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Archiv für die Kategorie „Abtei Brauweiler“

BILD DER WOCHE – Brauweiler Wochenende Kehraus

Am Dienstagmorgen nach dem Brauweiler Wochenende hing das Plakat, das ein Brauweiler Bürger im Rahmen der Gemeinschaftsaktion von be pictured und brauweilerblog.de gemalt hatte, nicht mehr an der Schaufenster der Bauruine neben dem Eiscafe Venezia in der Ehrenfriedstraße. Die Frage hingegen bleibt im Raum stehen.

Brauweiler Wochenende – „Nur Mut zur Meinung, denn die Weichen werden jetzt gestellt.“

Was halten Sie von Brauweiler? Nun wissen wir es. Am Brauweiler Wochenende zogen tausende Menschen an dem gemeinsamen Stand von be pictured und brauweilerblog.de vorbei. Wir hatten immer den Edding-Stift und die Kamera im Anschlag. Sehr viele Besucher blieben stehen: „Ja, was halten wir eigentlich von Brauweiler“ fragen sich einige laut und gaben sich selbst Antworten wie: „Auf der einen Seite ein Trümmerhaufen, auf der anderen Seite die tolle Abtei.“ In ganz vielen Gesprächen standen der Guidelplatz, die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stadtverwaltung im Mittelpunkt. Das schlägt sich auch in unserer Fotoaktion nieder, deren Ergebnisse wir ab morgen hier auf der Seite veröffentlichen. Es gibt die unerschütterlichen Optimisten, dass alles schon seinen Gang nehmen werde. Diese Menschen haben aber oft ein Amt in einem Verein oder einer Partei inne. Die Bürger ohne Amt hingegen lassen ganz oft ihre Wut heraus: „Guidelplatz – in Pulheim wäre das nicht passiert.“ Oder: „Wenn die Abtei Rollen hätte, dann hätte die Stadt diese schon längst nach Pulheim gerollt.“ Doch damit nicht genug, eine Dame mittleren Alters kam mit ihrem Fahrrad an den Stand gerollt und beklagte sich: „Wie kann es angehen, dass alle Radwege an den Ortseingängen enden? Schauen Sie mal diese breiten, gepflasterten Rinnsteine an! Die machen jedes fahrradfahren lebensgefährlich.“ Und dann sind da noch die Kinder, die an unserem Stand Plakate gemalt haben. „Toll“ steht in einem Herz. Die kleinen Menschen sind gut aufgehoben in den Schulen und Vereinen in Brauweiler. Aber schneller als es den Kindern lieb ist, werden auch sie die Probleme wahrnehmen, die es in Brauweiler gibt. Von daher beantwortet sich die Frage von selbst, die Bettina Paßmann und mir am Wochenende oft gestellt wurde: „Warum machen Sie das eigentlich?“, ganz von selbst: „Keiner handelt selbstlos. Wir wollen, dass unser Lebens- und Arbeitsumfeld schön bleibt. Aber wir machen diese Aktion auch für die nächste Generation Brauweiler. Denn die Weichen für die Zukunft werden jetzt gestellt.“

Gelenkte Blicke – Ausstellung in der Prälatur der Abtei

„Gelenkte Blicke. Rassenhygienische Propaganda und Politik im Kontext des Nationalsozialismus“ lautet der Titel einer Ausstellung, die vom 1. bis zum 24. Juli in der Prälatur der Abtei Brauweiler in Pulheim zu sehen ist. Zu sehen sind Bilder, Filme und Diagramme zu „rassenhygienischer“ Propaganda in verschiedenen Lebensbereichen, von der Schule und Ausbildung bis hin zur Freizeitgestaltung. Weitere Ausstellungsbereiche thematisieren die Entstehung der Vererbungsvorstellungen im 19. Jahrhundert, rassenhygienische Maßnahmen und Verbrechen der Nationalsozialisten sowie den Umgang mit der sogenannten Rassenhygiene in der Nachkriegszeit. Die Ausstellung wurde von Studierenden und Lehrenden in Zusammenarbeit mit der Medizinhistorischen Sammlung der Ruhr-Universität Bochum realisiert und im Wettbewerb „lehrreich“ prämiert. Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt dienstags bis sonntags jeweils von 15 bis 17 Uhr geöffnet. (Foto: Ruhruniversität Bochum).

