Noch ist Zeit – Mischen Sie sich ein in die Hallenbad-Debatte

In der Ratssitzung am 07. Juni 2011 soll nach über zweijähriger Diskussion endgültig entschieden werden, wo welche Hallenbadvariante in der Stadt Pulheim neu gebaut wird. Zuvor befasst sich der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 24. Mai mit dem Thema. Die Fraktionen haben bis zum Juni Bedenk- und Beratungszeit. Wir empfehlen den Bürgerinnen und Bürger, sich vor dieser Entscheidung zu informieren. So gibt es Sparvarianten, die in erster Linie für den Schul- und Vereinssport ohne Gastronomie und Sauna vorgesehen sind. Diese bieten jeweils ein Lehrschwimmbecken, ein Schwimmerbecken mit fünf 25-Meter-Bahnen sowie Umkleiden und Duschen. Am Standort Pulheim (auf der Wiese neben dem Hallenbad) belaufen sich die Kosten auf 8,7 Mio Euro. 4,85 Mio Euro kostet der Neubau. 1,65 Mio Euro müssen für Sanierungsarbeiten im Stommelner Freibad aufgebracht werden. 2,26 Mio Euro werden für die Nebenkosten angesetzt. Wer sich weiter informieren möchte, kann dies auf den Seiten der Stadt Pulheim tun – dort gibt es eine Machbarkeitsstudie. Oder Sie sprechen Ihre Ratsvertreter direkt an. Was wollen diese denn in unserem Namen entscheiden?

2 Kommentare to “Noch ist Zeit – Mischen Sie sich ein in die Hallenbad-Debatte”

  • Hermann Schmitz:

    Ich erlaube mir, den Bericht zu ergänzen: Es gibt noch eine zweite Variante, das sogenannte „Cabrio-Bad“ in Stommeln. Das ist ein Hallenbad direkt am Standort des Freibades mit auf fahrbarem Dach und Seitenwänden, die bei schönem Wetter geöffnet werden können. Hier gibt es auch eine großzügige Sauna. Das große Becken des Freibades soll geschlossen werden, das Becken mit dem Sprungbecken bleibt erhalten. Die Stadt rechnet mit Investitionskosten von 11,7 Mio Euro, die Folgekosten sollen bei 1,42 Mio Euro pro Jahr liegen. Da die verlässlichen Zahlen erst Ende Mai vorliegen werden, entscheidet der Rat am 7. Juni welche der beiden Möglichkeiten realisiert werden soll. Auf das Votum der Bürger freue ich mich. Je mehr sich zu dem Thema äußern, desto leichter könnte eine Entscheidung fallen. Ich wünsche Allen ein Frohes Osterfest, Ihr Hermann Schmitz, CDU Brauweiler.

  • Stephan Conzen:

    Sollte der Bau eines Cabrio-Bades umgesetzt werden, wie die CDU das vorschlägt, würden fast alle Becken herausgerissen. Dies hätte zur Folge, dass neben einem Hallenbad nur noch das Springerbecken vom Freibad vorhanden wäre.

    Das Freibad in Stommeln besteht derzeit aus
    einem Schwimmerbecken mit 6 Bahnen à 25 Meter,
    einem Nichtschwimmerbecken mit Unterwassermassagebänken, Unterwasserdüsen und einem Wasserpilz,
    einem Kinderplantschbereich und
    einem Sprungturmbecken.

    Zudem gibt es im Freibad Stommeln zwei Wasserrutschen. Eine große Wasserrutsche mit 76 Meter Länge und eine kleine Wasserrutsche für Kinder, die beide im Nichtschwimmerbecken münden.

    Bei einem Bau des Cabrio-Bads würden das Nichtschwimmerbecken mit den Wasserrutschen und dem Plantschbereich ersatzlos verschwinden. Bis auf das Sprungturmbecken würden alle Becken herausgerissen.

    Dass dies Auswirkungen auf die Besucherzahl hat, wurde bereits von den Gutachtern belegt. Statt möglichen 150.000 öffentlichen Besucher würden nur noch 92.000 Besucher ins Bad können, da nicht mehr genügen Wasserflächen zur Verfügung stehen würden.

    Die SPD möchte das Freibad in seinem jetzigen Bestand erhalten und daneben neue Wasserflächen im Hallenbad schaffen.

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