Archiv für die Kategorie „Pulheim“
Nikolausmarkt Brauweiler – Kunstpausen werden angenommen
Der Nikolausmarkt Brauweiler ist gestern Abend zuende gegangen. Bei wenig erbaulichem Wetter, aber das hat nun wirklich niemand zu verantworten. Dafür hatten wir am Samstag „Winter Wonderland“-Wetter, das die Premieren auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt rund um die Abtei in das beste Licht setzte. Erstmals wurde der Nikolausmarkt von Bürgermeister Frank Keppeler eröffnet. Er sprach die tags zuvor ausgefallene Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Köln in Sachen Guidelplatz an und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich die Parteien Gold-Kraemer-Stiftung und Brauweiler Kläger doch außergerichtlich einigen. Außerdem verwies er darauf, dass die Brauweiler die Entwicklung der Dorfmitte zum Teil auch selbst in Hand hätten: Jeder Einkauf in Brauweiler stützt auch das Abteidorf als Gesamtes. Im weiteren Verlauf des Samstages zeigte sich dann, dass die Weiterentwicklung des Marktkonzeptes Früchte trägt. Besucher sprachen davon, dass es „schöner nicht sein kann“. Und es soll viele gegeben haben, die mehrere Runden durch den Skulpturenhof, das Handwerkerdorf, die Illuminati-Allee, das Gourmetdorf und das Brauweilerdorf gedreht haben. Kunst und Konsum kann sich also durchaus ergänzen, und gerade die Kunstpausen wurden von vielen genossen. Was wollen wir mehr? (Foto: Christoph Schepers und Hendrik Neubauer begrüßen den Bürgermeister Frank Keppeler | (c) Michael Kneffel. )
Blog-Kunst-Adventsverlosung – Astrid Kruis (Atelier Halle 30) stiftet Bild für die Verlosung zum 2. Advent.
Wir verlosen heute in der Brauweiler Blog-Kunst-Adventsverlosung eine Arbeit von Astrid Kruis mit dem Titel. „Konstruktion, Kommunikation, Gute Laune“ (100 x 10 cm) Das passt wunderbar zum Nikolausmarkt. Hier vor Abtei präsentiert sich auch am heutigen Marktsonntag auch die Künstlerinnengemeinschaft Atelier Halle 30. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler Guidelplatz – Der Bürgermeister, die Buschtrommeln und der Stadtanzeiger
Mögen am heutigen Samstag auch Schnee, Holzhütten und Zelte den Blick auf den Guidelplatz verdecken. Der Nikolausmarkt Brauweiler überstrahlt das Thema ja nur für zwei Tage. In den letzten Tagen ging in Brauweiler schon das Gerücht um, dass die Verhandlung der zwei anhängigen Klagen vor dem Verwaltungsgericht Köln auf den 27. Februar 2013 verschoben sei. Das wird heute, am 8. Dezember 2012, durch eine Notiz im Kölner Stadtanzeiger bestätigt. Dort heißt es, die Stadt werte das als positiv: „Die klagenden Anwohner und die beklagte Gold-Kraemer-Stiftung als Bauherr haben angekündigt, dass sie eine außergerichtliche Einigung im nachbarschaftlichen Einvernehmen herbeiführen wollen.“ Nichts ist mehr zu hoffen als das. Bürgermeister Frank Keppeler wird heute Nachmittag um 16.00 Uhr in Brauweiler die Gelegenheit haben, diese Aussage zu kommentieren. Er wird zur feierlichen Eröffnung des Nikolausmarktes sprechen. Brauweiler. Abteipark. 16.00 Uhr.
Vorschau Nikolausmarkt – Die Dörfer und die Kunst: Holger Hagedorn. SOLARIS.