Brauweiler Interessengemeinschaft – Die BIG stellt sich neu auf

„Zweimal im Jahr ein Fest zu feiern und damit dann die Arbeit der BIG als erledigt anzusehen, wäre in Anbetracht der momentanen Situation in Brauweiler ganz sicher zu wenig.“ Der erste Vorsitzende der Brauweiler Interessengemeinschaft der Unternehmer e.V., Christoph Schepers, spricht die Gedanken ganz vieler ortsansässiger Geschäftsleute  im Hinblick auf das Brauweiler Wochenende, das am 2. und 3. Juli rund um die Abtei stattfinden wird, aus. Im Vorfeld des Festes hat der Vorstand des BIG die Gelegenheit genutzt und sich zu den Zielen der Interessengemeinschaft in einer Presseerklärung geäußert. „Um in dieser schwierigen Zeit zu überleben, müssen wir alle Kräfte in Brauweiler bündeln und vor allem positiv verstärken“, sagt Schepers. „Dazu gehören neben den hier tätigen Unternehmern vor allem die Vereine, die Kirchen, die Schulen und auch die Kindergärten.“ Es ist kein Geheimnis des Standortmarketings, dass diese Faktoren die Wohnqualität ausmachen. Wenn man Bürgerinnen und Bürger für ihren  Wohnort motivieren will und begeistern will, dann müssen auch die sogenannten weichen Faktoren stimmen wie das soziale Klima, das sich beispielsweise im lebendigen Vereinsleben widerspiegelt. Das Brauweiler Wochenende dient auch als Bühne für die Vereine, um das Fest aktiv mitzugestalten und sich so einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Von daher ist ihnen bereits in den vergangenen Jahren immer mehr Platz eingeräumt worden, und gleichzeitig sind die Straßenfest üblichen Aktivitäten wie eine Show-Bühne zurückgefahren worden. Aktuell präsentiert sich die BIG zum Brauweiler Wochenende mit einem neuen Erscheinungsbild. „Die aktuelle Situation ist alles andere als rosig, aber gerade in solchen Zeiten gilt es, positive Zeichen zu setzen. Und das tun wir auf jeden Fall mit dem neuen Logo, das ein positives und lebenslustiges Bild von Brauweiler vermittelt.“ Darüber hinaus heißt es aus dem Vorstand, man werde sich in den nächsten Wochen deutlich zu den Problemen im Ort positionieren und die bereits aufgenommenen Gespräche mit allen Beteiligten verstärkt weiterführen.

Brauweiler – im Würgegriff?

Der Streit zwischen Stadt und Investor Gold-Kraemer-Stiftung scheint um die zukünftige Verkehrsführung und Gestaltung des Verkehrswege zu eskalieren. Im Mittelpunkt steht die Ehrenfriedstraße. Die Stiftung verlangt eine Aufpflasterung und damit bauliche Anbindung an die Abtei. Die Stadt verweist auf den Status dieser Straße, sie gehört dem Land. Diesen Beitrag weiterlesen »

Equus – Die Klosterspieler im Hof der Abtei

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1977 wurde das Theaterstück von Peter Shaffer unter dem Titel „Equus-blinde Pferde“ verfilmt. Shaffer schrieb selbst das Drehbuch, Sidney Lumet führte die Regie. In den Hauptrollen sind Richard Burton als Dr. Martin Dysart und Peter Firth als Alan Strang besetzt. Der Film wurde stark von Tierschutzorganisationen und Shaffer selbst aufgrund der blutigen und realistischen Darstellung der Blendung der Pferde kritisiert. Wir dürfen gespannt sein, wie die Kosterspieler diese psychologische Drama auf die Bühne bringen. In der Vorankündigung heißt es: “ Alan, ein scheinbar normaler, introvertierter Junge, gerät auf seiner Suche nach körperlicher und seelischer Befriedigung nicht auf die bekannten Abwege mit Alkohol, Drogen oder Gewalt, sondern erschafft sich eine ganz individuelle mystische Gottheit. In seinem Stück benutzt Shaffer den psychoanalytischen Ansatz lediglich als Kulisse. Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen dem ‚zivilisierten‘ Dr. Dysart und dem ‚primitiven‘ Alan. Shaffer konstatiert den spirituellen Bankrott unserer Gesellschaft.“ Das verspricht einiges. Die Premiere ist am Freitag, den 17. Juni um 20.00 Uhr im Wirtschaftshof der Abtei Brauweiler. Es folgen weitere Aufführungen.

