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Kurzmeldung: Neven DuMont ist wieder on air.

Konstantin Neven DuMont verkündete via Spiegel seinen Ausstieg als Vorstand im familieneigenen Verlagsbetrieb. Der Medienkonzern schweigt dazu. Dann schickt der Immer-noch-Vorstand dem SZ-Redakteur Marc Felix Serrao eine Mail, in der er schreibt, „jetzt erstmal“ weiterzumachen, Serrao hatte gerade in seinem Blatt einen  Artikel veröffentlicht – „Im Namen des Vaters“. Und vor allem: Seit letzter Woche ist KND wieder on air, er  kommuniziert munter weiter – bevorzugt via Facebook. „In diesem Zusammenhang ist mir immer noch nicht schlussendlich klar, wer mir eigentlich an den Karren pinkeln will. Ich habe die Vermutung, dass da noch andere Personen außer Serrao beteiligt sind. Meine Recherchen weisen bereits in verschiedene Richtungen. Da ich das aber noch nicht verifizieren kann, halte ich mich momentan mit öffentlichen Anschuldigungen zurück.“ Weiter so, selbstverständlich verschwört sich die Welt gegen Konstantin Neven DuMont. Wir hoffen nur, dass die Beweisaufnahme möglichst lange dauert.

Konstantingate. Oder: Wer hat an meiner Tastatur geschrieben?

Tatort: Amsterdamer Straße. Noch überstrahlt ihn der Altvordere Alfred, aber Konstantin ist auf dem besten Wege eine nationale Große zu werden. So berichtet heute meedia.de unter der Überschrift „Kölsches Klingeln“: „Die Affäre um hunderte von anonymen Kommentaren, die Verleger Konstantin Neven DuMont im Blog von Stefan Niggemeier abgegeben haben soll, wird am Mittwoch morgen auch von drei seriösen Tageszeitungen aufgegriffen.“

Die „Süddeutsche“ berichtet von „hellem Entsetzen“ im Umfeld der Unternehmensführung. Die „FTD“ wählt die beißenden Überschrift „Wer bin ich und, wenn ja, wie viele“ und die „FAZ“ springt auf der Medienseite ihrem Autoren Niggemeier bei. Eberhard Klein, Vorstandsmitglied der Mediengruppe DuMont Schauberg, bezeichnet die Vorwürfe als „haltlos“, Konstantin Neven DuMont selbst äußert sich nicht – er sei verreist, heißt es aus dem Verlag.

Presseschau:

sueddeutsche.defaz.netftd.destefan-niggemeier.demeedia.de

Wer bisher noch nicht die Gelegenheit hatte, Konstantin Neven DuMont wo auch immer zu begegnen, dem sei das Interview mit ebendiesem auf  ndr.de zum Zapp-Beitrag „Die Krise der Verlage“ empfohlen. Außerdem laden wir Herrn Neven DuMont herzlich ein, das brauweilerblog.de zu besuchen und zu kommentieren. Selbstverständlich sind auch die eingeladen, die in seinem Namen Kommentare schreiben. Dem Internet ist es eben egal, ob ein Hund an der Tastatur sitzt.

Zahnrad Brauweiler

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