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Archiv für die Kategorie „Dorfleben“

Brauweiler Köpfe – Burkard Büschges nach 35 Jahren aus dem Rat ausgeschieden

Bueschges 9 16 003(pm) Burkard Büschges, Mitglied der SPD-Ratsfraktion, ist nach 35 jähriger Zugehörigkeit aus dem Rat
der Stadt Pulheim ausgeschieden. In der Sitzung am 27. September ist er von Bürgermeister Frank Keppeler offiziell verabschiedet worden. In seiner Ansprache führte der Bürgermeister aus, dass Büschges in über drei Jahrzehnten mehr als seine Pflicht getan habe: „Eine Ära, nicht nur für Brauweiler, sondern für die ganze Stadt geht zu Ende.“

Burkard Büschges wurde 1981 zum ersten Mal in den Rat gewählt und seit dem immer wieder.
Zuvor ist er bereits seit 1975 sachkundiger Bürger im Partnerschaftsausschuss und von 1979 bis
1981 sachkundiger Bürger im Planungs- und Strukturausschuss sowie im Kultur- und Partnerschaftsausschuss gewesen.

Als Mitglied des Stadtrates hatte er von 1984 bis 1989 den Vorsitz im Umweltausschuss übernommen. Von 1989 bis 2004 leitete er den Rechnungsprüfungsausschuss. Sein besonderes Interesse galt der Verbesserung der Lebens- und Wohnsituation der Menschen in Brauweiler. Als Ratsmitglied und Mitglied der Bürgerinitiative Pro 1 (Bürgerinitiative zur Verlängerung der Straßenbahnlinie Nummer 1) setzte er sich seit Ende der 1980-ger Jahr mit Erfolg und Nachdruck für die Verlängerung der Kölner Stadtbahnlinie 1 bis Weiden West und damit bis in die Nähe der Pulheimer Stadtgrenze ein. Durch die Verlängerung dieser Linie, die Verknüpfung mit einem neu geschaffenen S-Bahn-Haltepunkt und dem Bau eines P & R Platzes wurden seit dem Jahr 2006 insbesondere für die Menschen in den Stadtteilen Brauweiler, Dansweiler und Freimersdorf deutlich verbesserte Anbindungen zum öffentlichen Personennahverkehr in das Oberzentrum Köln geschaffen. Seit 2004 engagiert er sich als stellvertretender sachkundiger Bürger im Verkehrsausschuss des Kreistages.

Seit über 30 Jahren ist Burkard Büschges Mitglied der Arbeiterwohlfahrt in Brauweiler. Hier gilt sein Engagement sozial benachteiligter und älterer Menschen. Unter seiner Beteiligung sind die Räumlichkeiten, die der Arbeiterwohlfahrt im alten Rathaus von der Stadt zur Verfügung gestellt worden sind, zu einem lebendigen Treffpunkt gestaltet worden.

Für sein langjähriges Engagement hat die Stadt Pulheim ihn im Jahr 2004 mit der Eintragung ins Goldene Buch geehrt. Zwei Jahre später, im Jahr 2006, wurde ihm die Ehrennadel verliehen. 2007 hat er vom AWO Regionalverband Rhein-Erft eine Ehrenurkunde für seine 25-jährige Mitgliedschaft bekommen. 2013 hat ihm der Bundespräsident das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Bürgermeister Frank Keppeler: „Wer Sie kennt und weiß, was Sie für die Gesellschaft geleistet haben, denkt mit Dankbarkeit und großer Achtung an Sie. Ich danke Ihnen im Namen von Rat und Verwaltung sowie persönlich ausdrücklich für Ihr verdienstvolles Wirken.“

Sichtlich bewegt verabschiedete sich Büschges von seinen Ratskolleginnen und Kollegen.

Bildunterschrift:
Bürgermeister Frank Keppeler verabschiedet Burkard Büschges aus dem Rat; mit dabei Büschges
10 jähriger Enkel Cédric.

