Archiv für November 2014

Blitzer im Rhein-Erft-Kreis

Blitzen

24.11.2014 Brühl K 7
24.11.2014 Kerpen B 264
24.11.2014 Frechen L 496

25.11.2014 Horrem L 277
25.11.2014 Erftstadt L 33
25.11.2014 Bergheim B 477
25.11.2014 Elsdorf B 55

26.11.2014 Erftstadt L 495
26.11.2014 Hürth B 265
26.11.2014 Niederberg L 163
26.11.2014 Pulheim B 59

27.11.2014 Kerpen Karl-Ferdinand-Braun-Straße
27.11.2014 Erftstadt K 44
27.11.2014 Bedburg L 279
27.11.2014 Brauweiler Bernhardstraße

28.11.2014 Pulheim K 25
28.11.2014 Erftstadt L 162
28.11.2014 Bergheim Gutenbergstraße
28.11.2014 Erftstadt B 265

Brief aus Eckernförde – Umleitung

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Moin, moin,
ich weiß ja nicht, wie Sie es mit den Tugenden halten. Ich halte streng an ihnen fest. Also, zumindest an einigen. An der Pünktlichkeit zum Beispiel. Kommt jemand zu spät zu einer Verabredung, reagiere ich ungnädig. Komme ich zu spät zu einer Verabredung, neige ich zur Selbstkasteiung. Nicht in mittelalterlichen Dimensionen, versteht sich. Aber doch so, dass ich leide. Ich versage mir mein Lieblingsgetränk, oder gar ein sicheres Solo beim Doppelkopf.
Vorgestern wäre es beinahe wieder soweit gewesen. Fiete chauffierte mich zu einer Verabredung. Wir hatten die Abfahrtszeit so gewählt, dass wir einen 10-Minuten-Puffer hatten. Doch dann: Umleitung. Und glauben Sie mir, wir waren nicht die einzigen auf der Umleitungsstrecke. Wir krochen durch den Hamburger Speckgürtel. Im Schneckentempo! Ich litt. Fiete spielte Schlager der 50er-Jahre. Fröhlich. Schlimmer war nur, dass er referierte, wie auch ich diese Zeit des Lebens, diese unwiederbringliche Lebenszeit nutzen könne. Durch Gespräche mit ihm, das Betrachten der Landschaft, oder durch Mitsingen. Ich kochte. Es würde eine peinliche Begegnung werden. Insgeheim wünschte ich, den Zug genommen zu haben.
Mit über zwanzig Minuten Verspätung traf ich am Ort der Verabredung ein. Gleichzeitig mit Professor von Kranz-Mitscherlich, meinem seinerzeit hochgeschätzten Kollegen, der am Bundesverwaltungsgericht einen Ruf wie Donnerhall hatte. Über das ganze Gesicht strahlend kam er auf mich zu: „Mir scheint, auch Sie konnten den Verkehr nicht in seine Schranken weisen“, scherzte er und setzte fort: „Mein Stau kam mir sehr zu Pass. Ich konnte noch das Ende von Paul Temple hören. Sie wissen schon, Durbridge. Köstlich.“ Und dann hakte er sich bei mir unter, um das von ihm gewählte Café zu betreten. Ohne unser beider Verspätungen weiter zu erwähnen. Ich war einigermaßen – irritiert.
Im Nachhinein bin ich, der Wahrheit muss ich auch hier die Ehre geben, sehr froh, dass ich mir keine unmittelbare Strafe auferlegte. Die Sachertorte war nämlich ein außerordentlicher Genuss.

Schönes Wochenende
Ihre Margarete Brix
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.

Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.

