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Archiv für die Kategorie „Brauweiler“

Verkehrsplanung

Verkehrsführung in Pulheim-Freiersdorf. Da wundert es bei dieser Planung nicht, dass der Pulheimer der Stadtverwaltung nicht mehr so ganz traut. Wir haben es der Stadt mitgeteilt aber es hat sich an der Straßenführung bis heute nichts geändert. Es ist wirklich nicht ganz nachvollziehbar wie so etwas überhaupt passieren kann. Spätestens demjenigen, der das Schild aufgestellt hat, hätte es auffallen müssen, dass da etwas nicht stimmt. Aber wer wird heute noch für das Denken bezahlt.

120 Schüler rocken Openstage

Um ihre Tanzkünste zu präsentieren, kommen am 14. Juni 120 Schülerinnen und Schüler aus 10 weiterführenden Schulen aus Frechen, Hürth, Brühl, Kerpen und Pulheim zum 3. Wettbewerb „Openstage“ (#erfttanzt) nach Brauweiler. In der Aula der Arthur-Koepchen-Realschule messen sich die jungen Menschen in drei Kategorien. Unter den Adleraugen der Fachjury, werden die Schüler das präsentieren, was sie im Schuljahr in ihren Tanz AGs und der Freizeit einstudiert und geprobt haben.
„Mit Openstage fördern wir das Gemeinschaftsgefühl unter den Schülern und zeigen auf, das Tanzen eine tolle Trendsportart ist“, sagt Initiatorin Natalie Wolkow von der KJA Köln. „Viele Schüler kommen täglich mit ihren Sorgen und Nöten in die Schule. Mit Openstage wollen wir, wenn auch nur für kurze Zeit, Alterssorgen in den Hintergrund drängen“, ergänzt KJA Köln Sachgebietsleiterin Tina Kober.
In allen Schulen, in denen die KJA Köln aktiv den Ganztag gestaltet, finden unterjährig verschiedene Formen von Tanz AGs statt. Ob Zumba, Breakdance, HipHop oder Karnevalstanz; in jeder Stufe ist Bewegung angesagt. Mit Openstage bietet die KJA Köln den Schülern einen Rahmen, ihre Choreografien einem großen Publikum vorzustellen.
In Kooperation mit SPORTAG – Sport im Ganztag und der Arthur-Koepchen-Realschule ist diese Veranstaltung bereits die Dritte ihrer Art im Rhein-Erft-Kreis.

Eilantrag der Bürgerinitiative zum Bürgerbegehren „Abteipassage“ vom Verwaltungsgericht Köln abgelehnt – BVP nimmt Stellung!

Der Eilantrag der Bürgerinitiative zum Bürgerbegehren „Abteipassage“ ist vor dem Verwaltungsgericht Köln ohne Erfolg geblieben. Das Gericht hat diesen am 11.06.2019 abgelehnt.

„Nach unserem aktuellen Kenntnisstand wurde der Eilantrag der Bürgerinitiative abgelehnt, weil sich das Verfahren nicht mehr im Stadium der Einleitung befunden habe. Hintergrund ist, dass gleichzeitig mit dem Beschluss der Einleitung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans auch der Beschluss der frühzeitigen Beteiligung der Öffentlichkeit gefasst wurde“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.
„Wenn dies tatsächlich einzig und allein der ausschlaggebende Grund der Ablehnung des Bürgerbegehrens ist, so wird hier nach Ansicht des Bürgervereins die Gesetzgebung, die nämlich ausschließlich bei vorhabenbezogenen Bebauungsplänen ein Bürgerbegehren zulässt, ad absurdum geführt. Der Verwaltung sind damit Tür und Tor geöffnet, in solchen Fällen jedes Bürgerbegehren durch die gleichzeitige Beschlussfassung auszuhebeln. Das kann in unseren Augen nicht Sinn der Gesetzgebung sein“, so Liste-Partsch weiter.