Nichts Neues im Friedhofskonzept der Stadt Pulheim – Offener Brief der Initiative Zukunft Friedhof

Am 10.10.2016 erreichte uns ein offener Brief der Initiative Zukunft Friedhof (IN ZukFried), der zugleich an den Bürgermeister, die Ratsfraktionen und die Presse ging. Hier stellt die Pulheimer Initiative folgende Forderungen auf:

– Ablehnung der vorliegenden Beschlussvorlage der Verwaltung durch den Rat der Stadt Pulheim
– Keine Einrichtung von „gelben Flächen“
– Keine Umbettungen (Störung der Totenruhe)
– Leere Grabstellen sollen auch mit neuen Grabtypen belegt werden können
– Friedhöfe sollen soziale, kulturelle und ökologische Bedarfe der Bevölkerung erfüllen und haben Vorrang vor kommerziellen Interessen

Wir dokumentieren den kompletten Brief hier:

Warum will die Stadt Pulheim soviel Geld an falscher Stelle ausgeben?

Bei Studium des „neuen“ Friedhofskonzepts kommt man auch zu neuen Einsichten:
Ich habe immer geglaubt, die Stadt ist fast pleite und kämpft für einen ausgeglichen Haushalt? Nun ist man scheinbar bereit, zur Durchsetzung des neuen Friedhofkonzepts, das fast alle Friedhöfe im Stadtgebiet massiv einschränkt und flächenmäßig verkleinert,
viel Geld in die Hand zu nehmen, das man eigentlich nicht hat.
Und das kommt so:
Nach unserer Schätzung sind rund 1/3 der über 7.500 Grabstätten, also ca. 2500 Grabstätten von einer „Umbettung“, betroffen. Durchschnittlich anzunehmende Kosten je Grabstätte ca. 2.500€.
Nimmt man weiter an, dass nur ca. 10% von diesen 2.500 Grabstätten umgebettet werden müssen, sind dies Kosten von über 600.000€ (2.500 x 2.500 x 10%), die von der Stadt zu tragen sind. Von der Gefühlswelt der Angehörigen bei einer solchen Aktion einmal ganz abgesehen. Ob in diesen Fällen die Störung der Totenruhe obliegt einer rechtlichen Prüfung!

Eigentlich hat die Stadt „eine besondere Verantwortung, das Kulturgut Friedhof als Teil der kommunalen Daseinsvorsorge zu erhalten und die sozialen, ökologischen und kulturellen Wirklichkeiten der Friedhöfe für die Zukunft zu sichern,“ so der deutsche Städtetag.
Soziale, ökologische oder kulturelle Wirklichkeit in Pulheim? Fehlanzeige!

Die Stadt Pulheim setzt die ökonomischen, also wirtschaftlichen Interessen an die erste Stelle. Dies wird deutlich an dem im Frühjahr 2016 vorgelegten Gutachten, welches den Titel trug: „Immobiliennutzungskonzept … .“ Im Plan „Friedhof Blumenstraße“ wurden anfangs bereits Häuser auf die gelb markierten Flächen eingezeichnet. In Geyen ist ein Eckgrundstück, dass an ein weiteres riesiges Grundstück grenzt und deshalb als „Sahnestück“ bezeichnet werden kann, betroffen. Deutlicher kann man wohl nicht bekunden, dass es im vorliegenden Konzept um reinen Kommerz und Flächengewinn geht!

Was ist also neu am „neuen“ Friedhofskonzept? Diesen Beitrag weiterlesen »

Herbstkirmes in Stommeln – Fackelzug

Im Rahmen der Herbstkirmes in Stommeln findet am Samstag, 15. Oktober, von 18.45 bis 20 Uhr, ein Fackelzug durch den Ort statt. Der Zugweg: Aufstellung Hauptstraße, Kirche St. Martinus – Hauptstraße – Eschgasse – Bahnhofstraße – Ingendorfer Straße zum Ehrenmal; Rückweg vom Ehrenmal – Ingendorfer Straße – Bahnhofstraße – Küppersgasse – Berlich – Venloer Straße – Auflösung am Josef-Gladbach-Platz, Zelt. Die Polizei ist berechtigt, den vom Veranstalter vorgesehenen Zugweg abzuändern.

