Archiv für die Kategorie „Museum“

Abtei Brauweiler – „Unmögliche Denkmale? Museen und Denkmalschutz“ Vortrag

Heute, am 18. Mai 2017 um 18 Uhr, haben wir einen Tipp für Kurzentschlossene:
 
Dr. Sven Kuhrau, Wissenschaftlicher Referent in der Abteilung Inventarisation des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland, hält einen Lichtbilder-Vortrag zum Thema: „Unmögliche Denkmale? Museen und Denkmalschutz“, Museen sind Teil des Gedächtnisses einer Gemeinschaft und verdrängen doch häufig ihre eigene Geschichte. Denn lebendig soll das Museum sein, nicht verstaubt. Aber was, wenn ein museales Konzept selbst denkmalwürdig ist?
 
Die  Vortragsreihe „Denkmalpflege im Blick“ findet im Äbtesaal der Abtei Brauweiler statt, Ehrenfriedstraße 19, 50259 Pulheim.
 
Der Eintritt ist frei.  

Arbeitsanstalt Brauweiler – »Vorbildliche Geschichtsforschung«

Abtei Brauweiler FensterIn dem Beitrag „Vorbildliche Geschichtsforschung“ auf literaturkritik.de lobt Kurt Schilde die Arbeit von Hermann Daners und Josef Wißkirchen: Die Arbeitsanstalt Brauweiler bei Köln in nationalsozialistischer Zeit. Es werde Gefängnisgeschichte geschrieben. Die ausgezeichnete Studie könne als vorbildhaft für weitere Untersuchungen gelten. Sie beweise zugleich, dass es auch über achtzig Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus noch möglich ist, wichtige Erkenntnisse über diese Zeit als Licht zu bringen.

Hermann Daners / Josef Wißkirchen: Die Arbeitsanstalt Brauweiler bei Köln in nationalsozialistischer Zeit.
Klartext Verlagsgesellschaft, Essen 2013.
390 Seiten, 19,95 EUR.
ISBN-13: 9783837509717

Max-Ernst-Museum Brühl – Man Ray: Fotograf im Paris der Surrealisten

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Breton, Éluard oder Phillippe Soupault und nicht zuletzt Max Ernst Die Besucher der Ausstellung „Man Ray – Fotograf im Paris der Surrealisten“ treffen auf Porträts dieser Surrealisten. Eben jener Man Ray hat die Vertreter der Pariser Künstler-Boheme der 1920er Jahre alle fotografiert. Er wandelte sein Hotelzimmer in ein Porträtstudio um, denn auch ein Bohemien musste irgendwie seinen Lebensunterhalt bestreiten. Die Porträts bilden den Grundstock dieser Werkschau und spiegeln das Personal der Avantgarde wider, die sich in der Zwischenkriegszeit versammelte. Das weitere fotografische Schaffen Man Rays war jedoch Kampf mi dem Medium. Die Rayographien sind dabei heraus gekommen, die Solarisation und außergewöhnliche Aktfotografien. Man Ray verbrachte 19 Jahre in Paris. Diese Jahre gehören wohl zu den kreativsten und wichtigsten in der Fotografie überhaupt. Die Fotografie eroberte sich gerade im aufblühendem Massenmedienmarkt den Platz als Abbild und Beleg für die Geschehnisse in der Welt. Und gleichzeitig kämpften Künstler wie Man Ray gegen das an, was sie als Wahrheitsfimmel anflog. Sie hingegen malten mit Licht, erhoben triviale Gegenstände zu etwas Erhabenem. In den Händen von Man Ray wurde der  Fotoapparat von einem Handwerkszeug zu einer Traummaschine. „Man Ray – Fotograf im Paris der Surrealisten“, Max Ernst Museum, Comesstr. 42, Brühl, Di.–So. 11–18 Uhr, bis 8. 12.2013.  Im Rahmenprogramm der Ausstellung gibt es u. a. Vorträge von Herbert Molderings (29. 10., 20 Uhr) und Renate Gruber (28. 11., 20 Uhr), jeweils im Max Ernst Museum.

