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Stand der Dinge Guidelplatz – Brauweiler, bitte aufwachen

Der Schotterparkplatz am Guidelplatz ist nun planiert. Dies ist im Auftrag der Gold-Kraemer-Stiftung geschehen. Zudem hat die Pulheimer Stadtverwaltung angeordnet, dass die unmittelbar vor der Bebauung der Guidelarkaden verlaufende Abteigasse ab sofort als Einbahnstraße von der Ehrenfriedstraße zum neu geschaffenen Parkplatz befahren werden kann. Damit ist wohl das getan, was momentan getan werden kann. Vor allem, wenn man die Pressemitteilungen und Presseberichte der letzten Tage liest. Sie alle heben darauf ab, dass zwei Anlieger gegen den Bauvorbescheid geklagt haben. Das ist sicherlich richtig. Nur wird vergessen, dass jeder in Deutschland das gute Recht hat zu klagen, wenn er die eigenen Interessen gefährdet sieht. Es wird aber auch vergessen, dass es ein noch viel schwerwiegenderes Problem gibt. Stadt und Stiftung haben sich immer noch nicht über Platzgestaltung und die Verkehrsführung geeinigt. Die Brauweiler sollten endlich aufwachen und in Richtung Stiftung und Stadt intervenieren: Klärt diese Fragen und weiht die Bürgerinnen und Bürger ein. Denn wer soll später den Guidelplatz beleben? Wer  soll die Straßen befahren? Durch die Klagen zweier Bürger mag vielleicht Zeit verronnen sein. Wenn diese genutzt wird, um die grundlegenden Fragen endlich zu klären – und zwar auch mit den Brauweilern selbst, dann haben alle etwas gewonnen.

Im Folgenden dokumentieren wir die Einhelligkeit von Pressemitteilungen und Presseartikeln. In keinem der Beiträge wird erwähnt, dass es den seit über einem halben Jahr schwelenden Konflikt zwischen der Gold-Kraemer-Stiftung und der Stadt Pulheim gibt über den städtebaulichen und verkehrlichen Anschluß des Guidelplatzes an die Abtei. Stattdessen wird den Klägern und damit den Brauweilern der Schwarze Peter zugeschoben.

 

Der Baubeginn für das zukunftsweisende Projekt verzögert sich insbesondere deshalb, weil gegen den der Gold-Kraemer-Stiftung erteilten Bauvorbescheid seitens zweier Anlieger vor dem Verwaltungsgericht geklagt wird. Presseerklärung der Stadt Pulheim 17.01.2012

Nach wie vor offen ist die Frage, wann die Bauarbeiten in der Ortsmitte von Brauweiler beginnen können. Zwei Anwohner haben beim Verwaltungsgericht Klage eingereicht gegen die geplante „Künstlerresidenz Brauweiler“ mit Wohn- und Geschäftshäusern sowie einer teilweise zweigeschossigen Tiefgarage mit 169 Stellplätzen. „Möglicherweise kommt es im Frühjahr zur Verhandlung“, so ein Sprecher des Verwaltungsgerichts Köln.
Peter Michael Soénius und Bürgermeister Frank Keppeler hoffen, dass das Gericht „möglichst bald terminiert“. Er sei „sehr zuversichtlich“ und „nach sehr vertrauensvollen Gesprächen sehr positiv gestimmt“, dass „wir noch in diesem Jahr den Pflock einrammen können“, so Keppeler beim Neujahrsempfang der FDP. Es sehe besser aus als von der Presse beschrieben. Das rund 20 Millionen Euro teure Bauprojekt „wird ein Kleinod werden“. KStA 17.01.2012

Mit dem Beginn der Bauarbeiten am Guidelplatz kann erst nach einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln zu den zwei leider eingegangenen Klagen gerechnet werden. Pressemitteilung CDU, 13.01.2012

Der Baubeginn für das zukunftsweisende Projekt verzögert sich insbesondere deshalb, weil gegen den der Gold-Kraemer-Stiftung erteilten Bauvorbescheid seitens zweier Anlieger vor dem Verwaltungsgericht geklagt wird. Sonntagspost 15.01.2012

4 Kommentare to “Stand der Dinge Guidelplatz – Brauweiler, bitte aufwachen”

  • Hermann Schmitz:

