtgeruckelt zwischen uns. Der Kinderwunsch ist vom Tisch, um es mal so zu sagen. Marlene würde zwar schon wieder aufbrausen ob der Formulierung, aber wir sind hier ja unter uns. Unter diesem wunderbaren Himmelszelt.
Für den Fall, dass ihr euch fragt: „Wie ist der denn drauf?“ Ja, im Grunde meines Herzens bin ich Romantiker. Ich zeige das nur nicht allzuoft.
Schönes Wochenende
Hans Rasmussen
P.S. Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
Foto: Kornersfjord © Hendrik Neubauer
AOB schreibt an den Bürgermeister – „Demokratie lebt vom Mitmachen“
Nach dem Interview im „Pulheimer Wochenende“ am 26.08.2015 mit Bürgermeister Keppeler fragte die AOB nach: wie will er seine eigene Partei und die CDU-Ratsmitglieder von seiner Erkenntnis überzeugen, “Demokratie lebt vom Mitmachen“? Veranlassung war Keppelers Antwort zur Frage nach dem Guidelplatz. Es sei wichtig, so seine Ausführung, die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig „mitzunehmen“.
Jetzt allerdings erklärte, kaum eine Woche nach dem einstimmigen Beschluss zur Aufstellung eines Gesamtkonzeptes, ein CDU-Ratsvertreter auf einer Veranstaltung in Brauweiler, es gäbe keine Notwendigkeit für eine Optimierung der Planung des Kreisels an der Mathildenstraße/Bernhardstraße; das dortige Eckgebäude würde nicht abgebrochen.
Die AOB fragte nun nach, ob diese Erkenntnis das Ergebnis des beschlossenen und mit der Bürgerschaft zu erörternden Planverfahrens Ortsmitte Brauweiler schon vorwegnimmt. Soll die noch anstehende Bürgerbeteiligung von örtlichen CDU-Ratspolitikern gesteuert werden?
Dies würde aus Sicht der AOB auch die zögerliche Behandlung des Antrags für ein Gesamtkonzept durch den Bürgermeister in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses erklären. Denn er versuchte zunächst eine formale Befassung mit Beschluss zu verhindern. Er wollte alles direkt in die Fachausschüsse überweisen lassen. Aber die Fraktionen spürten wohl den großen Druck der Brauweiler Bürgerinnen und Bürger.
Die AOB fordert: Jetzt muss der Ratsbeschluss auch mit Leben erfüllt werden. Ein Info-Büro vor Ort würde das „Mitnehmen“ der Bürgerschaft erleichtern.
Auf ihr Schreiben erhielt die AOB vom Bürgermeister bislang keine Antwort.
Abtei Brauweiler – Ausstellung Stefan Demary im Winterrefektorium
Stefan Demary, Ohne Titel, (Schuhe tanzend), 1983, Arbeitsschuhe,
Foto: Stiftung Kunstfonds, © VG Bild-Kunst, Bonn 2015
Stefan Demary – Neuaufnahme im Künstlerarchiv
Ausstellung der Stiftung Kunstfonds im Winterrefektorium der Abtei Brauweiler
4. bis 27. September 2015
Eröffnung am 3.9.2015, 19 – 21 Uhr
Eintritt frei Diesen Beitrag weiterlesen »
Postkarte aus Eckernförde – Meuterei in Kornersfjord
neulich am Strand von Kornersfjord ließ ich den Blick schweifen und dachte: „Kreuzen die Piraten etwa schon wieder vor Eckernförde?“ Weit gefehlt, auf der Facebookseite des Piratenspektakels lese ich, dass es erst am 5. August 2016 wieder losgeht. Unter dem Motto: „Meuterei in Kornersfjord – Die Töchter der Kapitäne“.
Na, dann lassen wir bis dahin mal weiter die Fantasie spielen.
Ich wünsche ein schönes Wochenende, die Sonne bricht gerade durch
Hans Rasmussen
P.S. Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
Foto: Kornersfjord © Hendrik Neubauer
Archäologische Sicherungsmaßnahmen in der Kaiser-Otto-Straße und der Ehrenfriedstraße
Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert sich
Das Amt für Bodendenkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) hat der Stadtverwaltung Pulheim mitgeteilt, dass die Abbrucharbeiten in der Kaiser-Otto-Straße und der Ehrenfriedstraße in Brauweiler mit Erreichen der Fundamente und Bodenplatten unter Aufsicht und Weisung einer archäologischen Fachfirma stattzufinden haben, weil damit gerechnet wird, dass beim Entfernen der Fundamente Bodendenkmäler aufgedeckt werden. Einschlägig ist in diesem Zusammenhang § 29 DSchG (Denkmalschutzgesetz) NRW. Danach unterliegen u.a. vermutete Bodendenkmäler bei deren Veränderung oder Beseitigung einer Verpflichtung zur vorherigen wissenschaftlichen Untersuchung, Bergung und Dokumentation, verbunden mit einer Kostenübernahme durch den Bauherren (Verursacher). Die Arbeiten sind daraufhin vorübergehend eingestellt worden.