NASOWAS – Lange Nacht der Kölner Museen

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Die Lange Nacht der Kölner Museen. Jedes Jahr aufs Neue zeigt ein einzigartiges Programm, wie vielfältig die Museumsstadt Köln ist. 45 Stationen – darunter international renommierte Museen genauso wie kleine, feine Off-Spaces – öffnen zwischen 19 und 3 Uhr ihre Tore für den Kunstgenuss der besonderen Art. Diesen Beitrag weiterlesen »

Brauweilerblog – …und der Veranstaltungskalender der Pulheimer Stadtteile

Ich bin schon öfters darauf angesprochen worden, ob ich auf dem Blog nicht einen Brauweiler Veranstaltungskalender einrichten möchte. Nein, denn ich habe einen Link auf den Veranstaltungskalender der Stadt Pulheim gesetzt. Aber der sei doch nicht komplett. Manchmal frage ich mich wirklich, was die Menschen von einem Blog wie diesem erwarten. Das Brauweilerblog ist kein Stadtmagazin und schon gar keine Zeitung. Das sind Kaufprodukte und die beschäftigen  ein bis zwei bezahlte Mitarbeiter, die sich dann um solche Dinge kümmern. Das Brauweilerblog berichtet zwar täglich aus dem Abteidorf. Ich habe  aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es ist eben doch eine Art Dorf-Logbuch, an dem alle Brauweilerinnen und Brauweiler in den Kommentaren mitschreiben können. Das sei noch mal betont. Um so mehr freut es mich, dass die Stadt Pulheim in einer Pressemitteilung Vereine, Einrichtungen, Schulen, Kindergärten, Kirchen und alle anderen Veranstalter dazu aufruft, den Terminkalender auf pulheim.de zu füllen. Selbstverständlich können auch schon Veranstaltungen eingetragen werden, die im kommenden Jahr stattfinden. Mit Blick auf die bald beginnende fünfte Jahreszeit sind jetzt die Karnevalsgesellschaft aufgerufen, diesen Service zu nutzen, um ihre Sitzungen und Veranstaltungen einzutragen. Die Nutzer müssen lediglich auf die Menüpunkte „Veranstaltungskalender“ und „Eingabeformular“ klicken und in die sich öffnenden Eingabefelder die Informationen eingeben. Nur zu Leute. Ich werde jedenfalls weiterhin auf diesen Veranstaltungskalender verlinken. P.S. Dieses „Dorfblog“ lesen im Monat weit über 4.000 Brauweiler und Nachbarn, vor allem auch im Kölner Westen. P.P.S. Und den Veranstaltern, die jetzt sagen: „Muss ich denn alles selber machen?“, denen sei geantwortet: „Ja!“ P.P.S. MITMACHEN. Das ist sowieso ein gutes Motto. Auch für meine Veranstaltung hier namens: Brauweilerblog.

Museum Ludwig – Fest zum Abschied von Kasper König am 13. Oktober

„Für die in Köln vorherrschende Selbstbesoffenheit habe ich überhaupt keine Sympathie.“ Das sind harsche Worte, die der scheidende Direktor des Museums Ludwig, Kasper König, im Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger findet (S. 22, Druckausgabe 9. 10.2012). Dabei ist es ihm in zwölf Jahren Köln gelungen, was er sich beim Amtsantritt als Präambel in seinen Vertrag hat schreiben lassen: „das Museum Ludwig wieder zu einem Ort der Kunst von internationalem Rang zu machen…“ Am Samstag, den 13. Oktober 2012, feiert das Museum Ludwig Abschied von Kasper König mit einem Fest im Museum und einem Konzert in der Kölner Philharmonie. Informationen zum Programm gibt es hier:  www.museum-ludwig.de. Außerdem wird an diesem Tag eine Publikation erscheinen, die Kasper Königs Zeit als Direktor des Museum Ludwig Revue passieren lässt.