„Für uns heißt dies, dass wir künftig der Verwaltung noch intensiver auf die Finger schauen werden.
Diese Entscheidung ist auf jeden Fall ein Schlag ins Gesicht der weit über 2500 Bürgerinnen und Bürger, die wie 2015 von allen Fraktionen versprochen, ihren Ort mitgestalten wollen und mit ihrer Unterschrift das Bürgerbegehren unterstützt haben. Und irgendwie ist es auch ein Rückschlag für unsere Demokratie, wenn ein Bürgerbegehren so einfach umgangen werden kann.
Wir hätten uns gerade bei diesem sehr strittigen Bauvorhaben gewünscht, dass die Bürgerinnen und Bürger mitentscheiden dürfen, ob sie wirklich einen „Mega-REWE“ und gewiss erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen in ihrem Abteiort in Kauf nehmen möchten, oder sich doch eher einen Ortskern mit einem gemütlichen Ambiente gewünscht hätten. Ein offenes Miteinander mit der Bürgerschaft sieht für uns auf jeden Fall anders aus. Gegen den Beschluss bleibt nur der Gang zum Oberverwaltungsgericht nach Münster, den die Initiative auch gehen wird. Es bleibt abzuwarten, ob die Beschwerde gegen das Urteil dort Erfolg hat und das OVG die Bürgerrechte stärkt“, meint Liste-Partsch.

Pfingstmontag ist Mühlentag

Die Brauweiler Mühle nahm zuletzt 2014 am Mühlentag teil. So freut sich der Mühlenverein Brauweiler eV. sehr, dass die Brauweiler Mühle nach fünf jähriger Pause, im Einvernehmen mit dem neuen Pächter, am Mühlentag, Pfingstmontag, von der Brauweiler Bevölkerung wieder besichtigt werden kann.

Das Interesse an die Mühle ist in der Bevölkerung zunehmend gewachsen. Dies war für den Mühlenverein der Anlass, den neuen Pächter zur Öffnung der Mühle zu bewegen.
Unterstützung kommt von dem neugegründeten „Mühlenverein Brauweiler eV.“, dem „Pulheimer Geschichtsverein“, dem „Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz“, der DGM – „Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung“, der „Mühlenregion Rheinland“ des LVR und dem RMDZ, „Rheinisches Mühlendokumentationszentrum“.

Unter dem Motto „Vom Korn zum Mehl“ können Kinder auf einem Hand-Mahlstein selbst Getreide mahlen und unterschiedliche Getreide- und Mehlsorten kennen lernen.
Die Bürgerinitiative, insbesondere Frau Hucke und Frau Esser, sorgt für das leibliche Wohl.
Aus der Bevölkerung kommen Kuchen- und Kaffeespenden. Es gibt Bratwürstchen und frisch gezapftes Kölsch sowie diverse alkoholfreie Getränke.

Um 12.15 Uhr wird der Mühlentag eröffnet.
Eine Mühlenführung schließt sich an, die im Laufe des Nachmittages wiederholt wird.

14. GVG – Abteilauf – Sperrung der Ehrenfriedstraße

Am Sonntag, 23. Juni, führt der TuS Schwarz-Weiß-Brauweiler von 8 bis 16 Uhr den 14. GVG – Abteilauf durch. Die GVG ist als Titelsponsor dabei. Die Ehrenfriedstraße ist am Veranstaltungstag von 6 Uhr bis 17 Uhr auf dem Teilstück von der Broelsgasse bis zur Abtei für den Durchgangsverkehr gesperrt. Start und Ziel befinden sich unmittelbar vor dem Prälaturgebäude.
Der Veranstalter ist in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei bemüht, die Behinderungen in einem zumutbaren Rahmen zu halten. Die Sicherung der Laufstrecke erfolgt durch Streckenposten. Zur Vermeidung von Gefährdungen der Teilnehmer ist es wichtig, dass die eingerichteten temporären Sperrungen beachtet werden und die Posten nicht in der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert werden.

