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Archiv für die Kategorie „Städtebau“

Das Möbelhaus Segmüller und die Stadt Pulheim

Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte am 2. Oktober den Bebauungsplan „Sondergebiet Möbelhaus“ außer Vollzug gesetzt und damit ist der Bebauungsplan für dieses Projekt vorerst nicht weiter umsetzbar. Die Städte Bergheim und Leverkusen hatten geklagt. Nun hat das OVG Münster die Begründung für seine Urteile der Stadt Pulheim nachgereicht.
Das Gericht macht Verfahrensfehler und einen fehlerhaften Abwägungsprozess geltend.
Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, werden die jeweils 35 Seiten umfassenden Urteilsbegründungen eingehend geprüft und ausgewertet, um feststellen zu können, welche Konsequenzen und rechtliche Schritte jetzt geboten sind. Wegen der Kompliziertheit der Angelegenheit ist eine umfassende und gründliche Bearbeitung notwendig. „An der Ansiedlung des Segmüller-Möbelhauses hält die Stadt Pulheim ohne Wenn und Aber fest“, so der 1. Beigeordnete Wolfgang Thelen.

Weiterhin steht in der Mitteilung der Stadt:
„Positiv fällt ins Gewicht, dass das Gericht es weiterhin für möglich hält, dass sich die von der Stadt vorgelegte Auswirkungsanalyse, wonach die Flächenproduktivität des Möbelhauses deutlich niedriger sein könnte, als von einem Gutachter der Städte Bergheim und Leverkusen behauptet, als zutreffend erweisen könnte. Außerdem hat das Gericht festgestellt, dass das interkommunale Abstimmungsgebot den Einzelhandel in einer Nachbarstadt nicht automatisch vor Konkurrenz schützt. Wirtschaftliche und wettbewerbliche Auswirkungen eines Bauvorhabens reichen nicht aus, eine städtebauliche Schädigung von Nachbarkommunen feststellen zu können.“

Lassen wir uns überraschen.

Brauweiler Guidelplatz – Der Abteiort braucht einen Masterplan

Abtei TristesseDer Pulheimer Stadtrat hat sich in seiner Ratsversammlung am Dienstag nicht mit veränderten Plänen für den Brauweiler Guidelplatz beschäftigt. „Aus Sicht der Verwaltung gibt es noch einige wichtige juristische und besitzrechtliche Fragen  zu klären.“ Das schreibt der Kölner Stadtanzeiger. Aufgrund des Urteils hat die Gold-Kraemer-Stiftung in Absprachen mit der Stadt wohl ihre Pläne grundlegend geändert. Die Tiefgarage solll nur noch eingeschossig angelegt werden. Die Tiefgarageneinfaht soll verlegt werden. Die oberirdische Bebauung soll reduziert werden. Diese Pläne kursieren mehr oder weniger als Gerüchte und werden  weder von der Stiftung noch von der Stadt offiziell bestätigt. Laut Kölner Stadtanzeiger und Kölnische Rundschau haben die  geschlossen für eine Bürgerinformationsveranstaltung plädiert. „„Aber was passiert dann? Es kommen jede Menge Fragen, auf die wir wegen des Datenschutzes und des laufenden Verfahrens nicht antworten können. Das wird eine sehr traurige Versammlung.“ So zitiert die Kölnische Rundschau den Pulheimer Bürgermeister Frank Keppeler. Ich erlaube mir dazu zu bemerken: Zu besprechen gibt es genug. Wir haben nicht nur eine Baulücke sondern übergreifende Probleme. Die Verkehrssituation. Die Abteipassage. Die Verschmutzung der Gehwege. Überhaupt das äußere Erscheinungsbild des Dorfes. Und es gibt Fragen über Fragen: Welche Lücken gibt es im Einzelhandelsangebot? Wie kann man die schließen? Hat sich eigentlich mal jemand mit dem Thema Barrierefreiheit beschäftigt? Wie kann man erreichen, dass Brauweiler einen städtebaulich geschlossenen Ortskern erhält und sich nicht einfach nur ein paar neue Geschäfte um den Guidelplatz ansiedeln? Was erwarten die Brauweiler eigentlich von einem Guidelplatz? – Selbstverständlich werden die Probleme nicht an einem Abend gelöst. Aber es wird höchste Zeit miteinander zu reden. Ich wiederhole auch gerne die Forderung:  Brauweiler hat Potenzial, aber um dieses zu entwickeln, braucht es einen Masterplan.

