Archiv für die Kategorie „Denkmal“
Vortrag: Die historische Altstadt von Bad Münstereifel – Kurort und Outlet-Center
Bad Münstereifel hat sich über die Jahrhunderte seine romantische Anmutung bewahrt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts öffnete es sich für Fremdenverkehr und Kurbetrieb. Dies bedeutete eine zusätzliche bescheidene Einkommensquelle. In den letzten Jahren zeichnete sich allerdings ab, dass viele Geschäfte wirtschaftlich nicht mehr tragfähig waren, die Leerstände nahmen zu. Die Entscheidung der Stadtverwaltung, dort das erste Outlet-Center inmitten einer historischen Altstadt einzurichten, war heftig umstritten. Eröffnet wurde es im August 2014. Ein Lichtbilder-Vortrag stellt die Auswirkungen auf die Stadt und die von Veränderungen betroffenen Denkmäler vor. Der Vortrag findet statt am 26. November um 18 Uhr im Äbtesaal des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Denkmalpflege im Blick“ statt.
Donnerstag, 26. November,
18 Uhr,
Äbtesaal des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler,
Ehrenfriedstr. 19,
50259 Pulheim.
Dr. Monika Herzog, Wissenschaftliche Referentin im LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, referiert. Sie ist unter anderem zuständig für die Bau- und Kunstdenkmalpflege in Bad Münstereifel. Der Eintritt ist kostenlos.
2016 wird die Vortragsreihe „Denkmalpflege im Blick“ im Äbtesaal der Abtei Brauweiler fortgeführt: 21. Januar, 31. März, 19. Mai, 28. Juli, 29. September und 24. November (jeweils donnerstags um 18 Uhr).
Abtei Brauweiler – »In „Einigkeit und Ausdauer“? Der Kölner Dombau und die preußischen Könige«
Dr. Kathrin Pilger, Historikerin und Archivarin spricht über »In „Einigkeit und Ausdauer“? Der Kölner Dombau und die preußischen Könige«. Die Vollendung des Kölner Doms im 19. Jahrhundert vollzog sich als gewaltiges Gemeinschaftsprojekt des Kölner Bürgertums, organisiert im Zentral-Dombauverein, und des preußischen Staates, vornehmlich verbunden mit der Person König Friedrich Wilhelms IV. Dass diese Beziehung keineswegs immer spannungsfrei, sondern vielmehr von großer Wechselhaftigkeit geprägt war, versteht sich angesichts der besonderen kulturpolitischen Konstellationen, die im Rheinland und in Preußen zunächst im Vormärz, dann vor allem im Kulturkampf herrschten, fast von selbst. — Dennoch war das Projekt erfolgreich: Der Dom wurde fertiggestellt, und wie so oft fragte später kaum jemand mehr nach dem Wie und Warum. Dr. Kathrin Pilger, Landesarchiv NRW in Duisburg, geht in ihrem Vortrag diesen Fragen nach.
Donnerstag, 5. November 2015, 18 Uhr,
im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Äbtesaal
Veranstalter:
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler.
Ideenwettbewerb – Guidelplatz? Markusplatz? Was können wir uns auf dieser Fläche alles vorstellen?
Vor nicht langer Zeit gab es hier auf dem Blog diesen Post mit der Überschrift „Markusplatz„. Wenn wir jetzt dieses Bild von Barbara Isensee betrachten, die einfach mal in die Luft gegangen ist, dann fragen wir uns: Was können wir uns auf dieser riesigen Fläche vis-a-vis der Abtei alles vorstellen?
Abteikirche Brauweiler – Führungen während der Ostertage
Die Abteikirche St. Nikolaus und St. Medardus in Brauweiler reiht sich gleichberechtigt ein in den Kranz der berühmten romanischen Kirchen von Köln. Inmitten der ehemaligen Benediktinerabtei Brauweiler gelegen, verbindet sie Bauteile verschiedener Epochen und ist eines der bemerkenswertesten Zeugnisse romanischer Baukunst im Rheinland. Die Pfarrgemeinde St. Nikolaus Brauweiler bietet am Ostersonntag, den 05.04., und Ostermontag, den 06.04, eine Führung durch die jetzt als Pfarrkirche genutzte Klosterkirche.
Beginn: jeweils um 14.30 Uhr in der Vorhalle
Dauer: ca.1 Stunde
Eintritt: frei, Spenden für die Instandhaltung der Kirche sind herzlich willkommen!