Stommeln – Herbstkirmes

Von Freitag, 14. Oktober, bis Dienstag, 18. Oktober, findet in Stommeln auf dem Dorfanger, der Hauptstraße (im Parkplatzbereich), auf dem Marktplatz und auf dem Josef-Gladbach-Platz die Herbstkirmes statt. Auftakt ist am Freitag von 20 bis 23 Uhr. Am Samstag beginnen die Veranstaltungen um 18 Uhr und enden um 2 Uhr. Die Schaustellergeschäfte müssen ihren Betrieb um 22 Uhr einstellen. Von Sonntag bis Dienstag kann die Kirmes jeweils von 11 Uhr bis 22 Uhr besucht werden.
Die Aufbauarbeiten werden am Donnerstag, 13. Oktober, von 7 Uhr bis 22 Uhr durchgeführt. Der Abbau des Zeltes erfolgt am Montag, 17. Oktober von 8 bis 14 Uhr. Die restlichen Abbauarbeiten erfolgen am Mittwoch, 19. Oktober, von 6 bis 10 Uhr.
Die Parkflächen auf den Plätzen können an allen Veranstaltungstagen nicht genutzt werden.

So sieht es Schepers – »Der Durchbruch«

SSES_DurchbruchEine neue Folge von »So sieht es Schepers«. Diesem Brauweiler entgeht aber auch nichts.

»Es geht voran in Brauweiler. Mit brachialer Gewalt. Gleich neben dem provisorischen Parkplatz wird die provisorische Asphaltdecke durchbrochen.

Zeichen des Fortschritts. Stachelig und unaufhaltsam. Es geht immer weiter. So ist Brauweiler.«

Weltkindertag in Pulheim – »Kindern ein Zuhause geben«

Aus Anlass des Weltkindertages 2016 lädt das städtische Jugendamt am Samstag, 17. September, 11 bis 16 Uhr, Kinder und Familien zu einem Aktionstag auf dem Platz vor dem Kultur- und Medienzentrum (KMZ) in Pulheim ein. An diesem Tag gehört die großzügige Fläche den Kindern. Um 13 Uhr lädt Dance in Step ZumbaKids zum Mitmachen ein und um 12 Uhr und um 14 Uhr wird der Circo Klitzzicato lustige Auftritte bieten. Wie in jedem Jahr sind die Pulheimer Familienzentren, die Offene Kinder- und Jugendarbeit von Caritas und DRK, die DLRG Jugend, der BDKJ und die Rhein Energie dabei. Neu Vertreten sind die Kammeroper Köln und der TuS Brauweiler. Geboten werden Hüpfburg, Kinderschminken, Luftballonmodelage und viele Kreativaktionen. Für Speisen (Waffeln) und Getränke ist gesorgt.
Wer sich mit einer Aktion oder einem Informationsstand beteiligen möchte, kann sich im Jugendamt bei Dalal-Leila Stolz, Telefon 02238/ 808 311 melden.
Kindern ein Zuhause geben! So lautet das Motto für den diesjährigen Weltkindertag. Deutsches Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland rufen dazu auf, die Interessen, Rechte und Bedürfnisse von Kindern in das Zentrum von Politik und Gesellschaft zu stellen.

Pulheim – Zaun und Hinweisschild schützen Baum auf Spielplatz

Blutbuche 9 16(pm) Mitten auf dem Spielplatz Krokusweg in Pulheim steht eine stattliche Blutbuche. Um den Baum zu schützen, hat sich Bauhofmitarbeiter Ulrich Brendemühl etwas einfallen lassen. Er hat die Grünfläche, auf der der Baum steht, mit einem Holzzaun versehen und dazu ein Schild mit einem pfiffigen und kinderfreundlichen Text versehen aufgestellt.