MUSICA SACRA NOVA

Europäisches Festival für zeitgenössische geistliche Musik
Donnerstag, 13. bis Samstag, 15. Juni, 20 Uhr, Abtei Brauweiler

In den vergangenen fünf Jahren hat sich das Festival MUSICA SACRA NOVA als Anlaufpunkt für zeitgenössische geistliche Chormusik etabliert. Ziel des begleitenden Wettbewerbs ist es, junge Komponisten/innen zu animieren, anspruchsvolle Chormusik zu schreiben. Nicht nur ein kleiner Kreis findet hier Zugang zu ausgezeichneten Werken. Die in Brauweiler dargebotenen zeitgenössischen Kompositionen unterstreichen regelmäßig, dass neue geistliche Musik eine Bereicherung des bekannten Repertoires ist: mal vertraut, mal ungewöhnlich. Hochkarätig besetzte Konzerte mit international renommierten Künstlern und Ensembles erweitern nicht zuletzt auch den eigenen musikalischen Horizont. Höhepunkt des mit dem Festival verbundenen internationalen Kompositionswettbewerbes, zu dessen Mitorganisatoren der Freundeskreis Abtei Brauweiler e. V. gehört, ist das Preisträgerkonzert. Neben Preisgeldern, Aufführungen und Rundfunkaufnahmen werden die preisgekrönten Werke außerdem im Schott Verlag veröffentlicht. Der Wettbewerb wird in zwei Kategorien ausgetragen: A-cappella-Kompositionen für gemischten Chor und liturgische Chorkompositionen mit Orgelbegleitung. Michael Utz, Kantor an der Abteikirche Brauweiler, eröffnet das Festival mit der Uraufführung eines Orgelwerks des Kürtener Komponisten Markus Schönewolf, dessen Musik ein »fast magisches Erlebnis« verspricht. Das zweite Konzert bestreitet das Onzemble Coeln (ehemalige Mitglieder des Mädchenchores am Kölner Dom) mit zeitgenössischen Chorwerken und Kompositionen ihres Leiters Patrick Cellnik. Für das Abschlusskonzert konnte der renommierte, mehrfach ausgezeichnete litauische Kammerchor Jauna Muzika gewonnen werden.
Die Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr in der Abteikirche,
Karten sind über KölnTicket und die angeschlossenen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich.

Orgelkonzert
Donnerstag, 13. Juni, 20 Uhr Abteikirche
Michael Utz ((Brauweiler)
Uraufführung der Sonate „Säulen“ von Markus Schönewolf
und Werke von J. S. Bach und N. de Grigny
Eintritt: 9 Euro / Mitgl. 7 Euro

Veni, creator spiritus
Ensemblekonzert

Freitag, 14. Juni, 20 Uhr Abteikirche
Onzemble Coeln
Leitung: Patrick Cellnik
Rie Watanabe, Schlagwerk
Mit Werken von Christoph Ritter, Patrick Cellnik,
Randall Thompson, Erik Esenvalds u. a; Eintritt: 17 Euro / Mitgl. 12 Euro

Abschluss- und Preisträgerkonzert
Samstag, 15. Juni, 20 Uhr Abteikirche
Kammerchor »Jauna Muzika« Leitung: Vaclovas Augustinas
Uraufführung der prämierten Chorwerke und Konzertteil des Kammerchores
Eintritt: 20 Euro / Mitgl. 15 Euro

Telefonische Vorbestellung:
Büro: Freundeskreis Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstr. 19, Brauweiler
Telefon (0 22 34) 98 54 240; E-Mail fab@lvr.de, www.abtei-brauweiler.de

Karten an der Abendkasse gibt es eine Stunde vor Beginn des Konzertes.

10 Jahre evka – Das Familienzentrum

Bürgermeister Frank Keppeler im Kreis der Leiterinnen Nadja Bretschneider-Sluga, Katholische Kita St. Martinus Sinthern, Maria Huchtkötter, kommissarische Leiterin Katholische Kita St. Nikolaus Brauweiler, Klaudia Dohmen, Katholische Kita St. Maria Königin des Friedens, Dansweiler, Birgit Steinacker, Evangelische Kita Miteinander Brauweiler und Elke Strahl, Koordinatorin evka – Familienzentrum (von li).

