Archiv für die Kategorie „Brauweiler“
Berliner Straße 46 – Zankapfel Obdachlosenunterkunft
In der Ratssitzung der Stadt Pulheim vom 15.12.2009 fiel der Beschluss in dem städtischen Gebäude in der Berliner Straße 46 in Brauweiler eine zentrale Obdachlosenunterkunft einzurichten. Schnell wurde aus der Anwohnerschaft Protest laut, da nach ihrer Ansicht laut Bebauungsplan der Stadt Pulheim, der aktuellen Baunutzungsverordnung sowie auf ihren eigenen Wunsch eine Obdachlosenunterkunft nicht mitten in ein reines Wohngebiet gehöre. So setzten sich im Verlaufe des Jahres 2010 die Anwohner gegen den Ratsbeschluss der Stadt Pulheim zur Wehr. Sie beklagen vor allem, dass sie als Anwohner im Vorfeld des Ratbeschlussen nicht aktiv informiert worden sind. Dieses Handlungsmuster der Ratsversammlung kommt den Bürgern mittlerweile bekannt vor. Man fragt sich mittlerweile: Wann kapiert die Stadtverwaltung endlich, dass sie bei durchgreifenden und nachhaltigen Entscheidungen die Bürger mitnehmen muss? Diesen Beitrag weiterlesen »
Basketball-Oberliga TU-16 TuS Brauweiler-BC Hürth – Ziel erreicht: Herzlichen Glückwunsch zur Meisterschaft
Am Samstag mussten die Brauweiler Basketballer der U-16-1 als ungeschlagener Tabellenführer ihr letztes Saisonspiel absolvieren. Ziel der Brauweiler, die sich die Meisterschaft zu diesem Zeitpunkt schon gesichert hatten, war es, auch dieses letzte Spiel zu gewinnen. Schließlich wollte man es dem Team aus dem Vorjahr gleichtun, das jedes Saisonspiel gewonnen hatte. Ein Bericht von Alfried Schmitz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wutbürger in Brauweiler? Gegen das Neubaugebiet Brauweiler Süd formiert sich massiver Widerstand
Anderswo ist man gegen Putenmastbetriebe, Verkehrschaos und Lärmbelästigung durch Vergnügungsgaststätten. Immer geht es bei Bürgerinitiativen auch um persönliche Betroffenheit und eine Gemengelage der Interessen. Nicht, dass das in Brauweiler anders wäre. Aber hier in Brauweiler war am Dienstagabend im voll besetzten Gierdensaal der Abtei Brauweiler eine ausgezeichnet recherchierte und wunderbar moderierte Veranstaltung zu begutachten, die dem Publikum die Sachlage um das Neubaugebiet Brauweiler Süd in vielen Details präsentierte. Bei aller Empörung im Kreis trifft man selten auf so viel Sachverstand. Aber nicht genug damit, auf dem Podium waren alle Ratsfrakionen vertreten, deren Vertreter während der ersten Stunde stumm den Ausführungen der Bürger lauschten. Kommunalpolitik einmal „umverkehrt“. Diesen Beitrag weiterlesen »
Basketball U16 Telekom Baskets-TuS Brauweiler – Meisterschaft vorzeitig entschieden
Gar nicht gut sah es im ersten Viertel für die Gäste aus Brauweiler aus, die sich im vorletzten Saisonspiel mit den Telekom Baskets in Bonn messen mussten. Den Gastgebern gelang scheinbar alles. Mit präzisen Korbwürfen, darunter einige hervorragend platzierte Dreier, setzten sich die Bonner mit 24:14 Punkten vom Brauweiler Team ab. Ein Bericht von Alfried Schmitz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Neubaugebiet Brauweiler Süd – Brauweiler Bürger setzen sich für den Erhalt der Mühle ein
