Archiv für die Kategorie „Pulheim“
Abtei Infos im Rathaus Pulheim
Die CDU Brauweiler hat bei der Stadt Pulheim beantragt, einen Informationsständer zu beschaffen und diesen im Rathaus in Pulheim aufzustellen. Diesem Wunsch ist die Verwaltung gefolgt. Der Ständer mit der Aufschrift „Abtei“ ist aufgestellt. Er ist bestückt mit verschiedenen Informationsschriften zur und über die Abtei Brauweiler. Beschickt wird er von der CDU Brauweiler, die das Material vom Landschaftsverband und vom Freundeskreis Abtei Brauweiler erhält. „Unser Ziel ist es, Informationen über die Abtei Brauweiler einem breitem Publikum zur Verfügung zu stellen“, so Hermann Schmitz, Vorsitzender der CDU Brauweiler und Mitglied im Rat. – Hoffen wir, dass die Informationen auch gelesen werden und so Brauweiler in Pulheim auch etwas mehr ins Licht gerückt wird!
Brief aus Eckernförde – Landliebe #122

Moin, moin,
rund um die Jahreswende habe ich ihn wieder gehört, diesen Begriff mit dem ich so wenig anfangen kann: „Ländliche Räume“. Es ging um Geld. Wer bekommt was von wem und warum. Wer „ländliche Räume Schleswig-Holstein“ in das entsprechende Feld einer Suchmaschine tippt, erhält 159.000 Ergebnisse. Ich war erstaunt wieviele Definitionen des ländlichen Raumes kursieren, wie tief der ländliche Raum durch Kultur-Geographen und andere Fachleute differenziert wird, wie zahlreich die Verwaltungsstellen sind, die sich kümmern. Es gibt sogar eine Akademie, die sich allein diesem Thema widmet und es gibt ein Netzwerk Ländliche Räume und es gibt europäische Netzwerke zu denen auch das Europäische Evaluierungsnetzwerk für den Ländlichen Raum zählt. Das klingt doch gut. In Schleswig-Holstein zählt man 22 sogenannte Leader-Aktionsgruppen im Netzwerk Ländliche Räume. Da wird sicher die Arbeit gemacht. Der Ländliche Raum ist, wie sagt man heute, gut aufgestellt. Die Organisation scheint perfekt. Sicher denken viele qualifizierte Menschen darüber nach, was wohl wird aus dem ländlichen Raum und dann gibt es eine Präsentation und einen Kongress. Toll. Es müsste doch eigentlich rund laufen, im ländlichen Raum. Tut es aber nicht. Die jungen Leute ziehen weg, Dorfschulen schließen, der Kaufmann gibt auf, im Dorfkrug bleibt der Zapfhahn trocken und der Freiwilligen Feuerwehr fehlt der Nachwuchs. Erosion auf breiter Front. Hoffnungslos? Keinesfalls! Ich will hier nicht ins Detail gehen. Nur soviel als Anregung einer älteren Mitbürgerin: Mal an unsere Grundbedürfnisse denken und dann daran, dass kleine Strukturen handlungsfähig machen. Beispiele gefällig? Hans bringt mir jeden Mittwoch sechs Eier aus Missunde mit, den Sonntagsbraten liefern Galloways aus Rieseby, geistige Anregungen erhalte ich beim Altstadtverein, soziale Kontakte bietet der Chor, mein neues E-Bike kommt aus Oldenburg und der Ökostrom wird ziemlich wahrscheinlich in Schleswig-Holstein erzeugt. Das Land zwischen den Meeren bietet Entwicklungspotenzial schon wegen seiner Lage. Heimat ist nichts rückwärtsgewandtes. Augen auf, keine falsche Angst und anpacken. Kämpfe kämpfen, die man gewinnen kann. Dass man gegen einen Gegner aus einer anderen Gewichtsklasse wenig zu bestellen hat, hat der Streit um die Windenergiemesse gezeigt. Erreichbare Ziele gibt es genug. In diesem Sinne: Rüm hart – klaar kiming.
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Montagabend (19.30 Uhr) werde ich in Carls Showpalast Uwe Pörksen lauschen. Auf Einladung der Heimatgemeinschaft wird er zum Beispiel das Auseinanderbrechen eines viele Jahrhunderte währenden deutsch-dänischen Miteinanders beschreiben. Pörksen ist Autor des Buches „Riß durchs Festland“ und lässt Geschichte am Beispiel einer Familie lebendig werden.
