Archiv für die Kategorie „Leute“
Karl Münsch von der KG Brauweiler Karnevalsfreunde ist tot
Am Karnevalssonntag ist Karl Münsch im Alter von 76 Jahren sanft entschlafen.
Die Brauweiler Karnevalisten trauern. Wir haben mit Karl Münsch, so Andreas Weyergans, Pressesprecher der Gesellschaft, ein hoch geschätztes und verdientes Mitglied verloren.
Er wurde 1995 Mitglied bei den Brauweiler Karnevalsfreunden ( BKF). Von 1996 bis 2014 übte er das Amt des Präsidenten aus. Sein Amt übergab er im Mai vorigen Jahres in jüngere Hände. Er wollte damit ein Zeichen setzen und eine Verjüngung der Gesellschaftsstruktur einleiten. Sein Streben lag darin, die Jugend, zu fordern und zu fördern.
Münsch hat die Geschicke der Gesellschaft maßgeblich in seiner Amtszeit geprägt und Spuren im Brauweiler Brauchtumsleben hinterlassen. 1993 war er Prinz und 1997 Jungfrau im Brauweiler Dreigestirn.
Durch seine Überzeugungskraft und seine menschenfreundliche Art, gelang es ihm immer wieder, die Köpfe und Herzen der Brauweiler Karnevalisten für sich einzunehmen und das Brauchtum zu neuer Blüte zu führen. Sein Humor und seine ihm ganz persönliche Art Probleme anzupacken und zu lösen wurde bewundert und geschätzt.
Er verstand es sogar „karnevalistische Rentner“ für das Brauchtum zu gewinnen: Denn nicht nur einmal hörte man die Worte:
„Eijentlich wollt ich jo nix mih maache – ävver för Dich……!“
Die Brauweiler Karnevalsfreunde ehrten und ernannten Münsch zum Ehrenpräsidenten und Ehrenmitglied.
Krankheitsbedingt konnte Münsch im November die Ernennungsurkunde nicht in Empfang nehmen. Der Vorstand überreichte sie deshalb, anlässlich des Neujahrsempfanges im Januar, im Kaisersaal der Abtei Brauweiler.
Gleichzeitig wurde ihm dort auch eine Ehrung durch den Karnevalsverband Rhein-Erft zuteil. Es wurde ihm das Silbernen Verdienstkreuz verliehen.
„Mit Dank und Anerkennung nehmen wir Abschied von Karl Münsch. Mit ihm hat Brauweiler ein Gesicht bzw. ein Urgestein des Karnevals verloren“ so Pressesprecher Andreas Weyergans.
Die Abreise von Markus Schorn
Die Bilder von der Abreise hat uns Verena Schorn zur Verfügung gestellt.
Leute – Heute: Markus Schorn – 85000 km um die Welt

Heiße Wüsten und undurchdringliche Urwälder, weiße Sandstrände an schier endlos scheinenden Ozeanen, sich empor schlängelnde Schotterwege in die höchsten Gebirge der Erde, wilde Tiere und verschiedene Kulturkreise in den unterschiedlichsten Gebieten dieses Planeten.
Wer träumt nicht davon einmal die Sonne über der Serengeti aufgehen zu sehen, dabei eine Elefantenherde beim Morgenbad zu beobachten oder seine Hängematte zwischen zwei Mammutbäumen in Kanada aufzuspannen? Das Adrenalin, das durch den Körper schießt bei jedem Paddelschlag auf den größten Gewässern der Welt oder die Schmerzen durch eine Million Nadelstiche während eines tropischen Platzregens. Es ist eine faszinierende Welt, voller Gegensätze und Überraschungen und es gibt wohl keinen besseren Weg als sie mit eigener Muskelkraft zu erkunden, in einem Tempo, das es zulässt, die Umwelt einzusaugen, mit all ihren Gerüchen und Eindrücken.
Der Brauweilerblog sprach mit Markus Schorn.
