Archiv für die Kategorie „Abtei Brauweiler“
Brief aus Eckernförde – Profan kann auch schön sein #26
Brauweiler, erinnnern Sie sich noch, was auf dem Guidelplatz an Profanbauten herumstand, bevor der Bagger kam? Gegenüber der schönen Abtei stand ein schnöder Geschossbau, ein paar Ankündigungstafeln… und ein Flachbau. In meiner Erinnerung war dessen Fassade herrlich geschmacklos mit braunen Kacheln gefliest, – aber ich lasse mich auch gerne eines anderen belehren. Baulich eine Katastrophe, aber wie so oft im Leben ging es hier vor allem um das Innenleben. Zwei Worte werden bleiben. Holgers Imbiss. Womöglich oder ganz bestimmt sogar mit schrecklichem Genitiv-Apostroph. Wir haben dieses Werbeschild und damit diesen Teil der Dorfgeschichte auf dem Müllplatz der Geschichte entsorgt. Unsere Urlaubsbekanntschaft Margarete Brix hat da in Sachen „Gedenken an abgerissene Profanbauten in Eckernförde“ so ihre eigenen Gedanken. Sie hat vor allem noch ganz andere Chancen, denn die Bagger kommen erst noch. Aber lesen Sie selbst. (Illustration: Meike Teichmann) Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler „Parkleitsystem“ – Hier geht es lang zum Schotterparkplatz
Die Anlieger der Abteigasse berichten: „Hier fährt nach der Öffnung vor ein paar Wochen kaum jemand lang. Nachdem kurz nach der Sperrung der eine oder andere beinahe die Absperrpoller umgefahren hätte, haben sich die Kunden noch nicht daran gewöhnt, dass man die Abteigasse nun als Einbahnstraße zum Schotterparkplatz benutzen kann.“ Sind wir nicht alle Gewohnheitstiere. Aber bitte, schauen Sie sich das Foto an und entlasten Sie die Kaiser-Otto-Straße. Hier geht es lang zum Schotterparkplatz. Gute Fahrt, bequemes Abbiegen und schönes Einparken.
Brauweiler Bilder – Wollen Sie diesen Laden mieten, fragen Sie den Bürgermeister
(red) Nicht, dass ich den Laden mieten wollte, aber schon länger wollte ich mal wieder mit Herrn Keppeler sprechen. Brauweiler. es war 15.32 Uhr, und ich wählte die 02238 808241. Ich landete beim Immobilienmanagement der Stadt Pulheim. Herr Schilling meldete sich. Ich tat erstaunt, nicht beim Bürgermeister oder zumindest in seinem Vorzimmer gelandet zu sein. „Das machen wir immer so“, sagte Herr Schilling. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler Bilder – Ruhender Verkehr auf Schotterplatz
Ein Aufatmen ging im Januar durch Brauweiler. Endlich wieder mehr Parkraum auf dem Schotterparkplatz am Guidelplatz. (Wir haben berichtet.) Dafür noch mal Danke an alle Beteiligten. Aber kaum ist der Platz planiert und damit um geschätzt 30 Parkplätze erweitert, sind diese auch zu den Geschäftszeiten im Nu belegt. Das zeigt einerseits, wie notwendig die Maßnahme war, die bereits im Sommer 2011 von Brauweiler Bürgern an die Stadt Pulheim herangetragen worden ist und die dann im Auftrag der Gold-Kraemer-Stiftung ausgeführt wurde. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kultur in der Abtei Brauweiler – Das Faust-Quartett
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Am Samstag, 4. Februar 2012, um 20.00 Uhr gastiert das Faust-Quartett im Kaisersaal der Abtei Brauweiler. Wojciech Garbowski und Sidonie Riha an der Violine, Ada Meinich an der Viola und Birgit Böhme am Violoncello spielen: Jean Françaix Streichquartett; Claude Debussy Streichquartett g-Moll, op. 10; Franz Schubert Streichquartett d-Moll, D 810 »Der Tod und das Mädchen«. – 1996 wurde das Faust Quartett in Weimar gegründet. Mit »Faust« als Namenspatron nimmt das Quartett Bezug auf Johann Wolfgang von Goethe, der im Streichquartett »vier vernünftige Leute sich miteinander unterhalten« hörte. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stand der Dinge Guidelplatz – Brauweiler, bitte aufwachen