Mit der Durchführung der archäologischen Sicherungsmaßnahmen wird die Stadtverwaltung eine Fachfirma beauftragen. Die Vergabe dieser Leistungen wird derzeit vorbereitet. Die Kosten trägt die Stadt. Sie wird die zu erwartenden Bodendenkmäler durch eine Fachfirma untersuchen und dokumentieren lassen.
Die Abrissarbeiten sind bislang zügig und ohne Probleme vorangeschritten. Weil die Stadtverwaltung die Abbrucharbeiten frühzeitig beauftragt hat, stellen die archäologischen Untersuchungen für den weiteren Fortgang der Baumaßnahmen kein Problem dar. Auch wenn sich die Herstellung des provisorischen Parkplatzes verzögert – der zeitliche Umfang der Verzögerung ist abhängig von Umfang der Erdeingriffe und von der archäologischen Situation – verbleibt bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz genügend Zeit. Dies ist auch in der Bürgerversammlung am 2. Juli in der Abtei thematisiert worden.
Die Grundstücke liegen gegenüber der Abtei innerhalb des historischen Ortskerns von Brauweiler, der erstmalig 1052 urkundlich erwähnt wird. Ausschnitte aus der Tranchotkarte von 1807 mit der Lage der aktuellen Baustelle zeigen dort eine größere Hofanlage.
Die archäologischen Untersuchungen in den Jahren 2001, 2005 und 2010 im Bereich des Guidelplatzes und zwischen der Kaiser-Otto-Straße 4 und 8 lieferten bereits neue Erkenntnisse zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Topografie von Brauweiler. Auf historischen Karten des 19. Jahrhundert ist zu sehen, dass sich in der Neuzeit die Bebauung entlang der Ehrenfriedstraße und der Bernhardstraße orientiert, wobei in den rückwärtigen Parzellen die Wirtschaftsbereiche gelegen haben. Die archäologischen Untersuchungen machen deutlich, dass im Mittelalter die Bebauung zwischen Ehrenfriedstraße und Langgasse lag und sich nicht an Straßenzügen orientierte. Dies bestätigen die Untersuchungen in der Ehrenfriedstraße in Höhe des Guidelplatzes, bei denen die Keller der Häuser Lohscheider und Bücker freigelegt wurden, die 1959 und 1988 abgerissen worden sind.
Im Zuge der Untersuchungen in der Kaiser-Otto-Straße, die unmittelbar an die Grundstücke der jetzt abgerissenen Gebäude grenzen, wurden mehrere hoch- und spätmittelalterliche (11. bis 15. Jahrhundert) Erdkeller, neuzeitliche (16. bis 19.Jahrhundert) Gebäudefundamente sowie mit umfangreichen Fundmaterial verfüllte Abfallgruben gefunden. Diese archäologischen Befunde grenzen direkt bis an die noch nicht untersuchten Grundstücke in der Kaiser-Otto-Straße und belegen, dass sie sich hier fortsetzen.
Nach Ansicht der Denkmalpfleger ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass sich im Bereich der Grundstücke Kaiser-Otto-Straße 2, 2a, und 4 sowie Ehrenfriedstraße 34 und 36 neben den Kellern und Fundamenten der abgerissenen Häuser noch mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde erhalten haben.
Im Zuge der Abrissarbeiten der Kellerwände und –sohlen sind bereits in den Baugruben archäologische Strukturen, ältere Bauphasen, ältere Erdkeller erkennbar, die dokumentiert werden müssen. Eine archäologische Begleitung der Erdarbeiten ist daher erforderlich.
10. Brauweiler Abteilauf
Am Sonntag, 6. September, führt der TuS Schwarz-Weiß-Brauweiler den 10. Brauweiler Abteilauf durch. Die Ehrenfriedstraße ist an diesem Tag von 6 bis 17 Uhr auf dem Teilstück von der Broelsgasse bis zur Abtei für den Durchgangsverkehr gesperrt. Start und Ziel befinden sich unmittelbar vor dem Prälaturgebäude. Die Laufstrecke führt durch den Abteipark, über die Straße Auf der Insel, die von-Werth-Straße, Albrecht-Einstein-Straße, die August-Bebel-Straße, die Nikolaus-Lauxen-Straße, rechts in den Parkweg über die von-Wehrt-Straße weiter rechts in die Neubauallee zum Übergang Auf der Insel/ Abteipark und rechts zur Kreuzung Bernhardstraße/ Mathildenstraße/ Ehrenfriedstraße und über die Ehrenfriedstraße zum Start und Ziel. Auf den genannten Straßen muss während der Veranstaltung mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Der Veranstalter ist in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei bemüht, die Behinderungen in einem zumutbaren Rahmen zu halten. Die Sicherung der Laufstrecke erfolgt durch Streckenposten. Zur Vermeidung von Gefährdungen der Teilnehmer ist es wichtig, dass die eingerichteten temporären Sperrungen beachtet werden und die Posten nicht in der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert werden.