Brauweiler Bilder – Bon Jour Tristesse

Abtei TristesseFür mich ist ein ereignisreiches und erfolgreiches Wochenende auf der Crime Cologne zuende gegangen. Ein paar Impressionen gibt es hier. Verpasst habe ich die dritte Classic Night und den Tag des Offenen Denkmals. Jetzt hat mich der Brauweiler Alltag wieder. Ich sehe an den Kommentaren zum Brief aus Eckernförde, dass der Wahlkampf nun die Sidebar des Brauweilerblog erreicht hat. Willkommen, ihr Wahlkämpfer. Und immer schön sachlich bleiben. Ich wünsche einen guten Start in die Woche und verspreche: Morgen gibt es zur Abwechslung schöne Bilder an dieser Stelle. Trotzdem müssen wir unseren Blick mal wieder auf die Dorfmitte richten und fragen: Was verbirgt sich hinter dieser momentanen Friedhofsruhe rund um den Guidelplatz. Um was wird da gerungen? Wird überhaupt gerungen? Wer ringt mit wem? (Foto: Hendrik Neubauer)

Brief aus Eckernförde – JR lebt #101

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JR lebt. So steht es in dem heutigen Brief aus Eckernförde. Und ich habe im Netz tatsächlich den Beweis gefunden. Heute Abend gehen wir alle auf den Ball der Braunkohlebarone und hoffen, dass nicht irgendwann unter unserem schönen Dorf noch Öl gefunden wird. Denn Eckernförde und Umgebung wird gerade zu ein Thema zusätzlich erhitzt. Ein 2000 wegen Unwirtschaftlichkeit aufgegebenes Ölfeld soll nun wieder angezapft werden. Touristiker und Naturschützer laufen Sturm. Wie gut, dass das Biotop in unserer Dorfmitte rechtzeitig geschliffen wurde. Und jetzt schalte ich um nach Ecktown. (Illustration: Meike Teichmann). Diesen Beitrag weiterlesen »

Brauweiler Baustellen – Die Schotterdecke auf dem Guidelplatz schließt sich

Guidelplatz StaubSelbst am Samstag wurde gearbeitet und heute Morgen schließt sich die Schotterdecke auf dem Brauweiler Guidelplatz langsam.

Guidelplatz Brauweiler – Der Schotter kommt

Guidelplatz SchotterDer Schotter kommt. Die Arbeiten auf dem Guidelplatz in Brauweilers Mitte schreiten voran. (Foto: ring-optik in Brauweiler)

Brief aus Eckernförde – Gehirnstürme # 100

RudB_Vignette_final_2heute Morgen habe ich nur die Überschrift des Briefes aus Eckernförde gelesen und schon ging es los: Gehirnsturm. Seit gestern Morgen schießen mir immer mal wieder Gedanken durch den Kopf, was soll mit Brauweiler in Zukunft passieren. Da helfen auch die besänftigenden Worte des Bürgermeisters nichts, dass sich die Verwaltung und er selbst sich für die Zukunft des Abteiortees einsetzen werden. Stillstand käme nicht nicht Frage. Liebe Leute, an den Taten sollt ihr sie messen. Ich frage euch, was haben wir seit dem 1. Juli 2010. Stillstand. Leider hat der Bürgermeister gestern nicht wirklich verraten, was sich ab jetzt, wir schreiben den 1. August 2013, ändern soll. Wir wissen nur, dass die Stadt Pulheim in die Berufung in Sachen Guidelplatz-Urteil geht. Das dauert, Leute. Und jetzt sind wir an dem Punkt, an wir unsere Fragen und Gedanken mal fliegen lassen sollten. Was kann aus diesem Platz werden? Künstlerviertel, hört sich gut an? Hat die Gold-Kraemer-Stiftung mal die Bürgerschaft gefragt, was wir uns darunter vorstellen? Sehen wir das eher gesetzt oder hip? Gibt es dort auch eine Werkstätte, in der sich Bürgerinnen und Bürger mal künstlerisch erproben dürfen? Wird es einmal im Jahr als Pendant zur Hochkultur auch Subkultur auf dem Platz geben? Wen müssen wir da fragen? Das Ordnungsamt oder vielleicht gar die Stiftung? Oder die Künstler, die dann rundum residieren? Die brauchen dann vielleicht ihren Schlaf? Oder wird denen übel vom Grillwurstgeruch? Laute Musik jedweder Stilrichtung ist auch immer sehr umstritten? Oder mal ganz etwas anderes: Können wir nicht ein paar Spezialantiquariate in Brauweiler ansiedeln? Gegenüber im Archiv- und Fortbildungszentrum werden Tag für Tag Dokumente und alte Bücher gerettet. Das passt doch. Dieses Thema ist bereits in Brauweiler zuhause. Warum haben wir noch kein Bücherfest, das rund um die Abtei einmal im Jahr in Brauweiler stattfindet? Gehirnsturm. Und dann denke ich an den Schatten in den Innenhöfen der Abtei. Da sollten sich jetzt mal ein paar Bürgerinnen und Bürger hinhocken und die Gedanken fliegen lassen, so wie Margarete Brix und die Knilche das getan haben. So lese ich es gerade. Denn die haben ein ganz anderes und möglicherweise noch viel größeres Problem, dort oben mitten in Schleswig-Holstein. Aber lesen Sie selbst. (Illustration: Meike Teichmann). Diesen Beitrag weiterlesen »