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Brief aus Eckernförde – Schonzeit #162

Moin moin,
Fiete kam eben rein und knallt mir den den neuen „Stern“ auf den Tisch. „Guck dir das an, Margarete, das ist doch eine Sauerei!“
„Fiete, was ist denn los“, sage ich und betrachte das Titelbild. Der Altkanzler Helmut Kohl sitzt mit wächsernem Gesicht in seinem Rollstuhl und schaut nach halbrechts. Auf den ersten Blick sieht der 84-Jährige gruselig aus, auf den zweiten scheint er fast zufrieden. In der Bildmitte schaut seine junge Frau, die Nachfolgerin von Hannelore. offen und freundlich, fast lächelnd. Und dann lese ich „Die Kohls privat. Zum ersten Mal sprechen der Altkanzler und seine Frau über ihr Leben, ihre Liebe und die Lügen der anderen.“
„Was ist denn daran verkehrt?“, frage ich meinen Lieblingsknilch, wohlwissend dass „Birne“ zu seinen althergebrachten politischen Feindbildern zählt. „Das kommt dir doch ganz gut zupass. Wie sagst du immer – der Dinosaurier aus Oggersheim.“
„Das geht zu weit, meine Liebe“, echauffierte sich Fiete. „ Der Mann ist krank und seine neue Else zerrt ihn in die Öffentlichleit. Maike Kohl-Richter sabbelt und sabbelt in dem Interview wie ein Wasserfall und der Alte nickt einsilbig ab. Das ist unwürdig. Ferngesteuerte alte Männer.“
„Friedrich, denk an dein Herz. Was interessiert uns rüstige Rentner das Elend in Oggersheim, wenn in Eckernförde die Sonne scheint. Und von daher schlage ich vor: Wir setzen uns jetzt schön in den Strandkorb vor dem Luzifer. Komm, mien Jung. Zieh dir was Warmes an.“
Fiete lacht.
Wir ziehen uns jetzt zurück und ich wünsche ein schönes Wochenende
Ihre und eure Margarete Brix
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.
Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
Leute – Heute: Kathy Kempen von ARCHEMED
Kathy Kempen aus Brauweiler hilft in Eritrea. Eritrea führte mehr als 30 Jahre einen Befreiungskrieg, um sich von Äthiopien loszulösen und ist heute eines der ärmsten Länder der Welt. Das Land hat 6,3 Millionen Einwohner, davon sind fast 50 Prozent jünger als 18 Jahre. Kathy Kempen ist aktives Mitglied im Verein „ARCHEMED – Ärzte für Kinder in Not“. Die Mitarbeiter von ARCHEMED arbeiten in Eritrea in verschiedenen Projekten, sie alle arbeiten ehrenamtlich und so hat der Verein keine Verwaltungskosten.
Kathy Kempen ist Kinderkrankenschwester auf einer Intensivstation der Uniklinik Köln und arbeitet zwei Wochen im Jahr für das Kinderherzprojekt. Sie nutzt ihre Urlaubszeit in Asmara, der Hauptstadt Eritreas, um im International Operation Center for Children in Asmara – IOCCA – gemeinsam mit dem Team, Kinder mit angeborenen Herzfehlern zu operieren.
Der wichtigste Mann des Projekts ist Dr. Andreas Urban, der ehemalige Chefarzt des Deutschen Kinderherzzentrums in Sankt Augustin. Er organisiert Sponsoren und einen Großteil der Spenden, mitreisendes Fachpersonal, Material aller Art, Umbaumaßnahmen am OP Zentrum. Aktuell soll eine Solaranlage auf das Dach des IOCCA installiert werden, damit die ständigen gefährlichen Stromausfälle ein Ende haben. Plötzliche Stromausfälle während einer Operation oder auf einer Intensivstation mit frischoperierten, beatmeten Kindern sind eine Katastrophe, der das Zentrum in der Vergangenheit leider zu oft ausgesetzt war. Diesen Beitrag weiterlesen »


