Archiv für die Kategorie „Pulheim“
Bäderlandschaft Stommeln und die Baumfällungen
Heute kam die PM der Stadt Pulheim in der sie unter anderem auf die Anfrage von Liste-Partsch (Fraktion Bürgerverein) eingeht. „Neben jüngeren Bäumen und Sträuchern sind für den Neubau der Gebäude sechs geschützte Bäume – drei Roteichen, eine Hainbuche, ein Feldahorn und ein Silberahorn – gefällt worden. Für sie werden Ersatzbepflanzungen vorgenommen.“
Zur Zeit wird eine Grube für den Bau eines Rückhaltebeckens und Gräben für Versorgungsleitungen ausgehoben. Es werden Container aufgestellt, die dem Leichtathletik- und dem Fußballverein als Umkleidekabinen dienen sollen. Einen Teil des Freibadgebäudes, und zwar der Eingangsbereich und der Sportlertrakt, wird ab Mitte November abgerissen. Hierbei belaufen sich die Kosten auf 155.000 Euro.
Der Rohbau für das neue Schwimmbad beginnt voraussichtlich im Februar oder im März 2014.Die Fertigstellung der neuen Bäderlandschaft ist für den Herbst 2015 geplant. In der Badesaison 2014 und 2015 kann das Freibad leider nicht benutzt werden. Die Schwimmgäste können aber das Pulheimer Hallenbad benutzen.
Weiterhin heißt es in der PM:
Auf dem Gelände „In den Benden“ wird ein neues Hallenbad mit Saunabereich gebaut. Das Freibad wird saniert, die technischen Anlagen neu geschaffen und der bestehende Sportlertrakt durch einen Neubau ersetzt. Rund 14,5 Millionen Euro werden die Gesamtmaßnahmen kosten. Für den Abbruch des alten Hallenbades in Pulheim müssen 500.000 Euro aufgebracht werden.
Das Freibad bleibt so erhalten, wie es ist: Mit Springerbecken und Sprungturm, Nichtschwimmerbecken mit Rutsche, Sportlerbecken und Kleinkinderplanschbecken. Das Hallenbad wird ein 25m-Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und einem integrierten Sprungturm bekommen. Der Sprungturm wird ein 1m–Brett sowie eine 3m–Plattform haben. Im Sprungbereich wird das Becken 3,80 m tief sein. Außerdem wird im Hallenbad ein Lehrschwimmbecken mit durchgehendem Hubboden errichtet. Eine Verbindung zwischen den Hallen- und Freibadbereichen soll eine optimale Nutzung der Wasserflächen und der Einrichtungen gewährleisten. Als Verbindung ist hier kein Schwimmkanal gemeint, sondern die Möglichkeit, die vordere Fassade des Hallenbadgebäudes großflächig zu öffnen und eine fußläufige Verbindung mit Durchschreitbecken zu nutzen.Zudem wird im Obergeschoss eine Sauna errichtet, die mit einem Aufzug auch behindertengerecht zu erreichen ist. Sie wird nicht den Charakter einer Wellnesslandschaft haben. Vielmehr wird es sich um eine zweckmäßige Einrichtung handeln. Der sogenannte Sportlertrakt und der Eingangsbereich werden abgerissen und neu errichtet. In dem Neubau werden die Umkleiden und Gruppenräume genau so groß sein wie die alten Räume.
Retrospektive – Heinz & Jül mit Brauweiler Geschäftsideen
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Wiederholung der Folge „Brauweiler Geschätsideen“ vom 19.10.2010. Besonders viel hat sich in Sachen Einzelhandel nicht getan seitdem. Gut, das Parkplatzproblem hat sich seit der Verfüllung der Guidelgrube gegenüber der Abtei erledigt, aber sonst? Als ich heute Morgen das Pulheimer Wochenende aufgeschlagen habe, sah ich eine Doppelseite „30 Jahre Abteipassage„. In der Tat, vor drei Jahrzehnten mag dieser Bau ein Riesenschritt für die Entwicklung des Ortskerns gewesen sein. Aber heute? Die Passage muss dringend ertüchtigt und am besten umgebaut werden. Sie ist nicht barrierefrei und an vielen Stellen sanierungsbedürftig. Ich möchte nicht langweilen, aber auch solche Aspekte gehören in einen Masterplan für die Entwicklung Brauweilers. Wollte ich nur noch mal so sagen.
Brauweilerblog im gaesteblog.de – Hendrik Neubauer zur Frage: Wie wird man Blogger?
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Eine Ära neigt sich für mich dem Ende zu. Ich werde am Ende diesen Monats das Brauweilerblog in andere Hände übergeben. Drei Jahre Brauweilerblog. 1.272 veröffentlichte Posts. Fast genauso viele Fotos. Ungezählte Kommentare. Guido Breunung, der Geschäftsführer von domstadt.tv, hat mich in seinen gaesteblog.de eingeladen. Gibt es einen passenderen Ort für so ein Interview als die Abtei Brauweiler? Wir haben über das Heddesheim-Blog gesprochen und darüber, was sich seitdem im Journalismus getan hat. Was brauchen Blogger neben Passion für ihr Thema? Und ist Bloggen nicht einfach nur eine moderne Form des Klüngel – eine für den Großraum Köln unerlässliche Frage. Ich danke Guido Breunung für die Einladung in dessen gaesteblog. Es war mir eine Freude, ein Fazit zum Thema Bloggen in Brauweiler ziehen zu dürfen.