Das neue Konzept des Nikolausmarktes sieht vor, dass sich auf dem Weihnachtsmarkt rund um die Brauweiler Abtei verstärkt Künstlerinnen und Künstler präsentieren werden. Ich werde diese hier nach und nach kurz vorstellen. Folge 3: Holger Hagedorn. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweilerblog – Klicke dein Dorf
Guten Morgen, Brauweiler! Ich habe eben die Blogzahlen für den November kontrolliert. 5.151 Besucher haben 212,347 Zugriffe auf den Seiten des Brauweilerblog.de erzeugt und das Beste ist, dass wir eine sensationell niedrige Ausstiegsrate von 0,41 Prozent haben. Was nichts anderes heißt, dass die 99,59 Prozent der Besucher, wenn sie denn auf dem Blog sind, auch dort verweilen. Die Besuchsdauer liegt pro Aufenthalt bei 304 Sekunden. (Quelle: confixx.de) P.S. Jede Blogleserin und jeder Blogleser ist herzlich dazu eingeladen, die Blogeinträge zu kommentieren. Die Zahl der Kommentatoren geht ehrlich gesagt eher gegen Null. Was aber nun wirklich kein Geheimnis ist, denn unter jedem Post findet sich die Kommentarfunktion. Also nur Mut und ein wenig Muße. Gerne nehme ich auch Themenvorschläge oder ganze Artikel entgegen. Aber erst einmal wünsche ich ein schönes Wochenende. Klicke dein Dorf. Kommentier dein Dorf. Liebe dein Dorf.
Brief aus Eckernförde – Rette sich, wer … #65
„Sind Sie denn noch zu retten?“ Das fragte mich neulich ein Brauweiler. Das will ich doch hoffen, denn ich erzählte ihm von meinen Visionen für das Abteidorf. Ein Pilgerhostel für Jakobspilger auf dem Guidelplatz, Ateliers vor allem auch für junge aufstrebende Künstlerinnen und Künstler und eine blühende Ortsmitte mit einem Fast-Food-Restaurant, damit die Jugend nicht weiter an die Bonnstraße wandert sondern auch mal die Dorfmitte für sich entdeckt. „Wovon träumen Sie eigentlich nachts?“ fragte mich mein Gesprächspartner. Das will ich hier lieber nicht erzählen. Ich wundere mich nur über die vordergründige Empörung. O.k. das mit der Bulettenbude womöglich gegenüber der Abtei, das mag eine befremdliche Vorstellung sein. Es ist aber eine Tatsache, dass Brauweiler (fast) am Jakobsweg liegt, warum also nicht die Pilger nach Brauweiler und in unsere schöne Abtei locken? Ich habe ganz zu Anfang des Brauweilerblog eine Postkarte für Brauweiler gemacht: Unser Dorf ist schön. Bei vielen ist die eigentliche Botschaft noch nicht angekommen. Unser Dorf ist nur dann schön, wenn wir bereit sind, quer zu denken und auch etwas dafür zu tun. Wir müssen Brauweiler und seinen schönen Seiten immer wieder eine neue Chance geben. Wir können uns retten, wir müssen nur langsam anfangen. Was das mit dem Brief aus Eckernförde zu tun hat? Bitte lesen Sie selbst. Denn ich weiß nur, es hat nichts mit der Doppelkopfrunde von Maggie, Fiete, Fritze und Jörn zu tun. (Illustration: Meike Teichmann) Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler – Ausbau der Stromtrasse entlang der Bonnstraße
Gestern ereichte mich eine Petition der Bürgerinitiative Pro Erdkabel Köln-West und des Bürgervereins Lövenich im Brennpunkt e.V., die in Sachen Ausbau der Stromtrasse Nord-Süd Alarm schlägt. Ich weiß nicht so genau, ob es der Diskussion so zuträglich ist von „Monstertrassen“ und vor allem von „Höchstspannungsleitungen“ – Hochspannung ist Hochspannung – zu reden. Die Gefahren des Elektrosmogs, der von Überlandleitungen ausgeht, ist aber nicht von der Hand zu weisen. Das vergisst auch jeder Brauweiler allzuleicht, der tagtäglich die Bonnstraße benutzt und die bestehende Trasse womöglich auch noch kreuzt. Wir fahren ja einfach darunter durch und wir haben uns an den Anblick gewöhnt. Die Initiative aus unserem Nachbarort Lövenich setzt sich für die Verlegung von Erdkabeln ein. Das klingt erst einmal vernünftig. Folgend ist eine Petition an den Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters mit einem Link dokumentiert, der direkt zur Teilnahme an dieser Petition führt. Außerden habe ich ein paar Links gesammelt, damit sich jeder weiter informieren kann. Denn kaum taucht man ein wenig tiefer ein, dann ergibt sie sich auch schon wieder – die Gemengelage. (Grafik: Lövenich im Brennpunkt e.V.) Diesen Beitrag weiterlesen »
Pulheim – Der Barbaramarkt
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In Pulheim beginnnt morgen der Barbaramarkt, den ich immer wieder gerne besuche. Auf dem Marktplatz, auf dem Wilhelm-Mevis-Platz, in der Blumachergasse und in der Fußgängerzone Auf dem Driesch findet von Mittwoch, 28. November bis Sonntag, 02 Dezember, findet wie immer der Pulheimer Weihnachtsmarkt statt. Er ist von Mittwoch bis Samstag jeweils von 10.00 Uhr bis 22.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 Uhr bis 21.00 Uhr geöffnet. Achtung Wochenmarktbesucher: Wegen des Barbaramarktes wird der Wochenmarkt in Pulheim am Dienstag, 27. November und am Freitag, 30. November, auf den Platz vor dem Kultur- und Medienzentrum verlegt. P.S. Das Video stammt aus dem Jahr 2010.