Mit einem Fest für alle Kinder, Eltern und Freunde hat das ökumenische Familienzentrum evka im Friedhofsweg 4 in Brauweiler das 10-jährige Bestehen gefeiert. Nach einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche fanden auf dem Außengelände der Kita Spiel- und Unterhaltungsangebote statt. Die Mädchen und Jungen hatten viel Spaß mit dem Seifenblasentheater, das das Stück „Der dicke fette Pfannekuchen“ zur Aufführung brachte. Das Familienzentrum nutzte den ersten runden Geburtstag, um sich und seine Angebote und Einrichtungen vorzustellen. Neben der Evangelischen Kita Miteinander gehören als Verbundpartner das Katholische Kinderhaus St. Nikolaus, die Katholische Kita Maria Königin des Friedens in Dansweiler und die Katholische Kita St. Martinus in Sinthern dazu. Es wird partnerschaftlich und gegenseitig unterstützend gearbeitet. Ziel ist der Aufbau von Angeboten, die den Wünschen und Bedürfnissen von Familien in den unterschiedlichsten Lebensphasen und Lebenslagen gerecht werden. Bürgermeister Frank Keppeler gratulierte dem Familienzentrum persönlich zum Geburtstag: „Im Familienzentrum und den angeschlossenen Kitas sind die Kleinen die Größten. Die Kinder fühlen sich hier aufgehoben und ausgesprochen wohl. Zu diesem schönen Erfolg gratuliere ich dem ökumenischen Familienzentrum, den Leiterinnen, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Eltern und Kindern aus allen Kitas ganz herzlich.“

„Menschenmaterial zweiter Klasse“

Die Rheinische Landesklinik Brauweiler in den 1970er Jahren

In Brauweiler befand sich in den Gebäuden um die ehemalige Abtei das einzige psychiatrische Landeskrankenhaus, das 1978 aufgrund öffentlich gewordener katastrophaler Zustände geschlossen werden musste. Der „Brauweilerskandal“ ist bis heute in der Öffentlichkeit präsent und ein lokales Beispiel für die zunehmende öffentliche Kritik psychiatrischer Anstalten ab den 1970er Jahren. Sie ließ Verhältnisse einer patriarchal-autoritären Verwahrpsychiatrie, wie sie in Brauweiler besonders drastisch offenbar wurden, als nicht mehr tragbar erscheinen. Folgenreich war der Tod einer als geistig behindert eingestuften Patientin: Mitglieder der Sozialistischen Selbsthilfe Köln prangerten ihre vermutete Überdosierung an. Eine umfassende polizeiliche Untersuchung brachte weitere Todesfälle durch Überdosierungen, Misshandlungen sowie nächtliche Abseilungen aus offenen Fenstern ans Licht und führte zu mehreren Prozessen gegen Mitarbeiter und den Klinikleiter.
Dr. Andrea zur Nieden wird die besondere Entwicklung der Klinik als ehemalige Arbeits- und Trinkerheilanstalt darstellen, die sie zu einem ungewöhnlichen, aber auch besonders aufschlussreichen Beispiel für die „totale Institution“ Psychiatrie macht. Sie untersuchte diese im Rahmen eines dreijährigen Forschungsprojektes zur „Aufarbeitung der Geschichte der Menschen mit psychischen Erkrankungen in Institutionen des LVR seit 1945“ und ist inzwischen Leiterin einer BMBF-Forschungsgruppe am Institut für Soziologie, Universität Freiburg.“

Ein Vortrag in der Reihe „Mittwochs im Archiv“
Referentin: Dr. Andrea zur Nieden, Uni Freiburg
Veranstaltungsort: LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Gierden-Saal
Wann: Mittwoch, 5. Juni 2019, 18 Uhr
Veranstalter: LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Eintritt frei

Sommerfest am 15. Juni 2019 ab 15:30 Uhr im Schützenhaus Brauweiler

Wie jedes Jahr laden die „Die Jungs e.V“ zu ihrem Sommerfest ein. Alle Erlöse des Sommerfestes fließen in den Bau der öffentlichen Grillhütte, die der Verein als Projekt für Brauweiler umsetzen möchte.