Designierte Brauweiler Jungfrau landete im Krankenhaus

Brauweiler Karnevalisten im Thüringer Wald

Die Brauweiler Karnevalisten der BKF, sowie das designierten Dreigestirn der Session 2014/2015 des Vereines „Die Geringelten e.V.“, waren am Wochenende zu einem Freundschaftsbesuch bei den Karnevalisten vom „Unweisen Rat Königsee“. Dieser Besuch der Brauweiler Karnevalsfreunde im Thüringer Wald, hat schon eine lange Tradition.
Freitagmorgen ging es mit 42 Teilnehmern um 5:00 Uhr früh auf Tour.
Nach einem guten und ausgiebigen Frühstück in Bad Hersfeld ging es nach Schmalkalden.
In Schmalkalden, mit seiner wunderschönen historischen Altstadt, besuchten die Karnevalisten die Viba Werke. Spezialität ist hier die Herstellung von Nougat und Pralinen. Nach Ankunft in Königsee ging es in die Hotels. Der Abend begann mit einem hervorragenden Buffet auf dem Singer Berg und endete nach Mitternacht..
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen ging es zu einem Besuch in die Vergangenheit der DDR. Dies vor dem Hintergrund der 25jährigen Feiern zum Mauerfall. Wir besichtigten in Frauenwald die unterirdische, militärische Nachrichten- und Befehlsbunkeranlage des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) -im Volksmund auch Stasi genannt- der Bezirkseinsatzleitung Suhl. Dieses Bunkermuseum offenbarte einen Einblick in die jüngste Geschichte Ostdeutschlands und hinterließ bei den Karnevalisten einen mehr als nachdenklichen Eindruck.
Am Abend wurde die Sitzung des „Unweisen Rates Königsee“ besucht.
Der nächste Morgen begann mit einem ausgiebigen Frühstück. Dieses ging über in einen Frühschoppen sowie in das Mittagessen in Schwarzhausen. Bei der Präsentation des designierten Dreigestirnes Prinz Sven I. (Heinemann), Bauer Günni (Wieczorrek) und Jungfrau Siglinde (Christian Wontorra) geschah es dann.
Die Jungfrau knickte um und verdrehte sich den Fuß. Da sie den Fuß nicht mehr belasten konnte, war es notwendig mittels Transportes in einem Krankenwagen, das Krankenhaus in Friedrichroda aufzusuchen. Dort wurden sofort alle notwendigen medizinischen Behandlungen eingeleitet. Jungfrau Siglinde wurde mit der Auflage entlassen, sich zuhause bei einem Orthopäden, um eine weitere ärztliche Versorgung zu bemühen. Nachdem dies zugesagt war, stand dem Transport mit dem Reisebus, nichts mehr im Wege. Alle hoffen nun, das die Proklamation für die Brauweiler Jungfrau, ohne große Beeinträchtigungen über die Bühne gehen kann.

Hochwertige Pkw entwendet

Die Polizei hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Die Pkw der Marke BMW parkten zwischen Montag (17. November), 21:00 Uhr und Dienstagmorgen 10:30 Uhr auf der Alberichstraße in Geyen und der Dechant-Tücking-Straße in Brauweiler. Unbekannte stahlen die Fahrzeuge.

Zum einen handelt es sich um einen BMW M 550D XDrive in grau mit dem amtlichen Kennzeichen BM-GD 550 und zum anderen um einen BMW 640D XDrive Coupe in grau mit dem Kennzeichen H-WG 267. Zusammen haben die Fahrzeuge einen Wert von etwa 170.000,- Euro.

Die Polizei fragt: „Wer hat im relevanten Zeitraum Verdächtige beobachtet und kann Angaben zur Identität der Täter oder Standort der Fahrzeuge machen?“. Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 21 in Bergheim unter Telefon 02233 52-0. (bm)

Eingeladen vom Bundespräsidenten

Im Schloss Bellevue ist Eva Müsgen vom Bundespräsidenten und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt persönlich begrüßt worden. Frau Schadt sprach längere Zeit mit ihr und ließ sich ausführlich über ihre Arbeit in Pulheim informieren.

Im Schloss Bellevue ist Eva Müsgen vom Bundespräsidenten und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt persönlich begrüßt worden. Frau Schadt sprach längere Zeit mit ihr und ließ sich ausführlich über ihre Arbeit in Pulheim informieren.