Ferientipp – Archäologischer Park und Römermuseum Xanten

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Hoch sind die Stufen, die zum First des Amphitheaters führen. Den Baumeistern vor zweitausend Jahren ging es um Größe, als sie das prunkvolle Bauwerk errichteten. Oben angelangt, schaut der Besucher nicht nur auf das Theater, sondern auch über die flache Landschafts des Niederrheins. Von hier hatten schon die römischen Besatzer den besten Blick über das beherrschte Land. Ein paar hundert Meter weiter erhebt sich das nächste Monument: Der Tempel. Auch von hier aus sahen die Römer auf die unzivilisierten „Barbaren“ und ihr Treiben unter ihrer Herrschaft herab. Immerhin waren die „Anrheiner“ gut genug, das römische Zivillager Colonia Ulpia Traiana zu bauen. – Wenn Sie mehr über die Zeitreise zu den Römern am Rhein wissen wollen, empfehlen wir den Reiseführer „Erlebnis Wissen. Die besten Erlebnismuseen und Science Center.“ oder gleich einen Besuch in Xanten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gelenkte Blicke – Ausstellung in der Prälatur der Abtei

„Gelenkte Blicke. Rassenhygienische Propaganda und Politik im Kontext des Nationalsozialismus“ lautet der Titel einer Ausstellung, die vom 1. bis zum 24. Juli in der Prälatur der Abtei Brauweiler in Pulheim zu sehen ist. Zu sehen sind Bilder, Filme und Diagramme zu „rassenhygienischer“ Propaganda in verschiedenen Lebensbereichen, von der Schule und Ausbildung bis hin zur Freizeitgestaltung. Weitere Ausstellungsbereiche thematisieren die Entstehung der Vererbungsvorstellungen im 19. Jahrhundert, rassenhygienische Maßnahmen und Verbrechen der Nationalsozialisten sowie den Umgang mit der sogenannten Rassenhygiene in der Nachkriegszeit. Die Ausstellung wurde von Studierenden und Lehrenden in Zusammenarbeit mit der Medizinhistorischen Sammlung der Ruhr-Universität Bochum realisiert und im Wettbewerb „lehrreich“ prämiert. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt dienstags bis sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet. (Foto: Ruhruniversität Bochum).

Indischer Kultur-Abend – Rautenstrauch-Joest Museum am 04. Juni

Die „Indienwoche Köln“ findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Wieder einmal wird Indien-Akteuren der Stadt Köln ein Forum geboten, sich gemeinsam, und damit in ganzer Vielfalt, der Öffentlichkeit an acht Tagen zu präsentieren. – Den Auftakt der Veranstaltungsreihe am Samstag, 04. Juni, 18.30 Uhr, bildet in diesem Jahr ein indischer Kulturabend im und mit dem Rautenstrauch-Joest-Museum und der Deutsch-Indischen Gesellschaft Bonn-Köln e.V.. Neben Musik und Tanz wird der indische Journalist Jose Punnamparambil einen Festvortrag zum 150. Geburtstag des indischen Literaturnobelpreisträgers Rabindranath Tagore halten. Die Begrüßung erfolgt durch den Oberbürgermeister der Stadt Köln und den Generalkonsul der Republik Indien. 18.30 – 23.00 Uhr im Rautenstrauch-Joest Museum, Cäcilienstr. 77-79, 50676 Köln (Neumarkt), Eintritt frei


 

Wochendtipp – Thomas Struth im K 20 in Düsseldorf

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Der in Düsseldorf und Berlin lebende Fotokünstler Thomas Struth gehört zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Fotografie. Zahlreiche Ausstellungen während der vergangenen 15 Jahre in Europa, den USA, Japan und China haben den 1954 am Niederrhein geborenen Künstler international bekannt gemacht. Seine Arbeiten waren bereits 1992 auf der documenta IX in Kassel zu sehen. Während bisher jedoch lediglich einzelne Werk-Gruppen vorgestellt worden sind, gibt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen nun erstmals in Europa einen repräsentativen Überblick über das Gesamtschaffen Struths. Diesen Beitrag weiterlesen »

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