Archiv für die Kategorie „Musik“
Brief aus Eckernförde – Woodstock 2.0? #129

Moin, moin,
von seinen Liebsten glaubt man ja Alles zu wissen. Ungeliebte Spitznamen zum Beispiel oder den vertuschten Misserfolg in der Fahrschule, das Lieblingsessen. Sowas eben. Meinen Mitbewohner Fritze Köppen zähle ich seit Jahren zu meinen engsten Freunden. Wir haben dies und das besprochen, uns gegenseitig am Krankenbett besucht, auf der Norwegenkreuzfahrt eine Kabine geteilt. Er weiß, dass ich beim 1. Staatsexamen gepfuscht habe und er hat mir gestanden, dass er mit 12 für seine Tante Siegrun geschwärmt hat. Man kann sagen, dass wir vertraut miteinander sind.
Und dann das: Letzten Sonntag kam er rein und sah aus wie ein Hippie. „Fritze, du ein Karnevalsjeck, das gibts doch nicht.“ Er schüttelte nur den Kopf, an dem seitlich die Enden eines Batik-Tuches herabhingen, das er sich umgebunden hatte. „Ne, Margarete, das ist wegen Woodstock.“
Ich verstand nur Bahnhof und dann offenbarte mir Fritze, dass er 1970 im zarten Alter von 26 Jahren ein Hippie wie aus dem Bilderbuch gewesen sei. Nur mühsam hätten ihn auch gute Freunde von Hendrix unterscheiden können, dessen letzten Auftritt er auf Fehmarn miterlebt hätte. Es sprudelte nur so aus ihm heraus, während ich mich gar nicht an seinem Love and Peace Outfit satt sehen konnte. Nach fünfminütiger, euphorischer Berichterstattung unterbrach ich ihn und fragte, warum er nie davon erzählt habe. Fritze stockte und errötete. Er war festgenommen worden. „Wegen diesem kleinen bisschen Haschisch“, nörgelte der Senior-Hippie. Festgenommen, er, der er als Frischling beim Zoll auf seine Verbeamtung auf Lebenszeit hoffte. Irgendwie hatten wohlmeinende Vorgesetzte die Sache unter den Teppich gekehrt und Fritze hatte fast 25 Jahre geschwiegen. „Margarete, das ist doch verjährt, oder?“ Ich habe ihm zur Beruhigung einen schönen Kamillentee gekocht. Unterdessen erzählte mir Fritze vom äußeren Anlass seines späten Bekenntnisses. „Am 5. Juli, kommen Sweet, Smokie und Alphaville an den Südstrand. Eckernförde kann eine richtige Festivalstadt werden. Das ist doch spitzenmäßig, Margarete. Sollen wir zusammen hin? Karten habe ich schon.“ Wie Fritze auf die Idee kommen kann, Smokie und Sweet als Erben von Ten Years After und The Who einzuordnen, ist mir ein Rätsel. Im Alter werden wir wohl ein bisschen wunderlich. Aber Open-Air am Südstrand? Nichts dagegen.
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Sonntagabend gehen wir alle zur Talkshow. Die Autoren von „Tod am Strand“ haben sich tolle Gäste eingeladen. Café Lindauhof, im alten Landarzthaus. 18.00 Uhr.
Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
Für alle Pulheimer Musikbands: Proberaum zu vergeben!!
NASOWAS – Valeska Gleser zu Gast im Walzwerk-Atelier – 25.01.2014
Unterwegs in ferne Länder
Am kommenden Samstag, 25.1.2014, findet ein besonderes Konzert im Walzwerk in Pulheim statt: Die Harfenistin Valeska Gleser begibt sich auf eine musikalische Reise in ferne Länder, insbesondere in arabische, irische und und russische Kulturkreise. Valeska Gleser, die als Notfallpädagogin mit stART International e.V. (www.start-international.org) bereits in Haiti und Libyen gearbeitet hat, verbindet in diesem Konzert zwei Welten, die ihr besonders am Herzen liegen: Fremde Kulturen und die klassische Musik.
Sie hat in Köln, den USA und Detmold studiert und arbeitet mittlerweile als freischaffende Harfenistin und Harfenlehrerin schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen. Als Praktikantin war sie in der Spielzeit an der Deutschen Oper am Rhein/Duisburger Philharmoniker verpflichtet, seitdem hilft sie in allen großen Orchestern der Region aus (Dortmunder Philharmoniker, Essener Philharmoniker, Duisburger Philharmoniker…).