Klappentext
Es ist die Momentaufnahme einer Idylle – und gleichzeitig der letzte Akt eines Dramas, das von Nationalismus und Feindschaft, von kleinen und großen Kriegen, von Ressentiments, Wirtschaftskrisen und Arbeitslosigkeit gezeichnet ist. Nur ein einziges Foto hat sich erhalten. Es zeigt drei Paare der weit verzweigten Pastorenfamilie Prahl beim Verlassen der Nicolaikirche in Eckernförde. Sie feiern an diesem Tag gemeinsam die goldene, die silberne und die grüne Hochzeit. Es ist ein rauschendes, ein auf den ersten Blick ganz und gar privates, unbeschwertes Fest, das da am 31. August des Jahres 1930 stattfindet. Und doch wird in ihrer Vorgeschichte im Mikrokosmos des Privaten und in dem Geflecht der Stimmen und Schicksale, der vielen Familienüberlieferungen und Dokumente ein Panorama der Landes- und Zeitgeschichte erfahrbar. http://buchverlag.boyens-medien.de/verlagsprogramm/literatur/einzelansicht/kategorie/literatur/buch/riss-durchs-festland.html
Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
Familienpass der Stadt Pulheim
Das kam gerade von der Stadt Pulheim und gehört ja irgendwie auch hierhin.
Neuanträge und Verlängerungen möglich
Bereits ausgestellte Familienpässe der Stadt Pulheim behalten für ein weiteres Jahr ihre Gültigkeit. Neuanträge bzw. Verlängerungen können ab sofort im Rathaus, Sozialamt, Anke Bockwinkel, Zimmer 012, Telefon, 02238 – 808 123, Montag bis Donnerstag von 08.30 bis 12.00 Uhr und Donnerstagnachmittag von 14.00 bis 18.00 Uhr, gestellt oder vorgenommen werden.
Der Pulheimer Familienpass berechtigt zur Inanspruchnahme folgender Vergünstigungen:
1. 30% Ermäßigung für den Eintritt in die Schwimmbäder der Stadt Pulheim.
2. Ebenfalls 30% Ermäßigung für die Eintrittskarten von kulturellen
Veranstaltungen der Stadt, sofern diese selbst Ausrichter ist.
3. Die Stadt Pulheim verzichtet bei Familienpassinhabern auf die anfallenden Gebühren für die Ausstellung von Kinderausweisen.
4. 30%-ige Ermäßigung der Kursgebühren und Veranstaltungsgebühren der Volkshochschule und der Musikschule La Musica.
5. Sofern der Schülertransport kostenpflichtig ist, wird ebenfalls eine 30%-ige Ermäßigung auf die maßgeblichen Kosten gewährt.
6. Auf die Leihgebühren der Pulheimer Bücherei gewährt die Stadt Pulheim 30 % Ermäßigung.Anspruchberechtigt sind:
1. Familien mit 3 und mehr Kindern (als Kinder gelten auch Schüler und Schülerinnen
und Jugendliche, Auszubildende und Studenten), für die ein Anspruch
auf Kindergeld besteht bzw. die noch auf der Steuerkarte anerkannt sind.
2. Alleinerziehende mit 1 Kind
3. Alleinerziehende mit 2 und mehr Kindern
4. Familien mit 2 und mehr Kindern, die ihren Lebensunterhalt
überwiegend erzielen aus Arbeitslosengeld, aus Leistungen nach
dem SGB II oder SGB XII, Kapt. 1-4.
5. Familien mit 1 Kind, bei dem eine Behinderung von wenigstens GdB 50 i. S. des Schwerbehindertengesetzes vorliegt.Es gelten folgende Einkommensgrenzen: Das jährliche Brutto-Familieneinkommen (Arbeitseinkommen, Zins- und Mieteinnahmen, Dividenden, Gewerbeeinkommen, Kindergeld etc.) darf 61.355 € nicht überschreiten. Bei Alleinerziehenden mit einem Kind darf das Brutto-Familieneinkommen 30.000 € nicht überschreiten. Sämtliche Familienmitglieder müssen ihren Hauptwohnsitz in Pulheim haben.
Was wird das Jahr 2014 den Brauweilern bringen?