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Brauweiler Süd, in unmittelbarer Nähe der alten Mühle, ist ein Neubaugebiet geplant. Dies ist auf Initiative von Christine Hucke und Ursula Esser, zwei Anwohnerinnen, in den letzten Wochen publik geworden. Bereits im Januar haben die beiden eine Informationsveranstaltung in der Gaststätte Schugt zu diesem Thema durchgeführt, die von 200 Bürgern besucht worden war. Am kommenden Dienstag, den 22. März, findet um 20.00 Uhr im Gierdensaal der Abtei Brauweiler eine weitere Veranstaltung statt. Im Haushalt der Stadt Pulheim sind zwar Planungskosten für die Verlängerung der Klottener Straße und die Erschließung eines neuen Baugebietes Brauweiler Süd ausgewiesen, die Stadt selber betreibt aber keine aktive Informationspolitik gegenüber den Bürgern: „Sie verweigert die Teilnahme an unserer Veranstaltung, weil es sich um eine private Initiative handelt,“ wie Christine Hucke im Gespräch anmerkte. Die Öfffentlichkeit solle erst informiert werden, wenn ein Bebauungsplan beschlossen sei. Das sei vor allem deswegen kritisch zu betrachten, weil dieser Bebauungsplan gegen den bestehenden Denkmalschutz und Landschaftsschutzbestimmungen verstoße. Außerdem sei die alte Mühle ein Denkmal, dass im Zusammenhang mit der Abtei und den Höfen Freimersdorf zu betrachten sei. Ein Neubaugebiet an der geplanten Stellen würde die historisch gewachsenen Sichtachsen empfindlich stören. – Christine Hucke und Ursula Essen haben in den letzten Wochen Gespräche mit der Bezirksregierung, dem Rheinischen Amt für Denkmalpflege und der unteren Landschaftsbehörde und informieren über die Ergebnisse dieser Gespräche. Gierdensaal, Abtei Brauweiler, 22. März 2011, 20.00 Uhr.
Jason Polan – erster Artist in Residence auf dem Guidelplatz?
Im Falle des New Yorker Jason Polans bewahrheitet sich, dass, wenn man Talent sowie eine gute Idee hat und ein Projekt nur gigantisch genug anlegt, dann erhält man bereits in der Startphase weltweite Beachtung. Circa neun Millionen Porträts will er erstellen, jeden Einwohner der Metroprole New York zeichnen. Möglichst unbemerkt. Er stellt sich zum Beispiel in die Grand Central Station und skizziert die Vorbeihastenden in Windeseile, verweilt im Museum of Modern Art und wirft die Besucher in schnellen Strichen auf das Papier. Bisher hat er bereits 14.000 Bilder geschafft, die er auch auf der Straße und in Parks fertigt. Pro Zeichnung benötigt der Illustrator circa eine Minute. Warum laden wir Jason Polan nicht in das geplante Künstlerzentrum am Guidelplatz ein? Mal eben 8.000 Menschen zeichnen, das ist doch ein Klacks gegen sein aktuelles Projekt, von dem er selbst sagt: „Ich werde scheitern, ich werde wohl nicht alle zeichnen können, aber der Versuch macht mir Spaß.“ Alle bisherigen Werke kann man auf seinem Blog „http://www.everypersoninnewyork.blogspot.com“ bewundern. (Illustration: (C) Jason Polan)
Auf den Punkt gebracht – Atelier Halle 30 stellt aus
