Archiv für die Kategorie „Städtebau“
Übergangslösung für den Guidelplatz – Gold-Kraemer-Stiftung geht auf Brauweiler Bürgerwünsche ein
(red) Noch heute mittag haben wir hier auf dem Blog im „Brief aus Eckernförde“ über Glaubwürdigkeit gesprochen. Und da errreicht uns heute Nachmittag eine Pressemitteilung der CDU Brauweiler zu den Entwicklungen um den Guidelplatz. Den vielen Worten und Absichtserklärungen sind nun endlich Taten gefolgt. Ein Bagger und eine Planierraupe sind angerückt, um dem dringenden Wunsch der Brauweiler Bürger nach mehr Parkraum im Ortskern nachzukommen – solange die Baustelle in der Mitte Brauweiler gegenüber der Abtei ruht. Heute ist bereits der Parkraum auf dem Schotterparkplatz wesentich erweitert worden. Nun soll auch noch eine Verbindung zur Abteigasse geschaffen werden, so dass die Abteigasse von der Ehrenfriedstraße aus befahren werden kann. Wem auch immer diese Tat zu verdanken ist, die Pressemitteilung spricht davon, dass die Arbeiten im Auftrag der Gold-Kraemer-Stiftung erfolgt sind, wir rufen: Bravo. Die Einzelhändler erhalten ein Zeichen, dass den Verantwortlichen das Schicksal der Geschäftswelt doch nicht schnuppe ist. Und die Kunden und Besucher erhalten mehr Parkraum. Noch etwas: Diese Tat lässt die Aussagen der Stiftung, sie halte an ihrem Vorhaben, den Guidelplatz bebauen zu wollen, fest, als glaubwürdig erscheinen. Nun ist die Pulheimer Stadtverwaltung am Zug.
Der Brauweiler Guidelplatz – Neues Jahr und die Erinnerung an den Stachel im Fleisch unseres Dorfes
(red) „Der Guidelplatz in der Ortsmitte Brauweilers mag in den letzten 10 Jahren schon schlimm ausgesehen haben. Nur so, wie er sich seit Oktober letzten Jahres präsentiert, so schlimm war es in den letzten 30 Jahren nicht.“ Das schrieb am 18. Juli 2011 die Brauweiler Interessengemeinschaft der Unternehmer e.V. (BIG) in einem Offenen Brief an die Pulheimer Stadtverwaltung und an den Vorstand der Gold-Kraemer-Stiftung. An der Situation hat sich bis heute wenig geändert. – Diese beiden Sätze schrieb ich in einem Artikel für die November-Ausgabe der Zeitschrift „Grünzeug“, den ich im Folgenden dokumentiere. Gerade eben kommt die Sonne heraus. Auch im Neuen Jahr alles beim Alten? Ersetzen Sie also bitte das Wort „Herbst“ durch „Winter“, dann stimmt auch der letzte Absatz. Diesen Beitrag weiterlesen »
Freudenfest der Initiative gegen das Neubaugebiet Brauweiler Süd – und ein neues Ziel: der Südpark
Es hat stattgefunden. Das Freudenfest der Bürgerinitiative gegen das Neubaugebiet Brauweiler Süd war mit fast 100 Besuchern ein voller Erfolg. Das umstrittene Gebiet bleibt auch in Zukunft unbebaut, entscheidend war das denkmalpflegerische Veto. Die Initiatorinnen Christine Hucke und Ursula Esser hatten die Unterstützer und Anwohner zu Glühwein und Wurst in die Klottener Straße eingeladen. Und mit Blick auf das auch weiterhin naturbelassene Areal wurde darüber diskutiert, wie das auch in Zukunft so bleiben kann. Allzu vielen Bürgern sind noch die Worte des Pulheimer CDU-Vorsitzenden Theisen im Ohr, man müsse in der Sache stark bleiben, sonst bekäme die Stadtverwaltung in Zukunft überhaupt kein Planverfahren mehr durch (wir berichteten). Also hat sich die Bürgerinitiative neue Ziele gesetzt. Man will an dieser Stelle das Pendant zum Nordpark anregen. Den Südpark Brauweiler. Genauso wie das Gebiet in Pulheim gehört das Areal zwischen Brauweiler und Freimersdorf zu RegioGrün. Es wären sogar noch Fördergelder frei, so wie Hucke und Esser in Erfahrung gebracht haben.