Es gibt Termine und Veranstaltungen, da kann man sich in der Regel darauf verlassen, dass sie stattfinden. Und dann gibt es Änderungen in Brauweiler, da weiß man nicht, ob sie wirklich kommen und ob man es überhaupt will. Aber man kann da ja auf die eine oder andere Weise Einfluss darauf nehmen.
Sicher ist, dass der Karneval kommt und dass am 31. Januar die Damensitzung und am 1. Februar die Herrensitzung in Brauweiler stattfinden wird. Ach ja und de Zoch kütt am 1. März.
Auch sicher ist, dass Sie Ihr Kind bis zum 14. März für die Gesamtschule anmelden können, aber ob sie kommen wird, hängt ganz davon ab, wie viele Schüler angemeldet werden. Sind es weniger als 100, dann war es das mit der Gesamtschule. Man darf dann gespannt sein, was nach der Sekundarschule und der Primusschule noch alles für Experimente kommen werden.
Und dann ist da noch die Kommunalwahl, die ist auch sicher, und zwar am 25. Mai. Aber das Ergebnis ist ganz sicherlich nicht sicher. Es wird eine Personenwahl und keine Wahl nach Parteibuch. Bevor Sie da ein Kreuzchen machen, sollten Sie wirklich genau darüber nachdenken, wer Sie denn wirklich in der Vergangenheit vertreten hat. Ich denke da so an das Schulzentrum, an den Guidelplatz und natürlich auch an das Schwimmbad Desaster.
Nicht so sicher ist der Guidelplatz. Ok, gesagt ist viel und auch geplant, aber wie wir ja in den letzten Jahren gesehen haben, passiert ist nicht viel. Ja, jetzt gibt es wieder einen Parkplatz, nur dass der jetzige Parkplatz der Gold-Kraemer-Stiftung gehört und nicht mehr der Stadt Pulheim. Nun gibt es einen zweiten vereinfachten Bebauungsplan. Wollen wir es hoffen, dass er durchgezogen wird, und zwar schnell!
Die Sommerferien sind auch sicher. Zumindest für die Schüler. Und für die Arbeitnehmer ist das Jahr 2014 ein ganz angenehmes, es gibt 10 Brückentage. Da sollte man sich jetzt schon Gedanken zu machen. Siehe auch http://www.kalender-infos.de/brueckentage/brueckentage-nach-bundeslaendern/nordrhein-westfalen/ .
Dann gibt es noch die 2 Höhepunkte in Brauweiler. Am 21. und 22. Juni findet das Brauweiler Wochenende statt und am 6. und 7. Dezember der Nikolausmarkt. Die sind auch sicher.
Und was wird eigentlich aus dem Zahnrad?
Ich wünsche allen Lesern ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Jahr 2014. Möchte alles sicher eintreffen, was wir sicher haben mögen.
Ihr Moritz Grosse
Brief aus Eckernförde – Licht, mehr Licht! #119
Moin, moin,
in Brüssel haben Bürokraten darüber entschieden, wie wir unsere Wohnräume beleuchten dürfen. Sie haben einen miesen Job gemacht, einen ganz miesen Job. Niemand den ich kenne, wäre gegen Energiesparen, aber das Verbot der Glühbirne ist ein Anschlag auf meine Gesundheit. Man liest, dass die Beleuchtung mit einem Anteil von 1,5 Prozent am Gesamtenergieverbrauch beteiligt ist. Man liest, dass das in Energiesparlampen enthaltene Quecksilber auch kein Segen für die Umwelt ist. Und ich bezweifle, dass alle ausgedienten Energiesparlampen vorschriftsmäßig entsorgt werden. Dass ich mich jetzt darüber aufrege ist ja kein Wunder. Diese ewige Dunkelheit, dieses Dämmerlicht, dieses Grau. Ich will warmes, weiches, schmeichelndes Licht. Sie müssten mal mein Gesicht im Wiederschein dieser kalten Beleuchtung bei mir im Bad sehen. Gestern dachte ich schon es sei an der Zeit Amos Wiesel, seines Zeichens Pathologe, anzurufen. Weißblaues Licht. Da sehe ich aus, als sei ich Ende 70. Mindestens. Furchtbar! Vielleicht besorge ich mir ein altes Ölfass und mache ein Feuerchen auf dem Balkon. Oder ich reise aus. In die Karibik. Tschüss Europa, tschüss Brüssel. Meine Pension gebe ich dann unter der ewigen Sonne eines blauen Karibikhimmels aus. So steigerte ich mich gestern infolge falscher Beleuchtung in meine Wut hinein, bis mich Fiete mit dem Kalender beschwichtigte. Morgen, am 21. Dezember um 18.11 Uhr ist Wintersonnenwende. Die Tage werden wieder länger! Wir haben einen „Sex on the beach“ gemixt, Bob Marley aufgelegt und zu den drei Kerzen des Adventskranzes noch Fietes alte mit Petroleum betriebene Sturmlampe angezündet. Ätsch.