Bundespräsident Joachim Gauck hatte Anfang September zum dritten Mal zum Bürgerfest in den Park und das Schloss Bellevue in Berlin eingeladen. Das Fest bot ein umfangreiches Programm mit Musik- und Theateraufführungen sowie die Gelegenheit, die Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements kennenzulernen.
Mit dem Fest würdigte der Bundespräsident außerdem Bürgerinnen und Bürger, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Rund 4.000 Engagierte waren zu Gast. Aus der Stadt Pulheim ist Eva Müsgen dabei gewesen. Auch sie hatte eine persönliche Einladung des Bundespräsidenten bekommen, weil er sie für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement würdigen wollte. Frau Müsgen kümmert sich zusammen mit Frau Frömel um das Cafe for Ju in Geyen. Hier sind regelmäßig alle Jugendlichen und junge Erwachsenen mit und ohne Behinderung aus Pulheim und Umgebung eingeladen, die gern miteinander spielen, erzählen, Musik hören, Musik machen, Fußballspielen, Malen, Tanzen, etwas unternehmen oder einfach nur beieinander sein wollen. Die Treffen finden im Pfarrheim St. Cornelius der Katholischen Pfarreigemeinschaft in Geyen, von-Harff-Straße 2 statt.
Auf ihrer Reise nach Berlin ist Eva Müsgen, die auf einen Rollstuhl angewiesen ist, von ihrer Mutter begleitet worden. Im Schloss Bellevue ist sie vom Bundespräsidenten und seiner Lebensgefährtin Daniela Schadt persönlich begrüßt worden. Frau Schadt sprach anschließend längere Zeit mit Eva Müsgen und ließ sich ausführlich über ihre Arbeit in Pulheim informieren. „Für mich war die Begegnung mit dem Präsidentenpaar und den vielen tausend engagierten Menschen ein unvergessliches Erlebnis“, so Eva Müsgen.
Mit einer frei gehaltenen Rede bedankte sich der Präsident bei seinen Gästen: „Danke vor allem dafür, dass Sie Ihr Bürgersein nicht als Katalog von Rechten und Ansprüchen verstehen“. Die Ehrenamtlichen würden vielmehr ihr Bürgersein als Verpflichtung sehen, als Verpflichtung, „gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“.
Zwischen Bühnen und Zelten im Park, wo Lesungen, Musik, Talks und Programm stattfanden, lag der „Ort der Begegnung“, wo verschiedene Initiativen über ihre ehrenamtliche Arbeit informierten. Mit der Kölner Band BAP und Sänger Andreas Bourani hatten sich prominente Musiker angesagt. Die Moderatoren Barbara Schöneberger und Eckhardt von Hirschhausen sorgten für Unterhaltung.
Der Bundespräsident zeigte sich entspannt. Er ging umher, plauderte mit seinen Gästen und versprühte seine Botschaft des Miteinanders. Und Kabarettist Eckardt von Hirschhausen gab allen, die noch kein Ehrenamt haben, den Hinweis: „Menschen mit Ehrenamt leben sieben Jahre länger als die ohne.“

Ich bin dann mal zählen gewesen

Eins, zwei, drei, vier,…, 148 Autos parkten auf dem großen Parkplatz in Brauweiler. Ich denke es war noch ungefähr für 20 weitere Autos Platz. Wohin mit den ganzen Autos, wenn die Arbeiten auf dem Guidelplatz beginnen? Auf dem provisorischen Parkplatz, Kaiser-Otto-Straße 2-4 und Ehrenfriedstraße 34-36, werden wohl kaum die ganzen PKW unter kommen. Und auch später, wenn die Bauten auf dem Guidelplatz fertig gestellt sind, dann fehlen Parkplätze. Es wird vorläufig keine öffentliche Tiefgarage geben. Die geplanten 70 öffentlichen Parkplätze sind aus der Planung heraus gefallen. Ich hoffe, dass bei der Stadt Pulheim darüber nachgedacht wurde. Sonst wird es bald leer in Brauweiler, menschenleer.
parken

Offener Brief an den Bürgermeister der Stadt Pulheim

Pulheim Brauweiler: Guidelplatz – Vertragsabschluss Pulheim, den 14.11.2014

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Keppeler,

zunächst meinen herzlichen Glückwunsch zu dem Vertragsabschluss zwischen der Stadt Pulheim und der Gold-Kraemer-Stiftung, der die Probleme in Brauweiler am Guidelplatz endlich lösen soll. So liest es sich jedenfalls in Ihrer letzten Presseerklärung. Aber ist dem wirklich so?
Seit dem Urteilsspruch des Verwaltungsgerichts Köln vom Juni 2013 sind neue Fakten zwischen der Stadt und der Stiftung ausgehandelt worden, die, ohne Einbeziehung der Brauweiler Bürger, durch den jetzt abgeschlossenen Vertrag festgeschrieben werden. Das Ergebnis der Verhandlungen der letzten 16 Monate ist die Verkleinerung der Baumasse, der zurzeit noch ersatzlose Wegfall von 70 öffentlichen Stellplätzen und die Verbreiterung der Kaiser-Otto-Straße. Die sich daraus ergebende Restplanung wird den Bürgern als ambitioniertes und zukunftsweisendes Bauvorhaben vorgestellt.