Am Mittwoch, den 16. März fand im Begegnungszentrum der Gold-Kraemer-Stiftung Kirche Alt St. Ulrich die Vernissage der Gruppenausstellung mit Ariane Hoppe, Astrid Kruis, Ulla Niedecken, Renate Petersen, Jutta Reinisch und Karin Schiedmayer statt. Die Künstlerinnen bilden gemeinsam das Atelier Halle 30. Die Gruppe ist ein Gemisch aus Bildern, Staffeleien, Farben, Malmittel und Stimmen. Sechs Frauen haben sich hier in einer Halle in Brauweiler zusammengefunden, um für sich das Abenteuer Malerei immer wieder neu zu entdecken. Das Kölner Umfeld gehört – wie auch Köln – mit zum reflektierten großen Raum. Im gemeinsamen Atelier behaupten sie sich, experimentieren und bereiten Ausstellungen vor. Ob Landschaft, Abstraktionen, Stillleben, Reiseinspirationen, Portraits, ein Blick auf heimische Haustiere oder die Sicht auf den Kölner Dom. Die Sujets sind so unterschiedlich wie die Frauen selbst. Die Natur, das pralle Leben, die Stadt, das Landleben, die Menschen, sie sind Inspiration genug für die Auseinandersetzung „in Farbe“, die in den Bildern „auf den Punkt gebracht“ wird. VERNISSAGE Mittwoch, 16. März 2011, 19:00 Uhr. ÖFFNUNGSZEITEN Donnerstag 17. bis Sonntag 27. März 2011, täglich 16:00 bis 19:00 Uhr, sonntags von 11:00 bis 18:00 Uhr, Eintritt frei. Integratives Begegnungszentrum der Gold-Kraemer-Stiftung Alt St. Ulrich, Ulrichstraße 110, 50226 Frechen-Buschbell. (Foto: (c) Astrid Kruis)
Wir sind überall – Theater im Abteigymnasium am 19. März
In einer psychiatrischen Klinik befinden sich viele Patienten, die alle einen Tick haben und von tanzenden Pflegerinnen und singenden Besuchern betreut werden. In Rückblenden werden ihre Geschichten erzählt und es zeigt sich, dass die Grenze zwischen verrückt und normal fließend ist. – Unter der Leitung von Daniela Epe hat die Theater-AG-Junior des Abteigymnasiums „Wir sind überall“, ein Theaterstück zwischen Wahnsinn und Wahrheit, entwickelt. Garniert wird die Aufführung am 19. März um 19.00 Uhr von Tanz und Musik. Es wirken mit die Tanz-AG unter Leitung von Franca Overberg und der Schulchor unter Leitung von Susanne Duwe. Der Vorverkauf findet über das Sekratariat des AGB und die Bücherstube Brauweiler statt. Eintritt 5,- Euro, ermäßigt 2,- Euro.
Gesucht und gefunden – Stadtwerke küren Jecken
Stadtwerke suchen den Super-Jeck – so lautete der Aufruf zum ersten Karnevalsfotowettbewerb der Stadtwerke Pulheim. Alle eingereichten Kostümfotos wurden von der Jury gesichtet und bewertet. Maria Machnik (Kölner Stadtanzeiger), Bürgermeister Frank Keppeler (Stadt Pulheim), Dieter Wolf (Kunstverein Kultur Köln 30), Holger Veit (IG Pulheimer Vereine) und Jan Kohlmeyer (Stadtwerke Pulheim) kürten folgende Gewinner sind: die Frösche der „Horties und Fründe“ aus Sinnersdorf, die „Musikkäfer“ des Pulheimer Kinder- und Jugendchors, die Inuit der Brauweiler-Pänz, die galaktischen Astronauten aus Stommeln. Alle Gewinner erhalten ein Preisgeld in Höhe von 333 Euro für ihre Gruppe oder ihren Verein – vielleicht als Startkapital für das nächste Kostüm?
Schulen und Kitas sparen Energie – Lokale Agenda 21 und Stadtverwaltung unterzeichnen Rahmenabkommen
Schulen und Kitas sparen Energie! Unter dieser Überschrift haben Dr. Walter Jakobi und Hans-Georg Apostel von der Lokalen Agenda 21 und Bürgermeister Frank Keppeler und der Beigeordnete Wolfgang Thelen ein Rahmenabkommen für Energiesparprojekte an Pulheimer Schulen und Kindertagesstätten unterzeichnet. Ausgehend von den guten Erfahrungen in der Barbara Grundschule in der Bachstraße, wo seit 2002 kleine Energiedetektive mit Beigeisterung am Werk sind, soll mit dieser Vereinbarung das Nutzerverhalten in weiteren Einrichtungen positiv beeinflusst werden. Diesen Beitrag weiterlesen »