Einen schönen 4. Advent ihr Lieben
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Heute Abend gehe ich auf den Kirchplatz, einen Film angucken und Glühwein trinken. Um 18.00 Uhr gibt es auf der Großleinwand auf dem Weihnachtsmarkt „SCHNEE VON GESTERN – der private Blick auf die Schneekatastrophe 1978/79“ von Claus Oppermann und Gerald Grote
Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
Abteigymnasium Brauweiler – Plätzchenverkauf am Tag der Offenen Tür und auf dem Nikolausmarkt erbringt 3000 Euro für Welthungerhilfe
Das Abtei-Gymnasium Brauweiler erbackt 3000,- Euro für die Deutsche Welthungerhilfe. Das ist das Ergebnis des Plätzchenverkaufs am Tag der Offenen Tür und auf dem Nikolausmarkt. Der Bericht von Lehrer Wolfgang Stark hört sich nach unheimlich viel Einsatz, aber auch nach unheimlich viel Spaß an. Damit sind die Zeilen ein Beweis dafür, dass gute Taten nicht immer nur fürchterlich anstrengend sein müssen. Tolle Hilfsaktion. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gastbeitrag von Doris Richter und Josef Weiden – Stellungnahme zur Gesamtschule Pulheim
Während der Diskussion um die geplante Sekundarschule hatten wir uns aus tiefster Überzeugung für den Erhalt Arthur Koepchen Realschule eingesetzt. Nach dem Scheitern der Sekundarschule war uns klar, dass die Entwicklung in der Bildungslandschaft Pulheim weitergehen wird. Unsere Vorstellung war, dass lange vor einem Ratsbeschluss die Gespräche beginnen und der Arthur Koepchen Realschule die Möglichkeit der „Umwandlung“ gegeben wird, dies wäre eine realistische Option gewesen. Es kam bekanntlich ganz anders und viel schneller, als wir es für möglich gehalten hätten.
Mit dem Scheitern der Primus-Schule ist eine neue, aber altbekannte, Situation entstanden. Das Schulgebäude in der Escher Straße wurde schon zu Beginn der Diskussion, im Jahr 2010, von den Gesamtschul-Befürwortern favorisiert. Auch heute macht eine Gesamtschule in der Escher Straße weiterhin Sinn, denn alle Beteiligten würden davon profitieren. Das Gebäude war für das Primus Modell, mit seinen sehr hohen Anforderungen gut genug und bisher wurde nicht einmal ernsthaft geprüft, ob es als Standort für die Gesamtschule geeignet ist.
Darüber hinaus ist es nicht sicher, ob überhaupt eine der bestehenden Schulen für die Gesamtschule auslaufen muss. Aktuell sind in Pulheim zwei große Neubaugebiete erschlossen worden, zwischen Glessen und Dansweiler ist ebenfalls ein großes Baugebiet in Planung und in Widdersdorf ist die Errichtung des neuen Stadtteiles lange noch nicht abgeschlossen. Für die Pulheimer Schulen bedeuten diese Neubaugebiete nachhaltige stabile Schülerzahlen.
Sollte die Gesamtschule im kommenden Jahr im Schulzentrum Brauweiler gegründet werden, so ist das der Startschuss für jahrelange und sehr umfangreiche Baumaßnahmen. Was das für die Unterrichts- und Lebensqualität bedeutet, wissen die Lehrer und Schüler in Brauweiler sehr genau, denn schon einmal war dort für fast zehn Jahre eine Großbaustelle.
Wir appellieren an die Verantwortlichen der Pulheimer Verwaltung und Politik die Alternativen zum Standort Brauweiler gewissenhaft zu prüfen, damit die Gesamtschule erfolgreich starten kann und somit eine Bereicherung für die Pulheimer Schullandschaft wird.