Brauweiler ist in den letzten vier Jahren in einem städtebaulichen Dornröschenschlaf versunken. Es ist die Chance verpasst worden, die Brauweiler Bürgerschaft in die Planung ihrer städtebaulichen Zukunft miteinzubeziehen.
Jetzt geht es an einer zentralen Stelle gegenüber der Abtei zwar einen Schritt weiter, dass entbindet die Akteure aber nicht der Pflicht, die Bebauung des gesamten Ortskerns einmal umfassend zu betrachten und zu bewerten. Drei Neubauten und eine private Tiefgarage sind nur Stückwerk, von daher ist die seit langem geforderte Einsetzung eines Masterplanes für das Quartier einfach alternativlos. (Um einmal unsere Kanzlerin zu zitieren).

Bei den anstehenden Planungen für den sogenannten 2. Bauabschnitt (Ehrenfriedstraße 34-38 und rückzubauende Altgebäude auf der Kaiser-Otto-Straße gegenüber der KSK u. der Apotheke), der auf städtischen Grundstücken errichtet werden kann, muss an dieser Stelle ein ambitioniertes und herausragendes Bauwerk entstehen, denn Neubauten an dieser markanten Stelle stehen nicht nur unmittelbar im Betrachtungsfeld aller Besucher die von Köln kommend in das Brauweiler Zentrum einfahren, sie stellen das städtebauliche Bindeglied zwischen dem neugestalteten Guidelplatz und dem alten Ortskern dar.
Für dieses Baufeld müsste, nachdem die Stiftung bereits 2015 mit ihrem Bauvorhaben beginnen wird, (so ist es der Pressemitteilung zu entnehmen) unverzüglich ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben werden. Der Baubeginn sollte nach Fertigstellung der Tiefgarage beginnen.

Der Wegfall der geplanten 70 öffentlichen Stellplätze, die Differenz zum derzeitigen Bestand ist noch bedeutend größer, wird die Geschäftswelt in Brauweiler nachhaltig beeinträchtigen, wenn nicht bereits jetzt, noch vor Inangriffnahme der Planungen zum 2. Bauabschnitt, Ersatz gefunden wird. Diese neuen Stellplätze müssen bei Beginn der Hochbauarbeiten zur Verfügung stehen.
Die privaten Stellplätze der Abteipassage können bei diesen Überlegungen nicht mitgerechnet werden.
Als möglicher Standort eines offenen Parkhauses könnte die Fläche, auf der das ehemalige Kino steht, in die Planungen miteinbezogen werden, wenn die Garage mit einem großzügigen, fußläufigen Zugang an den Guidelplatz angebunden wird.

Über die künftige Nutzung der Guidelplatzfläche wurde auch noch kein Wort verloren. Wer entscheidet über die Genehmigungen von privaten Veranstaltungen für die Bürger. Was sagt der Vertrag zu diesem Punkt, müssen wir in Zukunft die Stiftung um Erlaubnis bitten, wenn wir auf dem Guidelplatz feiern möchten?

Für die Haupteinfahrt in die Kaiser-Otto-Straße zu den Parkplätzen der Abteipassage und der Tiefgarage sowie zur Anlieferung, wird es unabdingbar sein, einen echten Linksabbieger auf der Ehrenfriedstraße zu planen, der bei Zurücknahme der Bauflucht an der Gebäudezeile (ehemalig Schlecker) ohne weiteres anzulegen ist.

Wenn bis 2020 das Projekt Ortskern Brauweiler endgültig fertiggestellt sein soll, dann darf keine Zeit mehr verstreichen.
Es geht nicht nur um die Errichtung von 3 Gebäuden und einer privaten Tiefgarage der Stiftung, sondern um das Gesamtkonzept unseres Ortskernes mit der Einbeziehung der Bürger, der Brauweiler Interessengemeinschaft der Unternehmer e.V. (BIG) und der Beschlussfassung einen Masterplan zu installieren, der von erfahrenen Projektentwicklern gesteuert werden muss.

Alle handelnden Akteure, die heute die Entscheidungen treffen, sollten bedenken, dass sie in 20 Jahren an dem Machbaren und an Standards gemessen werden, die in anderen Teilen der Republik längst üblich sind. Die Bürger, die hier zu großen Teilen in Grund und Häuser investiert haben sind zu beteiligen. Diese haben das Recht sich mit dem neuen Investor, der Gold-Kraemer-Stiftung, über die Zukunft des Abteiortes ins Vernehmen zu setzen. Es dürfte auch im Sinne der Stiftung sein, nicht nur Stückwerk beizusteuern.