Brauweiler Verkehr – Fahrradfahrer, sagt dem ADFC eure Meinung
Wie oft habe ich hier beklagt, dass Fahrradverkehr auf der Straße in Brauweiler eigentlich gar nicht möglich ist und die meisten Fahrradfahrer auf die Fußwege ausweichen? Der Fahrradklima-Test des ADFC ist die größte Umfrage dieser Art. Die Teilnahme ist noch bis zum 30. November diesen Jahres möglich. Mehr Informationen zu zurückliegenden Umfragen finden sich auf den Seiten des ADFC. Um die Aussagefähigkeit der Ergebnisse sicherzustellen, ist es entscheidend, dass möglichst viele Menschen – sowohl Vielfahrer als auch Gelegenheitsradfahrer – an der Umfrage teilnehmen. P.S. Beim letzten Test hat Pulheim den 12. Platz belegt von 93 Städten unter 100.000 Einwohnern. Da hat aber bestimmt kein Brauweiler teilgenommen.
Brief aus Eckernförde – Gemengelage #64
Ich bin gerade eben vom Frühstückstisch aufgestanden und habe die Tageszeitung aus der Hand gelegt. Erst lese ich immer den Sportteil und dann Rhein-Erft. Eigentlich interessiert mich nur Pulheim und insbesondere Brauweiler, aber das muss ich ja nicht noch betonen. Und gerade trudelte auch der Brief aus Eckernförde in meinem Postfach ein. Margarete Brix hört Radio und erregt sich über den inflationären Gebrauch des Begriffes „Gemengelage“. Genau das dachte ich aber, als ich den heutigen Artikel im Kölner Stadtanzeiger über die Sekundarschule gelesen habe. Das Abteigymnasium Brauweiler hat nach dem Beschluss der Schulkonferenz der Stadt Pulheim die Zusammenarbeit mit der neuen Sekundarschule verweigert. Ist das ein Racheakt dafür, dass das Gymnasium sich in Sachen Gesamtschule übergangen und angegriffen fühlte? Kann sein, es ist aber vielleicht auch der antiquierte Politikstil der Stadt, das Regieren nach Vorschrift, der immer wieder Widerstand erregt. Wann merkt die Stadt Pulheim endlich, dass man Bürgerinnen und Bürger von Anfang an in einen sachlichen Dialog einbinden muss und dass man zudem die betroffene Öffentlichkeit nicht mit Frontalveranstaltungen überfahren kann? Ob nun Bäderlandschaft, Schullandschaft, Guidelplatz, es ist immer wieder dasselbe Muster. Die Stadt behauptet: Wir handeln transparent. Die Bürgerschaft hält dagegen: Wir werden nicht informiert. Wir haben hier in der Stadt Pulheim drei Großfeuer. Im Schulzimmer, im Vorgarten Guidelplatz und im Badezimmer. Man könnte auch von einer „Gemengelage“ sprechen. Maggie schreibt: „Die „Gemengelage“ ist das Synonym unserer Zeit für komplizierte Situationen, deren Zustandekommen man nicht versteht und für deren Entwirrung man keinen Lösungsvorschlag hat.“ Einverstanden, aber hat sie denn eine Lösung? Lesen Sie selbst. (Illustration: Meike Teichmann) Diesen Beitrag weiterlesen »