Brauweiler Umwelt – RWE muckt auf in Richtung Hauptstadt
Gestern war in der Süddeutschen Zeitung zu lesen: „RWE erwägt Aus für Garzweiler„. Das wird als lauter Schrei in Richtung Hauptstadt Berlin und Koalitionsverhandlungen betrachtet, so auch von einem Vertreter des BUND auf Spiegel Online. Das vermutet auch Dennis Vlaminck in seinem Kommentar im Kölner Stadtanzeiger. : „Spielchen zulasten der Menschen.“ Es geht wie immer auch um Arbeitsplätze. 35.000 Menschen beschäftigt RWE in der Region. (Foto: Hendrik Neubauer)
Pulheimer Wirtschaft – Ist das Möbelhaus Segmüller eine lokale oder regionale Sache?
Gestern las ich den Satz auf den Facebook: „Gerichte bremsen Pulheim aus.“ Den Eindruck kann man haben. Muss man aber nicht. In Brauweiler gab es in Sachen Guidelplatz zwei Klagen gegen eine Tiefgaragenausfahrt, den Klagen wurde stattgegeben. Hier im Blog habe ich von Anfang an die Meinung vertreten, dass sich Bürger vor Gericht wehren dürfen, wenn sie ihre eigenen Belange durch städtebauliche Planungen in Mitleidenschaft gezogen sehen. Eine lokale Angelegenheit. Gegen die Ansiedlung des Möbelhauses Segmüller am Pulheimer Schwefelberg haben die Städte Bergheim und Leverkusen geklagt. Die beiden Städte sehen ihren Einzelhandel durch die Ansiedlung dieses Möbelgiganten mit 45.000 Quadratmeter gefährdet. Auch diesen Klagen wurde stattgegeben. Unter anderem auch deswegen, weil das Gutachten, das die Stadt Pulheim bei der BBE Handelsberatung in Auftrag gegeben hat, die Jahreseinnahmen pro Quadratmeter Verkaufsfläche zu niedrig angesetzt habe. Um die Klage der beiden Städte zu beurteilen, lohnt es sich, mal über den Tellerrand Pulheims hinauszuschauen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Gesamtschule in Brauweiler
300 Eltern besuchten die Informationsveranstaltung zur Gesamtschule
Die Stadt Pulheim wird am 7. Oktober 2013 die Interessenabfrage zum Thema Gesamtschule abgeschlossen haben. Das Ergebnis wird dann dem Rat der Stadt Pulheim vorgelegt werden.
(PM der Stadt Pulheim) Die Stadt Pulheim bekommt eine vierzügige Gesamtschule. Am Standort Brauweiler wird sie im Schulzentrum mit dem Schuljahresbeginn 2014/ 2015 an den Start gehen. Im Rahmen einer Veranstaltung am Mittwoch, 25. September, im Dr.-Hans-Köster-Saal ist allen Eltern Gelegenheit gegeben worden, sich über das Konzept dieser Schule zu informieren und Fragen zu stellen. Das Angebot ist auf sehr großes Interesse gestoßen. 300 Väter und Mütter konnte Schuldezernent Florian Herpel willkommen heißen. Ursula Liendgens, Leiterin der Schulverwaltungsabteilung, erläuterte Power-Point unterstützt das Verfahren zur Einführung der Gesamtschule und ihr pädagogisches Rahmenkonzept. Die zahlreichen Fragen der Eltern beantworteten auch Joachim Eßer aus dem Schulleitungsteam der Gesamtschule Kerpen und Dieter Höhnen aus dem Schulleitungsteam der Gesamtschule Leverkusen. Die allermeisten Eltern äußerten sich am Ende der Veranstaltung äußerst positiv und machten deutlich, dass sie sich über das neue Schulangebot freuen. Kritische Stimmen – z.B. in Bezug auf die (nur) Vierzügigkeit des Gymnasiums – wurden nur im geringen Maß laut
Eine Mutter stellte im Anschluss an die Veranstaltung fest: „Die Reden und Antworten von der Bühne haben mich restlos überzeugt. Ich hatte das Gefühl, dass alle zu 100 Prozent hinter der „neuen“ Schulform stehen. Mit Freude werden wir an der Elternbefragung teilnehmen und unser Kind im kommenden Jahr hoffentlich an der Gesamtschule anmelden können. Vielen Dank für die ganze Mühe, die es kostet, eine vielfach erprobte und moderne Schulform durchzusetzen.“
Nach dem Gesetz ist jetzt die Elternbefragung durchzuführen, um festzustellen, ob die Väter und Mütter diese Schule für ihre Kinder aussuchen werden. Die Befragung wird zur Zeit durchgeführt. Sie richtet sich an alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder aktuell die 3. oder 4. Klassen der Grundschulen in Pulheim besuchen. Die ausgehändigten Fragebögen müssen ausgefüllt bis Montag, 07. Oktober, über die Grundschulen zurückgegeben werden.