Der große Wurf muss jetzt in Angriff genommen werden, damit Brauweiler seinen Wert und seine Lebensqualität erhält.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Paulsen

Homöopathie für Kinder

In einem Vortrag von Klaudia Heimes, Heilpraktikerin lernen Sie die Grundprinzipien der Homöopathie kennen und erfahren Sie die Anwendungsmöglichkeiten homöopathischer Arzneimittel in der Selbstbehandlung!

Veranstalter:
Nikolaus-Apotheke,
Kaiser-Otto-Str. 1,
50259 Pulheim-Brauweiler.
In Zusammenarbeit mit dem
„evka – Familienzentrum“

Informationen unter
Tel. 02234-82011
(Nikolaus-Apotheke)

Wann?
Donnerstag, 20. November 2014
Beginn 19.30 Uhr
Eintritt frei.
Um Anmeldung wird gebeten.

Veranstaltungsort:
Pater-Kolbe-Haus
Kaiser-Otto-Str. 39a
50259 Pulheim-Brauweiler

Blitzer im Rhein-Erft-Kreis

Blitzer

17.11.2014 Bergheim-Fliesteden Stommelner Straße
17.11.2014 Frechen Neuer Weg
17.11.2014 Bergheim L 93

18.11.2014 Brühl Alte Bonnstraße
18.11.2014 Hürth B 265

19.11.2014 Elsdorf B 55
19.11.2014 Frechen Holzstraße
19.11.2014 Wesseling L 300

20.11.2014 Bergheim L 361
20.11.2014 Kerpen L 162
20.11.2014 Pulheim B 59

21.11.2014 Erftstadt Frenzenstraße
21.11.2014 Bergheim L 279
21.11.2014 Frechen L 103
22.11.2014 Frechen B 264

Brief aus Eckernförde – Bilanz #162

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Moin, moin,
Ministerpräsident Albig hat seine Zwischenbilanz vorgestellt. Ein bisschen verkürzt möchte man sagen: Alles in Butter. Während ich am Telefon Maries euphorischem Bericht über ihre jüngste Eroberung im Kölner Karneval lauschte, sah ich Fiete vor dem Fernseher den Kopf schütteln. Die Berichterstattung über Albigs Bilanz und Maries Erzählungen aus Tausendundeiner-Nacht endeten zeitgleich. Ich ging zu Fiete hinüber, stellte mich neben den Sessel, strich ihm über die Schulter und machte ein Geräusch, das ihn gewöhnlich dazu bringt, sein Herz auszuschütten.
„Dass Politiker insbesondere ihre eigenen Leistungen schön reden, ist ja nicht neu und gehört wohl zum Geschäft“, stellte Fiete fest. „Aber unsereiner muss sich ja doch ehrlich machen. Vor sich selber. Zumindest vor sich selber.“ Er schüttelte erneut den Kopf. „Ich habe es wieder nicht geschafft. Das Jahr ist fast rum, ich bin ein Mann dessen verbleibende Lebenszeit überschaubar ist, Margarete.“
Jetzt setzte ich mich auf die Lehne und legte meinen Arm um ihn. Die Sache mit seiner Tochter, dachte ich. Das nagt an ihm. Dieser blöde Streit wegen seines Büros, das er noch immer in seiner alten Firma hat, die inzwischen Frauke führt. Sie will Platz für einen neuen Mitarbeiter, aber Fiete sagt, das sei sein Altenteil. Da müsse sie ihn mit den Füßen vorweg raustragen.
Fiete seufzte. Ich drückte ihm einen Kuss aufs Resthaar.
„Margarete. Nächste Woche gehe ich das an. So geht´s nicht weiter.“ Er richtete sich ächzend im Sessel auf. Ich lächelte ihn von der Seite an.
„Gleich Montag rufe ich in Saarbrücken an. Ich nehme den Wagen. Einen Citroen DS als Kombi wollte ich schon immer. Und mit dem 75er Baujahr kann ich nichts falsch machen. Ohne den Kombi ins Grab gegangen zu sein. Das würde ich mir nie verzeihen.“
Mit diesen Worten wuchtete er sich hoch, legte sein Oldtimermagazin auf den Couchtisch, holte sich ein Bier aus dem Kühlschrank und stellte sich zufrieden grinsend ans Fenster. Wie Albig, dachte ich; oder – eher wie Adenauer.

Schönes Wochenende
Ihre Margarete Brix
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.

Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2019 1. Halbjahr als Download.

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