Bürgermeistersprechstunde – heute im Alten Rathaus

Bürgermeister Frank Keppeler ist am heutigen Donnerstag von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr in der Nebenstelle des Einwohnermeldeamts im alten Rathaus in Brauweiler zu sprechen. Was sagt er zu den aktuellen Entwicklungen am Guidelplatz? Was hat es mit den Meldungen zur Verbesserung der Verkehrslage auf sich? Fragen über Fragen, die heute gestellt werden können.

Gerangel um den Bau des Guidelplatzes – platzt das Projekt?

Die Gerüchte überschlugen sich bereits letzte Woche. Nachdem die Bauarbeiten am Guidelplatz ins Stocken geraten sind, kamen die Brauweiler ins Grübeln und außerdem wurde sehr genau hingeschaut, was sich so rund um den Guidelplatz tut. Es tut sich momentan nichts, es gibt nicht mal ein Bauschild. Besuchergruppen sollen gesichtet worden sein. Auf Befragen hin sollen diese Auskunft gegeben haben: Sie würden sich nach dem Rückzug des Investors Gedanken um die Gestaltung des Guidelplatzes machen müssen. Auf Befragen hin gab die Gold-Kraemer-Stiftung an, dass es weiteren Abstimmungsbedarf mit der Stadt Pulheim gäbe. Vor allem wolle man vermeiden, dass dem neugestalteten Guidelplatz ein Inseldasein ohne Anbindung an die Abtei beschieden sei. Nun erscheint heute ein Artikel im Kölner Stadtanzeiger, der den Vorgang aufgreift. Offensichtlich hat die Stiftung in einem Schreiben an die Stadt diese fehlende Anbindung bemängelt. Faktisch geht es um die Platzgestaltung und eine entsprechende Aufpflasterung, die über die Ehrenfriedstraße hinweg bis an die Abtei heranreichen soll. Des Weiteren, das lässt der KStA unerwähnt, scheint der Stiftung sehr daran gelegen, die Entstehung des Schaumagazins im Abteipark voranzutreiben. Hier fehlt ein zweistelliger Millionenbetrag, um an die bereits bestehenden Werkstatt- und Archivräume entsprechende Ausstellungsräume anzugliedern. Dieser Appell richtet sich aber weniger an die Stadt Pulheim als an das Land Nordrhein-Westfalen. (Grafik: Architekturbüro Ralf Hatzmann)

Uillean Pipes und Orgel – Konzert in der Abteikirche

Am Donnerstag, den 16. Juni, geben Tom Kannmacher und Hubert Arnold ein Konzert für Uillean Pipes und Orgel in der Abteikirche St. Nikolaus in Brauweiler. Uilleann Pipes ist der Name für die irische Sackpfeife, die um ca. 1740 von irischen Instrumentenbauern unter dem Eindruck der französischen Musette de court in London für die damals moderne Gesellschaftsmusik in keltischem Stil entwickelt wurde. Man spielte auf ihnen auch barocke Tänze, Melodien der Ballad Operas und Kunstlied–Themen. Erst ab ca. 1800 wurden sie Bestandteil des Instrumentariums der irischen traditionellen Musik. – Donnerstag, 16. Juni 2011, 20 Uhr Abteikirche St. Nikolaus, Brauweiler. Thomas Kannmacher: Uilleann Pipes in C und D, Irish Flute. Hubert Arnold: Cembalo, Keltische Harfe, Orgel. Eintritt: 9,- EURO. Karten ausschließlich an der Abendkasse.

 

Schaumagazin Brauweiler – Das Ringen um die Zukunft und das liebe Geld

Die Kulturministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, Ute Schäfer, hat am 13. Mai 2011 auf Einladung der SPD-Fraktionen in der Landschaftsversammlung Rheinland und im Rat der Stadt Pulheim den Kulturstandort Brauweiler besucht. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden die Kulturarbeit des Landschaftsverbandes, der Bau der Künstlerwohnungen durch die Gold-Kraemer-Stiftung am Guidelplatz und vor allem das Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds vorgestellt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2026 1. Halbjahr als Download.

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