Der Schotterparkplatz am Guidelplatz ist nun planiert. Dies ist im Auftrag der Gold-Kraemer-Stiftung geschehen. Zudem hat die Pulheimer Stadtverwaltung angeordnet, dass die unmittelbar vor der Bebauung der Guidelarkaden verlaufende Abteigasse ab sofort als Einbahnstraße von der Ehrenfriedstraße zum neu geschaffenen Parkplatz befahren werden kann. Damit ist wohl das getan, was momentan getan werden kann. Vor allem, wenn man die Pressemitteilungen und Presseberichte der letzten Tage liest. Sie alle heben darauf ab, dass zwei Anlieger gegen den Bauvorbescheid geklagt haben. Das ist sicherlich richtig. Nur wird vergessen, dass jeder in Deutschland das gute Recht hat zu klagen, wenn er die eigenen Interessen gefährdet sieht. Es wird aber auch vergessen, dass es ein noch viel schwerwiegenderes Problem gibt. Stadt und Stiftung haben sich immer noch nicht über Platzgestaltung und die Verkehrsführung geeinigt. Die Brauweiler sollten endlich aufwachen und in Richtung Stiftung und Stadt intervenieren: Klärt diese Fragen und weiht die Bürgerinnen und Bürger ein. Denn wer soll später den Guidelplatz beleben? Wer soll die Straßen befahren? Durch die Klagen zweier Bürger mag vielleicht Zeit verronnen sein. Wenn diese genutzt wird, um die grundlegenden Fragen endlich zu klären – und zwar auch mit den Brauweilern selbst, dann haben alle etwas gewonnen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Der Brauweiler Guidelplatz – Neues Jahr und die Erinnerung an den Stachel im Fleisch unseres Dorfes
(red) „Der Guidelplatz in der Ortsmitte Brauweilers mag in den letzten 10 Jahren schon schlimm ausgesehen haben. Nur so, wie er sich seit Oktober letzten Jahres präsentiert, so schlimm war es in den letzten 30 Jahren nicht.“ Das schrieb am 18. Juli 2011 die Brauweiler Interessengemeinschaft der Unternehmer e.V. (BIG) in einem Offenen Brief an die Pulheimer Stadtverwaltung und an den Vorstand der Gold-Kraemer-Stiftung. An der Situation hat sich bis heute wenig geändert. – Diese beiden Sätze schrieb ich in einem Artikel für die November-Ausgabe der Zeitschrift „Grünzeug“, den ich im Folgenden dokumentiere. Gerade eben kommt die Sonne heraus. Auch im Neuen Jahr alles beim Alten? Ersetzen Sie also bitte das Wort „Herbst“ durch „Winter“, dann stimmt auch der letzte Absatz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brief aus Eckernförde – Einmal werden wir noch wach #17
(red) Maggie Brix kommt heute mit einer frohen Botschaft um die Ecke. Tausend mal gehört und doch werden wir nicht müde unsere Vorfreude zu artikulieren: „Einmal werden wir noch wach.“ Was projizieren wir alles in den Tag und dann hat er wie alle anderen auch nur 24 Stunden, ist wieder nur einer von 7 Tagen der Woche. Nur dass alle versuchen auf gemächlich und gemütlich zu machen. Und wenn dann die ganzen schönen Geschenke mit USB-Anschluß aufgemacht werden, dann brettert die „Ich-bin-rund-um-die-Uhr-erreichbar-Welt“ in die Idylle. Auch dadurch bestimmt sich ein Lebensgefühl, nur nach Wintermärchen klingt es nicht. Wie wäre es, morgen alle Kommunikationsgeräte mal für ein paar Stunden auszuschalten und Kerzen anzuzünden. Elektrisches Licht gehört nicht an den Baum und wenn dann nur im Öffentlichen Raum. Unser Traum ist: Ruhe im Dorf. In Eckernförde und in Brauweiler. Am Heiligen Abend und am besten in den nächsten Tagen auch noch. Das wäre doch mal was, aber lesen Sie selbst. (Illustration: Meike Teichmann.) Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler Winterland – So schön war es vor einem Jahr
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So schön war das Schneechaos im letzten Jahr. Von daher wünschen sich auch ganz viele Brauweiler wieder Weiße Weihnachten. Die Stadtverwaltung Pulheim hat in weiser Voraussicht mal wieder die Richtlinien für den „Winterdienst der Anlieger“ publiziert. Diese lesen Sie hier. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler Bilder – Nikolausmarkt rund um die Abtei
(red) In diesem Jahr sind die Veranstalter des Brauweiler Nikolausmarktes unter dem Motto angetreten: Weniger ist mehr. Weniger Aussteller gruppierten sich in diesem Jahr rund um die Abtei. Erstmals gab es auch Stände im Prälaturhof. Und vor allem funktionierte in diesem Jahr wieder der Rundlauf durch den Wirtschaftshof und die beleuchtete Allee hin zur Chorseite von St. Nikolaus. Leider gab es am Samstag mehr Regen als in den gesamten Wochen zuvor. Dafür hatte am Sonntag dann Petrus mehr Verständnis für die Aussteller und Besucher. Es fisselte ab und an, aber blieb weitgehend trocken. Insgesamt waren die Angebote weihnachtlicher und das Geschehen konzentrierte sich rund um die Abtei. Vor allem in den Abendstunden stimmte die Atmosphäre, und es war eine richtige Entscheidung, den Markt von der Ehrenfriedstraße zu verbannen. BIG-Vorsitzender Christoph Schepers sagte am Sonntagabend: „Jetzt ist noch nicht alles gut, aber wir können auf diesem Konzept aufbauen und Lücken, die sich in diesem Jahr auftaten, nächstes Jahr schließen.“