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Guidelplatz Brauweiler – Leserbrief Michael Weyergans, IG Brauweiler Vereine

warten_auf_GuidelAm 26. Juni 2o13 wurde das Urteil in Sachen Guidelplatz gesprochen. Der Bauvorscheid der Stadt Pulheim ist für nicht rechtens erklärt worden. Seitdem fühlt sich die Brauweiler Öffentlichkeit wieder in einer Hängepartie. Jetzt meldet sich der 1. Vorsitzende der IG Brauweiler Vereine, Michael Weyergans, mit einem Leserbrief zu Wort. (Das Foto stammt aus der Aktion: „Was halten Sie von Brauweiler?“ Brauweilerblog, Nikolausmarkt. 2010)

 

Guidelplatz – Ratlosigkeit in Brauweiler

In Sachen Guidelplatz erfolgte vor mittlerweile fast drei Wochen der Urteilsspruch, welcher
nicht nur das geplante Bauvorhaben gestoppt, sondern auch für sehr große Enttäuschung in  Brauweiler gesorgt, hat.

In  Brauweiler  ist  aber  nicht  nur  diese  Enttäuschung  greifbar  geworden  sondern  als  Brauweiler Bürger  fühlt  man  sich  nach  dem  Urteil  von  der  Stadt  Pulheim  ‐  aber  auch  der  Gold‐Krämer‐Stiftung ‐ sehr schlecht bis gar nicht informiert.

In  zahlreichen  Gesprächen  mit  der  Bürgern,  auch  in  meiner  Funktion  als  1.  Vorsitzender  der Brauweiler  Ortsvereine,  wurde  mir  deutlich  zu  verstehen  gegeben,  dass  keiner  mehr  ernsthaft daran  glaubt,  dass  die  Stadt  Pulheim  kurzfristig  ein  Interesse,  an  einer  Veränderung  der Gesamtsituation  zur  Ortsmitte,  hat.  Die  Stiftung  wird  hierzu  eher  am  Rande  wahrgenommen; da  die  Stadt  und  deren Entscheidungsträger eindeutig im Fokus und der Gesamtverantwortung stehen.

Die  Meinung  wird  auch  damit  begründet,  dass  gerade  nach  dem  Urteil  keinerlei  öffentliche  Reaktion  durch  die  Stadt  erfolgte.  Die  ausstehende  Urteilsbegründung  kann kein Argument ‐ gegenüber Brauweiler und seinen Bürgern ‐ für ein „nicht Handeln
bzw. informieren“ sein.

Warum  wurde  nach  dem  Urteilsspruch  nicht  unmittelbar,  in  Form  einer  städtischen
Pressemitteilung,  reagiert?  Auch  wenn  die  ausführliche  Urteilsbegründung,  für  das  weitere verfahrensrechtliche  Procedere,  wichtig  ist,  wäre  eine  erste  offensive  Stellungnahme  das beste  Zeichen  gewesen.  Die  Brauweiler  Bürger  haben  sicherlich  einen  „Plan  B“  von  der  Verwaltung  erwartet.  Es  hält  sich  aber  hartnäckig  in  Brauweiler  die  Vermutung,  dass ein „Plan B“ nicht existent ist und dass eine gewisse Hilf‐ und Planlosigkeit vorherrscht.
Ein  „Plan  B“  wäre  den Bürgern,  nach  meiner Meinung,  z.  B.  in  Form  einer  Information  zu  einer  möglichen  und  schnellen  sowie  bedarfsgerechten  Instandsetzung  des  Platzes,  bestens  zu vermitteln  gewesen  und  hätte  Handlungsfähigkeit  nach  Außen  gezeigt.  Diese  Chance wurde leider leichtfertigt vertan.

Auch  eine  Information  zu  keiner  möglichen  Instandsetzung  des  Guidelplatz  wäre  eine  bessere  Information  gewesen  als  überhaupt  keine  Reaktion.  Die  wachsende  Unzufriedenheit  mit  der  „unerträglichen  Situation“  in  der  Ortsmitte  erfordert  ein  sofortiges  Handeln, insbesondere von der Stadt; aber auch durch die Stiftung:
Nicht morgen oder übermorgen sondern jetzt!