Programm:
Solokünstler PATRIC
Matthias Nelles (Gewinner des Publikumspreises Los mer Singe Casting 2017)
Brauweiler Kinderband Mr. Nudel
Kölschraum
Hüpfburg
Kinderprogramm durch das Zahnrad Brauweiler
Tombola
…und als Höhepunkt die BRAUWEILER LICHTER (musikalisches Höhenfeuerwerk)

Weitere Informationen über den Verein finden Sie auch auf www.diejungs.info oder www.grillhuette-brauweiler.de.

Kurzbeschreibung des Projekts „Die öffentliche Grillhütte in Brauweiler“

Das Ziel ist es, in Zusammenarbeit mit der Stadt Pulheim, für alle Einwohnerinnen und Einwohner in Brauweiler und Umgebung die Möglichkeit zu schaffen, überdachte, wettergeschützte sowie gemütliche Grillfeste und kleine Feiern durchführen zu können.
Die Grillhütte wird mit einer behindertengerechten WC-Anlage, Kühlmöglichkeiten für Speisen und Getränke, Sitzplätzen draußen wie drinnen, einem überdachten Grillplatz, einem Schankbereich sowie einer kleinen Tanzfläche, um nur ein paar Highlights zu nennen, ausgestattet werden.

Die Jungs sind natürlich auf weitere Unterstützung angewiesen und haben zu diesem Zweck eine Homepage erstellt (www.grillhuette-brauweiler.de), um möglichst viele Förderer zu finden.

Abteipassage – nächste Runde

Abtei Passage

(PM) – In der Ratssitzung vom 09.04.2019 hat der Rat der Stadt Pulheim das Bürgerbegehren der Bürgerinitiative Abteipassage Brauweiler gegen den Aufstellungsbeschluss des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes 141 in Brauweiler für unzulässig erklärt. Die Bürgerinitiative hat sich entschlossen dagegen zu klagen, da sie sich den mehr als 3.300 Bürgern Pulheims ( und hunderten Bürgern umliegender Kommunen) gegenüber verpflichtet fühlt, diesen höchst undemokratischen Prozess abzuwenden.
Die Stadtverwaltung hatte in ihrer ablehnenden Beschlussvorlage für die Ratssitzung ebenso die positiv ausfallende Stellungnahme des Städte- und Gemeindebundes nicht beigefügt, wie die Gesetzeskommentierung des NRW-Innenministeriums selbst, das insbesondere im vorhabenbezogenen BP-Leitverfahrens die Möglichkeit des Bürgerbegehrens gegen einen Aufstellungsbeschluss bejaht.
Die Ratsmitglieder selbst sahen sich ausnahmslos alle nicht in der Lage die Fragestellung inhaltlich zu bewerten. Trotzdem lehnte eine Mehrheit von CDU, FDP und Grünen (bei einer Enthaltung) das Bürgerbegehren ab und folgte der tendenziösen Vorlage der Stadtverwaltung.
Die dabei genannten Argumente zeigen dabei die besonderen Auffassungen von Demokratie:
Die CDU wollte sich, so Vorsitzender Theisen, nicht in den Entscheidungen von einer Bürgerinitiative „kastrieren“ lassen , FDP und Grüne wollten bewusst eine gerichtliche Klärung, um demnächst „Rechtssicherheit“ zu bekommen. Man überlässt also die Schaffung von Rechtssicherheit den Klagemöglichkeiten der Bürger.
Noch unsinniger ist die Argumentation, mit der Fragestellung des Begehrens werde ein unzulässiger Zusammenhang mit dem konkreten Vorhaben geschaffen, liegt dies doch schlicht in der Natur des vorhabenbezogenen Bauplanleitverfahren.
Die Bürgerinitiative ist überzeugt, dass der Bürgerentscheid über den Aufstellungsbeschluss konform zur Gemeindeordnung des Landes NRW möglich ist. Die Bürgerinitiative versucht nun per gerichtlichem Eilverfahren irreversible weitere Schritte der Verwaltung der Stadt Pulheim zu verhindern.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2026 1. Halbjahr als Download.

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