Dem Rat wird das Ergebnis in der Sitzung am 05. November vorgelegt. Gleichzeitig werden das pädagogische Rahmenkonzept und die Antragstellung beschlossen. Der Antrag muss der Bezirksregierung bis zum 30. November 2013 vorliegen. Die Genehmigung erfolgt Anfang 2014. Im Februar 2014 wird die Bezirksregierung eine kommissarische Schulleitung bestellen und das Anmeldeverfahren wird gestartet. Bereits Anfang des Jahres 2014 werden die organisatorischen und pädagogischen Vorbereitungen aufgenommen. Die Bezirksregierung entscheidet über personelle Maßnahmen. Der 18. August 2014 ist der erste Schultag in der neuen Gesamtschule.
In der Sitzung am Dienstag, 24. September, hat der Rat das vorbehaltliche Auslaufen der Hauptschule Pulheim und der Arthur-Koepchen-Realschule Brauweiler beschlossen. Das Abtei-Gymnasium bleibt bestehen und soll vierzügig weitergeführt werden.
Schulentwicklungsplaner Wolf Krämer-Mandeau hatte sich im Vorfeld für eine Gesamtschule am Standort Brauweiler ausgesprochen. (Quelle:Stadt Pulheim)
Rückschnitt – Im Herbst und Winter
Von Oktober 2013 bis Ende Februar 2014 wird der städtische Bauhof im Stadtgebiet Pulheim zahlreiche Rückschnitt- und Fällmaßnahmen durchführen. Gehölze werden zum Teil „auf den Stock gesetzt“, damit sie wieder aus der Wurzel austreiben können und nicht „vergreisen“. In einigen Fällen wird es notwendig sein, Bäume und Sträucher zu fällen (z.B., wenn sie zu dicht stehen). Umfangreichere Rückschnittmaßnahmen werden auch auf den städtischen Friedhöfen in Geyen, Pulheim und Brauweiler vorgenommen. In Stommeln wird die abgestorbene Hecke am Containerplatz entfernt und durch Liguster und einen Sichtschutzzaun ersetzt. (Quelle: Pressemitteilung der Stadt Pulheim)
Brauweiler Guidelplatz – Der Abteiort braucht einen Masterplan
Der Pulheimer Stadtrat hat sich in seiner Ratsversammlung am Dienstag nicht mit veränderten Plänen für den Brauweiler Guidelplatz beschäftigt. „Aus Sicht der Verwaltung gibt es noch einige wichtige juristische und besitzrechtliche Fragen zu klären.“ Das schreibt der Kölner Stadtanzeiger. Aufgrund des Urteils hat die Gold-Kraemer-Stiftung in Absprachen mit der Stadt wohl ihre Pläne grundlegend geändert. Die Tiefgarage solll nur noch eingeschossig angelegt werden. Die Tiefgarageneinfaht soll verlegt werden. Die oberirdische Bebauung soll reduziert werden. Diese Pläne kursieren mehr oder weniger als Gerüchte und werden weder von der Stiftung noch von der Stadt offiziell bestätigt. Laut Kölner Stadtanzeiger und Kölnische Rundschau haben die geschlossen für eine Bürgerinformationsveranstaltung plädiert. „„Aber was passiert dann? Es kommen jede Menge Fragen, auf die wir wegen des Datenschutzes und des laufenden Verfahrens nicht antworten können. Das wird eine sehr traurige Versammlung.“ So zitiert die Kölnische Rundschau den Pulheimer Bürgermeister Frank Keppeler. Ich erlaube mir dazu zu bemerken: Zu besprechen gibt es genug. Wir haben nicht nur eine Baulücke sondern übergreifende Probleme. Die Verkehrssituation. Die Abteipassage. Die Verschmutzung der Gehwege. Überhaupt das äußere Erscheinungsbild des Dorfes. Und es gibt Fragen über Fragen: Welche Lücken gibt es im Einzelhandelsangebot? Wie kann man die schließen? Hat sich eigentlich mal jemand mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigt? Wie kann man erreichen, dass Brauweiler einen städtebaulich geschlossenen Ortskern erhält und sich nicht einfach nur ein paar neue Geschäfte um den Guidelplatz ansiedeln? Was erwarten die Brauweiler eigentlich von einem Guidelplatz? – Selbstverständlich werden die Probleme nicht an einem Abend gelöst. Aber es wird höchste Zeit miteinander zu reden. Ich wiederhole auch gerne die Forderung: Brauweiler hat Potenzial, aber um dieses zu entwickeln, braucht es einen Masterplan.