Guidelplatz Brauweiler – Die Stadt Pulheim erklärt sich: Stadt legt Rechtsmittel gegen die Entscheidung ein.

Guidelplatz Parkplatz IIHeute Morgen stand es im Kölner Stadtanzeiger. Vorhin kam die Pressemitteilung der Stadt Pulheim. Der Bürgermeister Frank Keppeler lässt zum Guidelplatz Brauweiler verlautbaren: „Ich werde mich mit einem Stillstand nicht zufrieden geben!“ Die Stadt Pulheim legt Rechtsmittel gegen die Entscheidung des Verwaltungsgerichtes Köln ein. Keppeler und die Verwaltung sehen sich offenbar in der Gestaltung des Bauvorbescheids im Recht. Jetzt geht die Sache vor das Oberverwaltungsgericht in Münster, wenn dem Antrag der Stadt Pulheim auf Berufung gegen das Urteil vom 26. Juni 2013 beim OVG Münster entsprochen wird. Anbei dokumentiere die Pressemitteilung der Stadt, besonders vielsagend finde ich sie in der Sache nicht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Brauweiler Baustellen – KStA: Die Stadt hat Berufung gegen das Guidelplatz-Urteil eingelegt

Guidelplatz VerfuellungHeute Morgen war im Kölner Stadtanzeiger zu lesen: „Die Stadt hat vor dem Oberverwaltungsgericht Münster Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln eingelegt, das das Bauprojekt ausgebremst hat.“ Ich bin sprachlos.

Brauweiler Schaumagazin – Kein Geld aus Berlin

Der Fraktionsvorsitzende des SPD im Rat der Stadt Pulheim, Dierk Timm, hat gestern eine Pressemitteilung zum Thema Schaumagazin Brauweiler verschickt, die ich in Gänze dokumentiere. Beachtenswert dabei ist die Einleitung: „Nach dem Gerichtsurteil zum Guidelplatz, mit dem sich die Bebauung des Ortskerns um weitere Jahre verzögern wird…“ Allein schon dieser Satz ist eine eigene Pressemitteilung und Erklärung wert. Was ist damit gemeint? Gehen Gold-Kraemer-Stiftung und die Stadt Pulheim in Sachen Guidelplatz-Urteil in die Revision? Während wir also momentan in Sachen Guidelplatz zuschauen können, wie das Guidelloch gerade verfüllt wird und ansonsten so gar nichts wissen, erfahren wir jetzt, dass das Schaumagazin in absehbarer Zeit nicht zu realisieren sein wird. Na, da wird die Gold-Kraemer-Stiftung aber nicht begeistert sein?! Das ist doch Bestandteil des „Kleinen-Bayreuth“-Plans.  Aber lesen Sie erst mal die SPD-Erklärung. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2026 1. Halbjahr als Download.

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