In diesem Konzert werden Werke von Marcel Tournier, Reinhold Glière, Enrique Granados u.a. zu hören sein. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte auch ihre Homepage: www.valeska-gleser.de
Beginn 19:30 Uhr Einlass ab 19:00 Uhr
Eintritt 10,00 € Schüler/Studenten 7,00 €
Ort: Rommerskirchener Straße 21, 50259 Pulheim
Reservierung: Ed Werner, kunstinitiative.wzk01@yahoo.de oder 0177 7888 691
NASOWAS – Dance around the Christmas Tree mit Ron WHITE
Endlich ist es wieder soweit! Bereits zu 5. Mal präsentiert das Walzwerk Atelier zum Advent Ron WHITE aus Washington DC, dieses Jahr unter dem Motto „Dance around the Christmas Tree“.
Freuen Sie sich auf ein unterhaltendes Programm aus American Christmas, Soul, Pop und Jazz. Es gibt Klassiker von Barry White, Earth Wind and Fire, Michael Jackson und Stevie Wonder. Die ganz großen Hits der Soul- und Popmusik der letzten 30 Jahre, interpretiert vom Ron WHITE, dessen Spaß auf der Bühne hochansteckend ist. Erleben Sie an den Keyboards Bobby van den Bergh aus den Niederlanden, der schon mit Candy Dulfer tourte und garantiert immer den richtigen Groove findet und am Saxophon Ismael Diallo, der unter Anderem festes Mitglied der Howard Carpendale Band ist.
Ausserdem dürfen Sie in diesem Jahr auf vielfachen Wunsch des Publikums auch kräftig Tanzen und köstliches Fingerfood aus dem Bistro 62 genießen!
Ron WHITE sorgte in seiner Karriere bereits vielfältig für Schlagzeilen. Er sang die Hauptrollen in Broadway Produktionen, wie „ Ain`t missbehavin“ ,„ Kiss me Kate“ und „ Dancing in the Street“ , spielte den C.C. White in „ Dreamgirls“ tourte 3 Mal mit dem Musical „ Hair“ durch Europa, spielte die Hauptrolle im Musical „ Gaudi“ , sang für Dusty Springfield, Heather Small, Puff Daddy, R. Kelly, die Lighthouse Family und Enrique Iglesias und schrieb mit an den Welterfolgen der Band „ 4 the cause“ .
Mit einer Stimme, die an Stevie Wonder und Lionel Richie erinnert und mit einer Bühnenpräsenz wie sie nur ganz wenigen Künstlern zu eigen ist, schaffte es Ron WHITE immer wieder sein Publikum und den Abend zu einem unvergesslichen Ergebnis zu machen.
Mit samtener Stimme bringt der Musicalstar sein Publikum zum Träumen. Mit einer unwiderstehlichen Mischung aus Humor, Sexappeal und schauspielerischem Talent, fesselt er seine Zuhörer und interpretiert Songs die Musikgeschichte geschrieben haben oft besser als das Original. Seine Liebe zu guter Musik stellt er mit einem breiten Repertoire aus Jazz, Soul und Pop Klassikern mit Hits von Barry White, über Stevie Wonder, Marvin Gaye, Prince, Earth Wind and Fire bis hin zu James Brown, unter Beweis.
https://www.youtube.com/watch?v=0enKYlYekQE
Dance around the Christmas Tree
01.12.2013
Einlass 16.00 Uhr, Beginn 17.00 Uhr
Walzwerk Atelier, Rommerskirchener Strasse 21-50, 50259 Pulheim
Tickets 20 Euro (inkl. Fingerfood)
Vorverkauf; Cafe 62, Johannisstr. 3, 50259 Pulheim,
Tel: 01748626262
verbindliche Reservierung unter: kunstinitiative.wkz01@yahoo.de
Rückfragen zum Programm auch über das Ron WHITE office, Telefon 02238-920414
Brauweiler Oktoberfest – Der Bürgermeister kommt zum Anstich
Bürgermeister Frank Keppeler wird das ausverkaufte 4. Brauweiler Oktoberfest am kommenden Samstag, mit dem traditionellen Fassanstich um 19:30 Uhr, in der Festhalle (Schützenhaus Brauweiler), eröffnen. Die Organisatoren vom Freundeskreis der Musikkapelle Schönberg weisen nochmals darauf hin, dass keine Abendkasse geöffnet sein wird. Der Einlass in das Brauweiler Schützenhaus ist ab 18:30 Uhr. Es besteht freie Platzwahl. (Foto: Hendrik Neubauer)
Brauweiler Oktoberfest – Blau-weiße Pforte…