Folgende Zeilen sind auf dem Schild zu lesen:
„Liebe Kinder, ich bin eine Blutbuche. Mit meinem botanischen Namen heiße ich Fagus Sylvatica Purpurea. Das ist lateinisch. Gerne schaue ich euch beim Spielen zu und spende Schatten, wenn die Sonne scheint, damit ihr es angenehm kühl habt. Die Kühle entsteht, weil ich über meine Blätter viel Wasser verdunste. Manchmal bis zu 400 Liter am Tag. Das sind fast drei Badewannen voll. Das Wasser nehme ich über meine Wurzeln aus dem Boden auf. Die Wurzeln sind meine Füße, auf denen ich stehe und auch mein Mund, mit dem ich esse und trinke. Deshalb tut es mir weh, wenn über meine Wurzeln gelaufen wird. Und dann ist da noch meine Rinde, die meinen Stamm umhüllt. Die sieht aus wie eine Elefantenhaut und sie schützt mich auch wie eine Haut. Genau wie bei euch. Es gibt aber einen Unterschied: Wenn ihr euch weh tut und es blutet, bekommt ihr ein Pflaster und dann ist es bald wieder gut. Meine Wunde aber bleibt lange offen und es tut richtig weh. Auch dauert es sehr lange, bis meine Wunden verheilen. So, jetzt wisst ihr etwas mehr über mich und versteht sicher auch, warum der Zaun mich schützt. Euch wünsche ich viel Spaß beim Spielen.“

Jetzt bleibt zu hoffen, dass alle großen und kleinen Spielplatznutzer diesen Text aufmerksam lesen und ihn befolgen. Will heißen: Die Blutbuche schützen und ihr keinen Schaden zufügen!

So sieht es Schepers – »Ach, guck«

SSES_ProvisoriumEs geschehen Zeichen und Wunder. Gestern hat Schepers wieder mal hingeschaut.

»Heute Morgen war der Bauhof in Brauweiler aktiv und hat fleißig bepflanzt, und zwar die Beete am neuen Parklatz.
Das wird noch ein richtig schönes Provisorium, hier in Brauweiler.«

Stommeln – Der Betonklotz und das Nachspiel…Täter konnte ermittelt werden

Das ist eine gute Nachricht und eine Warnung an alle, die glauben, bei ihrem unerlaubten Treiben unbemerkt zu bleiben. Hinweise aus der Bevölkerung haben dazu geführt, dass die Stadtverwaltung den Täter ermitteln konnte, der einen 1 Meter breiten, zwei Meter langen und 40 Zentimeter starken Betonklotz mit Klinkerresten an der Ecke Weidtstraße/ Venloer Straße in Stommeln auf einem kleinen Handtransportwagen abgestellt und stehen gelassen hat. Die Räder waren unter dem enormen Gewicht offensichtlich abgebrochen. Die aufwendigen Entsorgungsarbeiten von vier Mitarbeitern des städtischen Bauhofes müssen vom Verursacher bezahlt werden. Und nicht nur das! Hinzu kommt ein Bußgeld.

Pulheim – Weinmarkt vom 9. bis 11. September

Am Wochenende, 9. bis 11. September, findet auf dem Marktplatz, in der Blumachergasse, auf dem Wilhelm-Mevis-Platz und in der Fußgängerzone Auf dem Driesch in Pulheim der traditionelle Weinmarkt statt. Der Markt ist Freitag von 16 bis 23 Uhr sowie Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 23 Uhr bzw. bis 22 Uhr geöffnet. Der Wochenmarkt wird am Freitag, 9. September, auf dem Platz vor dem Kultur- und Medienzentrum abgehalten.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2026 1. Halbjahr als Download.

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