    Liebe Brauweiler,
    der Weckruf ist sicherlich gut gemeint. Nur: Bei einem Aufruf zur Einmischung entstehen leider viele Gerüchte, Gerüchte, die der Sache nicht immer dienlich sind. Über Verträge und deren Verhandlungsverläufe sollte man nicht reden. Es ist noch nicht lange her, da hat eine größere Partei durch Forderungen nach Offenlegung der Verhandlungsstände mehr Schaden angerichtet, als mach Einem lieb sein kann. Ein solches Vorgehen kann für Brauweiler nicht gut sein. Lasst die Beteiligten in Ruhe arbeiten.
    Im Übrigen haben die Verhandlungen über die Platzgestaltung und die Verkehrsberuhigung nichts mit dem Vertrag über die Bebauung zu tun.
    Bei einem solchen Projekt, wie die Gestaltung der Brauweiler Ortsmitte, braucht es viel Zeit. Ich appelliere an Alle, Geduld aufzubringen. Seit mehr als 30 Jahren ist man an dem Thema dran – mehr oder weniger. Jetzt muss man halt die Entscheidung über die Klagen abwarten. Auch, wenn sich die Brauweiler nun verstärkt zu Wort melden würden, wird das Gericht nicht schneller entscheiden.
    Ich glaube, dass sich die Brauweiler durch uns gut vertreten wissen, sonst wären am 25.11.2011 nicht so viele Interessierte zur Informationsveranstaltung gekommen. Wir verfolgen die Angelegenheit aktiv und intensiv. Wir arbeiten mit. Wir wollen das Beste für Brauweiler und nehmen diese Vertretungsaufgabe sehr ernst. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir über Verhandlungen erst reden werden (s.o.), wenn Ergebnisse vorliegen.
    Viele Grüße,
    Ihr
    Hermann Schmitz

  • Wolfgang Kromer:

    Man kann Herrn Schmitz nur zustimmen.
    Leider braucht es bei derartigen Bauvorhaben immer seine Zeit und wenn man alle Presseveröffentlichungen einmal nimmt, dann wurde doch vor Weihnachten auch mitgeteilt, dass es ein Gespräch beim zuständigen Ministerium in Düsseldorf gegeben hat, an dem die Beteiligten (Gold-Krämer-Stifting, Stadt Pulheim und LVR) den Weg für eine Lösung hinsichtlich der Platzgestaltung bis zur Abtei bereitet haben und alle drei Parteien zuversichtlich sind, eine Lösung zu finden.
    Fakt bleibt aber, dass sich derzeit nichts tun kann, weil diese beiden Klagen nun einmal eingereicht wurden. Es bleibt hier leider zunächst nur abzuwarten, wie hier das Gericht entscheiden wird und ob nach einer Entscheidung des Gerichtes, das Urteil akzeptiert wird oder ob nicht vielleicht dann der Instanzenweg beschritten wird und somit die Verzögerung des Baubeginns noch weiter andauern wird.
    Vielleicht sollte Herr Neubauer auch einmal an die Kläger und ihre Verantwortung für das Gemeindewohl appelieren. Es gibt Hunderte oder gar Tausende von Brauweilern, die seit 30 Jahren auf eine Gestaltung des Guidelplatzes warten. Da sollten die beiden Kläger einmal ihre individuellen Interessen prüfen, ob diese so gewichtig sind, dass sie sich gegen den deutlichen Mehrheitswillen der Brauweiler Bürger stellen. Um hier nicht falsch verstanden zu werden, ich spreche den beiden Klägern nicht ihr Recht ab, gegen das Bauvorhaben zu klagen. Aber sie sollten einfach einmal in sich gehen und sich fragen, wie sie es gefunden hätten, wenn ihre privaten Bauvorhaben durch Klagen anderer Anwohner derartig verzögert worden wären.
    Abschließend bleibt aber nur der CDU für ihren Einsatz zu danken, denn ohne die Informationsveranstaltungen und Pressemitteilungen der CDU hätten die Brauweiler einen geringeren Informationsstand. Auch die jetzt zusätzlich geschaffenen Parkplätze wären ohne den Einsatz der CDU nicht entstanden. Dies hätte Herr Neubauer durchaus auch einmal positiv berichten können. Bedauerlicherweise zeigen sich hier die übrigen Ratsparteien sprachlos.
    Die Bebauung des Guidelplatzes ist doch im Interesse aller Brauweiler, auch im Interesse der beiden Kläger!?

  • Theo Koopmann:

    jetzt wäre GUERILLA GARDENING auf dem Guidelplatz genau das richtige: die Brauweiler Bürger streuen Reste von Blumensamen auf die Brachfläche, die uns sicher noch 2-3 Jahre erhalten bleibt und gestalten so einen bunten Garten mitten im Dorf

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