…zum Paradies? Am 26. Oktober hat sich wohl auch Horst Seehofer wieder einbekommen, wenn er nicht bis dahin die Abspaltung Bayerns vom Rest der Welt verkündet hat. Was kümmert es den Rheinländer, der will doch nur feiern. Am 26. Oktober kommen Dirndl, Krachlederne und Haferlschuhe wieder aus dem Schrank und dann geht es ab zum Oktoberfest. Nachdem die „Kostümveranstaltung“ im Brauweiler Schützenhaus im letzten Jahr pausierte, reist dieses Jahr wieder die Original Blasmusikkapelle aus dem bayrischen Schönberg an und die Rheinländer dürfen sich wieder unter dem blau-weißen Bierhimmel austoben. Und mal ehrlich, ich war beim letzten Mal dabei und habe nur gestaunt: Das Fest ist perfekt organisiert, da kommt selbst in der Schützenhalle Bierzeltstimmung auf. (Foto: Hendrik Neubauer). Diesen Beitrag weiterlesen »
Zahnrad Brauweiler – Gear Wheel Rock
[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=mWXFQ5oKFRA[/youtube]
„Sie tun alles, was nur geht, um im Rampenlicht zu stehen…“ singen Niemandsfeld in ihrem Song „Bunte Häuser“. Was sie wohl dafür tun mussten, um beim Gear Wheel Rock dabeizusein? Sonst noch mit dabei sind Chain aus Brauweiler, die auf der Bühne im Wirtschaftshof beim Brauweiler Wochenende einen überzeugenden Auftritt hingelegt haben. Außerden gibt es Teilzeithelden, Traffic Jam, Wo ist Jan? und Godswill zu hören. Wann: 14. September 2013 Wo: im Zahnrad Brauweiler Einlass: 18:30 Uhr Beginn: 19:30 Uhr.
Crime Cologne – Rüskamp und Neubauer lesen aus TOD AM STRAND auf dem Krimischiff.
Am Samstag lese ich gemeinsam mit Arnd Rüskamp auf dem Krimischiff der Crime Cologne. Gibt es in der Metropole Köln einen geeigneteren Platz für die Lesung aus unserem Küstenkrimi TOD AM STRAND? Und selbstverständlich werde ich auch hier das Lied zum Krimi präsentieren: Ecktown. Noch mal zur Erinnerung: „Eckernförde ist nun wirklich keine Weltstadt, und die Ostsee plätschert hier besonders sanft. Das Ermittlerpaar aus Hauptkommissar Hans Rasmussen und der pensionierten Richterin Margarete Brix bekommt es dafür umso mehr mit maritimen Skurrilitäten zu tun: Strandtreiben, Yachten, Matjes-Contest, norddeutsche Lokalpolitik und krumme Touren. Klar, dass diese Szenerie in Köln am Hafen gelesen werden muss – obwohl man einen gewissen Unterschied zwischen den Rheinufern und der Ostsee schon erkennt.“ Eintritt: 7,50 Euro VVK / 9,50 Euro AK – Tickets gibt es hier. Ort: Krimischiff im Rheinauhafen. Anlegestelle: Holzmarkt. Rheinauhafen. 50678 Köln.
Abtei Brauweiler – classic nights III – Andy Miles – Samstag, 7. September 2013
Am Samstag, 7. September 2013, werden im Marienhof der Abtei Brauweier die classic nights III mit Andy Miles gegeben. Der Zyklus der »Vier Jahreszeiten« hat viele Künstler zu Meisterwerken und Kompositionen inspiriert, sei es im 18. Jahrhundert in Venedig, im 19. in Sankt Petersburg oder im 20. Jahrhundert in New York, ganz zu schweigen von Buenos Aires. Andy Miles interpretiert sie in einer neuen und modernen Art und Weise. Werke von Antonio Vivaldi, Peter Tschaikowsky und Astor Piazolla. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler Wochenende – Zwei Tage Urlaub im Dorf
Ich habe vor allem den Samstag des Brauweiler Wochenendes genossen. Höhepunkt für mich war die Batucada am Abend. Es war großartig fast hundert Sambista zu erleben, die fast eine Stunde den Abteihof in eine Art Sambatrance versetzten. Das war eine Rhythmuswalze, in der aber dann immer noch unheimlich viele musikalische Akzente hörbar waren. Ich habe so etwas zu erstem Mal erlebt und war wirklich überwältigt. Vor der Abtei herrschte „Feiern as usual“ und „Loss mer singe“, da konnte es auf der Ehrenfriedstraße schon mal eng werden, war aber niemand so wirklich störte. Der Sonntsag verlief insgesamt sehr entspannt, habe ich mir sagen lassen. Ich war mit den Vorbereitungen für meine Lesung und den Auftritt mit den Wellingtons am Abend beschäftigt.