Pulheim-Brauweiler, den 08.12.2013
Doris Richter, Vorsitzende der AKRS-Schulpflegschaft
Josef Weiden, stellv. Vorsitzender der AKRS-Schulpflegschaft
Kunst auf dem Nikolausmarkt – Erste Einblicke in den Kunstraum
Lokal international | Verbindungen Verknüpfungen. Das ist das Motto des diesjährigen Kunstprogramms auf dem Nikolausmarkt 2013. Es wurde fleißig unter der Kuratorenschaft von Holger Hagedorn gehängt im Kunstraum, dem Winterrefektorium in der Abtei Brauweiler. Brauweilerblog.de wünscht allen einen schönen Nikolausmarkt.
Nikolausmarkt Brauweiler – „Hier gibt es noch mal den Plan, damit sich keiner verläuft.“
Im letzten Jahr wollten mir doch einige Besucher des Nikolausmarktes erzählen, dass sie den Wirtschaftshof und das Märchenzelt in der Brauweiler Abtei nicht gefunden haben. Damit das nicht noch mal passiert. Hier habt ihr einen Plan, Leute. Das Ding kann man auch ausdrucken. Aber die BIG will in diesem Jahr für ein besseres Besucherleitsystem sorgen. Welch ein Wort für Hinweisschilder auf einem Weihnachtsmarkt. Nun darf man selbst auf die Beschilderung gespannt sein. P.S. Gestern war von mir als Ex-Brauweiler-Blogger die Rede. Ja, dies ist mein letzter Post, in dem ich euch noch mal erzähle, wo es lang geht. Tschö, Brauweiler. P.P.S. Den Brief aus Eckernförde wird es auch in Zukunft geben.
Kunst auf dem Brauweiler Nikolausmarkt – Der Kunstraum
Kunst zieht am Wochenende wieder in das Weihnachtsdorf. Gestern haben wir kurz die Künstlerin und die Künstler benannt, die auf dem Nikolausmarkt den Prälaturhof am 7. und 8. Dezember bespielen unter dem Motto: lokal international Verbindungen Vernetzungen. In Verlängerung dieser sehr international geprägten Außenausstellung findet im Säulensaal/Winterrefektorium eine Gruppenausstellung von insgesamt 15 Künstlern statt. Den lokalen Part im Kunstraum übernehmen hier die sechs Künstlerinnen des Atelier Halle 30: Ulla Niedecken, Karin Schiedmayer, Ariane Hoppe, Renate Petersen, Jutta Reinisch, Astrid Kruis. Letztgenannte mit einem Mobile (s. Foto). Die Frechener Fotografin Mechthild Roth-Reinecke zeigt fotografische Weihnachtsmarkt-Impressionen. Und der Ex-Brauweiler Blogger Hendrik Neubauer steuert eine Fotomontage bei, der er gemeinsam mit Oliver Hessmann erstellt hat und die auf ein Stück LKW-Plane gedruckt ist. Titel: „EHRENFRIED 34. MASTERPLANE“. Verwoben werden diese eher lokalen Sichtweisen mit Arbeiten, die Perspektiven von außen in die Gruppenausstellung einbringen. Kirgistan, Spanien, Kuba, Finnland… die Herkunft der weiteren Künstlerinnen ist weltweit gestreut. Kuratiert wird die Gruppenausstellung und der Skulpturenhof von dem Pulheimer Multi-Media-Künstler Holger Hagedorn, der zudem der Köln/Pulheim/Düsseldorfer Künstlergruppe intré mit David Caspar und Melanie Guthe angehört. intré zeigen im Winterrefektorium die Installation ADAM+EVA und als wiederholte (im Programm aufgeführte) Klang-Performance ZWISCHENKLÄNGE auf eigens gefertigten Klangkörpern aus Metallen und Folien. Führungen finden statt am Samstag um 18.00 sowie Sonntag 14.00 und 18.00 nach den Klangperformances im Säulensaal statt. Ausgerichtet wird die Ausstellung von der Brauweiler Interessensgemeinschaft der Unternehmer E.V. (BIG), die das Kunstprogramm auf dem Weihnachtsmarkt nur mit Unterstüztung der Sponsoren Raiffeisenbank Frechen Hürth EG und Stadtwerke Pulheim stemmen konnte. Wir dürfen alle gespannt sein.