Abtei Brauweiler – Vortrag: 20 Jahre Bauforschung am Aachener Dom
Von gotischen Ritzzeichnungen und karolingischen Ringankern.
20 Jahre Bauforschung am Aachener Dom
Vortrag am 26. März 2015, 18 Uhr im Äbtesaal der Abtei Brauweiler
Referentin: Dr. Ulrike Heckner, Leiterin der Abteilung Dokumentation
und stellvertretende Landeskonservatorin
Karl der Große ließ vor mehr als 1200 Jahren den Kernbau des Aachener Doms errichten – eine architektonische und technische Meisterleistung. Über die Jahrhunderte wurde weitergebaut und es entstand ein einzigartiges Bauensemble, das die Bauepochen von der Karolingerzeit bis ins 19. Jahrhundert repräsentiert. In den letzten 20 Jahren wurde das Bauwerk aufwändig untersucht und saniert. Im Fokus standen besonders die gotische Chorhalle und der karolingische Kernbau. Einige Highlights der bauhistorischen Untersuchungen sollen in dem Vortrag vorgestellt werden.
Zur Vortragsreihe: Die im vergangenen Jahr erfolgreich gestartete Vortragsreihe im Äbtesaal der Abtei Brauweiler gibt unmittelbare Einblicke in die Denkmalpflege: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LVR-Amtes für Denkmalpflege im Rheinland berichten über die Geschichte und Bedeutung verschiedenster Denkmäler in dieser Region und lassen Interessierte teilhaben an ihren jüngsten Forschungsergebnissen.
Eintritt frei, keine Voranmeldung erforderlich
Brauweiler Ortsmitte: Das Versprechen der Bürgerbeteiligung steht immer noch aus
Der Verkehrsplaner Holger Paulsen meldet sich wieder zu Wort. Der Brauweiler hatte sich im November 2014 mit einem Offenen Brief an Bürgermeister Keppeler an die Pulheimer Öffentlichkeit gewandt. In seinem „Brief, der auch hier auf dem Blog veröffentlicht wurde, schrieb Paulsen: „Es geht nicht nur um die Errichtung von 3 Gebäuden und einer privaten Tiefgarage der Stiftung, sondern um das Gesamtkonzept unseres Ortskernes mit der Einbeziehung der Bürger, der Brauweiler Interessengemeinschaft der Unternehmer e.V. (BIG) und der Beschlussfassung einen Masterplan zu installieren, der von erfahrenen Projektentwicklern gesteuert werden muss.“ Letzte Woche gab es hier auf dem Brauweilerblog einen Post, der forderte, dass vor allen anderen Fragen die Parkplatzproblematik geklärt sein müsse – bevor der erste Spatenstich für die Bebauung getan wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Breite Beteiligung bei der Neufassung der Friedhofs- und Bestattungssatzung der Stadt Pulheim nötig!
Fraktion Bürgerverein:
(PM) – In der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses befassten sich die Ausschussmitglieder unter Tagesordnungspunkt 11 mit der Neufassung der Friedhofs- und Bestattungssatzung der Stadt Pulheim.
In der Beschlussvorlage ging es aber um viel mehr, als nur eine Satzungsänderung. Nämlich ebenfalls um die Überlegung Friedhöfe zu schließen (Sinthern und Sinnersdorf) oder Teilbereiche von Friedhöfen aufzugeben und langfristig zu entwidmen.
Das hierzu erstellte Gutachten des IKH Institutes für kommunale Hauswirtschaft kann auf den Seiten der Stadt Pulheim im Ratsinformationssystem eingesehen werden. (Vorgang 308/2014, HFA vom 21.10.014 TOP 11).
Friedhöfe sind besondere Orte, denn sie sind die letzte Ruhestätte für Verstorbene. Einen Friedhof oder einen Teilbereich zu schließen hat schwerwiegende Konsequenzen. Für Hinterbliebene, die ein Andenken erhalten möchten, für Familienangehörige, die neben ihren Liebsten beerdigt werden möchten und schlussendlich für unseren Umgang mit dem Tod.
Doch Friedhöfe sind auch aus weiteren Gründen wichtig für eine Stadt. Sie sind Teil unseres Grünsystems und bieten Lebensraum für Fauna und Flora. Sie spiegeln die gesellschaftlichen und kulturellen Strukturen ihrer jeweiligen Zeit wider.
Für die Fraktion des Bürgervereins ist klar, dass man dieses sensible Thema nicht nur aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrachten kann. Vielmehr muss es eine breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Entscheidungsfindung geben. Diesen Beitrag weiterlesen »