Auch  eine  mögliche  Revision  gegen  das  Urteil  wird,  nach  den  mir  mitgeteilten  Auffassungen,  immer  schwerer  zu  vermitteln  sein,  da  man  dies  mehr  als  eine  weitere  Verzögerung  deuten  könnte statt als einen möglichen rechtlichen Weg.

Es besteht zusammenfassend ein aktueller, dringender und grundlegender Informationsbedarf  zum  weiteren  Vorgehen  in  Sachen  Guidelplatz.  Man  sollte  daher  unabdingbar  den Dialog in Brauweiler suchen und dass unabhängig von einem laufenden
Gerichtsverfahren.

Wünschenswert  ist  es,  sich  der  der  Sache  vor  Ort,  Stadt  wie  Stiftung,  zu  stellen,  z.  B.  in  Form  eines Informationsabends.

Michael Weyergans
1. Vorsitzender der IG Brauweiler Vereine

1 Kommentar to “Guidelplatz Brauweiler – Leserbrief Michael Weyergans, IG Brauweiler Vereine”

  • Kromer-von Baerle:

    Ich kann Michael Weyergans nur voll und ganz zustimmen.
    Es ist unbegreiflich, dass sich die Verwaltungsspitze der Stadt und die Stiftung zurück ziehen und keinerlei Veröffentlichung heraus geben. So muss man als Brauweiler Bürger doch vermuten, dass weder Stadt noch Stiftung ein wirkliches Interessen an einer Bebauung des Guidelplatzes haben.
    Selbst von den Ratsfraktionen sind kaum Stellungnahmen zu vernehmen, einzig ein Artikel im KStA von Dierk Timm und der SPD, die nun einen Plan B fordern. Da Dierk Timm ja in den Bundestag will, ist dieses Manöver doch sehr durchsichtig. Vielleicht kann Dierk Timm mal erklären, wie sein Wandel zu dem Plan B erfolgte, nachdem doch die SPD im Rat, ich glaube im Jahre 2006, den Plan B noch abgelehnt hat, den sie nun fordert.
    Ich kann von einer Revision nur dringend abraten, denn nach den bisher vorliegenden Informationen in der Presse, wird auch Münster zu keinem anderen Urteil kommen. Es muss doch für die Brauweiler Bürger inzwischen so wirken, als wollten Stadt und Stiftung die Revision nur deshalb einlegen, um einen Baubeginn noch weiter hinaus zuzögern. Das alles verstärkt doch den Eindruck, dass die Befürchtungen, die Stiftung könne ihr Interesse verlieren und sich zurückziehen, verstärkt werden. Wäre dem nicht so, wäre es doch für die Stiftung ein leichtes, in der Presse zu erklären, dass sie trotz des Urteils an dem Bauvorhaben unverändert festhält.
    Es ist auch nicht begreiflich, warum die Zeit, die durch die Verschiebungen der Urteilsverkündung nicht öffentlichkeits wirksam genutzt wurde, eine Kompromislösung mit den Klägern zu finden, die es doch gibt und die wohl von den Klägern signalisiert wurde.
    Ich appeliere wie Michael Weyergans an Bürgermeister und Stiftungsspitze, macht einen Informationsabend und legt dort ALLES auf den Tisch, die Gründe für das Urteil, die möglichen Kompromislösungen und einen Zeitplan für das weitere Vorgehen, incl Begründung für das Einlegen der Revision. Dabei kann das Fehlen der schriftlichen Urteilsbegründung kein Argument sein, diese Veranstaltung erst später zu machen, denn schließlich hat der Richter seine Gründe ja auch in der Verhandlung bereits mündlich vorgetragen.
    Auch die anstehenden Sommerferien, dürfen jetzt kein Argument sein, diese Veranstaltung nicht SOFORT zu machen.
    DIE BRAUWEILER BÜRGER HABEN EIN RECHT ZU ERFAHREN, WIE STADT UND STIFTUNG IHREN BEITRAG ZU EINEM SEHENSWERTEN ORTSKERN LEISTEN. Die Zeiten des Schweigens, Aussitzen und Wegduckens müssen zu ende sein.

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