Guidelplatz in Brauweiler – Nichts Neues von der Brache
(red) Die Erwartungshaltung der Brauweiler im Hinblick auf die Informationsveranstaltung der CDU Brauweiler in Sachen Guidelplatz war hoch. Vor allem weil der Bürgermeister Frank Keppeler im Vorwege der Veranstaltung in der Presse immer wieder zitiert wurde, dass nach den Gesprächen Anfang November im Bauministerium in Düsseldorf alles auf dem Weg sei. Der Landesbetrieb Straßenbau NRW, der LVR, die Gold-Kraemer-Stiftung und die Stadt Pulheim seien dabei sich zu einigen. „Ja, und nun?“, diese Frage trieb die Brauweiler Bürgerinnen und Bürger zuhauf in den Gierdensaal in der Abtei Brauweiler. Diesen Beitrag weiterlesen »
Dorfkern Brauweiler – Der Bürgermeister meldet sich zu Wort
(pm) Auf Initiative von Bürgermeister Frank Keppeler hat kürzlich im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr in Düsseldorf ein Gespräch über das Guidelplatzprojekt in Brauweiler stattgefunden. Im Anschluss zeigte sich Bürgermeister Frank Keppeler zufrieden: „Ich bin davon überzeugt, dass wir einen entscheidenden Schritt voran gekommen sind.“
Im Ministerium hat Stadtplaner Prof. Nikolaus Fritschi einige Planungsvarianten für die Platzgestaltung vorgestellt. An dem Gesprächstermin haben neben Mitarbeitern der Stadtverwaltung und dem Stadtplaner Prof. Fritschi auch Vertreter des Landschaftsverbandes Rheinland teilgenommen. Die Gold-Kraemer-Stiftung ist durch Geschäftsführer Peter Michael Soenius vertreten gewesen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Guidelplatz Brauweiler – Die CDU informiert am 25. November
(pm) Die Brauweiler Ortsmitte soll seit mehr als 36 Jahre gestaltet werden. Es sind bisher viele Vorschläge gemacht worden, und viele Interessenten haben sich der Angelegenheit angenommen. In all der Zeit hat sich leider Niemand gefunden, der ernsthaft eine Bebauung realisieren konnte oder wollte. Das ist jetzt anders. Die Gold-Kraemer-Stiftung wird den Guidel-Platz und die umliegenden Areale gestalten und bebauen. Dazu sind natürlich zahlreiche Vorarbeiten zu leisten. Um umfassend über das Thema informieren zu können, laden wir alle Interessierten zu einer Veranstaltung am 25. November 2011 um 19.00 Uhr ein. Die Veranstaltung wird im Gierdensaal in der Abtei Brauweiler sein. Die CDU Brauweiler möchte die Bevölkerung über die Planungen und den Sachstand der Bebauung der Brauweiler Ortsmitte in Kenntnis setzen. Der Investor, die Gold-Kraemer-Stiftung hat sein Kommen und entsprechende Informationen zugesagt. Die CDU Brauweiler hofft zu dieser Informationsveranstaltung auf zahlreiche Beteiligung. Infoverstaltung Guidelplatz. Gierdensaal. Abtei Brauweiler. 25. November 2011 um 19.00 Uhr. (Unser Bild zeigt den Bauzaun, der seit letzter Woche mit Kunstplakaten verziert ist. Und der zentralen Aussage: „Unser Dorf soll schöner werden“, die allerdings durch ein Clownsplakat konterkariert wird.)
Der Brauweiler Guidelplatz – wo es hakt, wie es weitergeht?
Der Brauweiler Guidelplatz ist nicht nur ein Schandfleck mitten im Ort. Er behindert momentan die Entwicklung des Abteidorfes. Aber nicht nur das, er gefährdet massiv den Bestand an Einzelhändlern, die alle über Umsatzeinbrüche klagen. Wie Bürgermeister Frank Keppeler in einem persönlichen Gespräch letzte Woche versicherte, wird in dieser Woche ein Gespräch mit Vertretern des Landesbetrieb Straßen NRW und des LVR stattfinden. Gegenstand der Verhandlungen ist der Wunsch der Gold-Kraemer-Stifung Teile der Ehrenfriedstraße in die Platzgestaltung miteinzubeziehen. Wir berichteten. Keppeler ist optimistisch gestimmt, eine zeitnahe Lösung zu erreichen. Die in der „Pulheimer Zeitung“ kolportierte Meinung, dass die Klagen zweier Anlieger der Grund für den Stillstand des Projektes seien, ist schlichtweg irreführend. Erstens wird die Erfolgsaussicht dieser Klagen von Fachleuten sehr unterschiedlich beurteilt. Außerdem gibt es immer noch die Möglichkeit der außergerichtlichen Einigung. Man darf nicht unterschätzen, dass der nun fast anderthalbjährige Stillstand die Nerven der Brauweiler Unternehmer und Anlieger blank liegen lässt. Wichtig ist eine Einigung der Beteiligten über die Anbindung des Guidelplatzes an die Abtei.
Neubaugebiet Brauweiler Süd – Die Verwaltung gibt die Planung auf
(red) Wir haben ja ausführlich über das Neubaugebiet Brauweiler und die Aktionen von Christine Hucke und Ursula Esser berichtet. Nachdem es in den letzten Monaten sehr still um dieses Thema geworden war, stand das Schlimmste zu befürchten. Zudem gab es Aussagen des CDU-Vorsitzenden Theisen, man müsse in der Sache stark bleiben, sonst bekäme die Stadtverwaltung in Zukunft überhaupt kein Planungsverfahren mehr durch. Nun sind die Würfel gefallen: Das Planungsamt der Stadtverwaltung Pulheim die Möglichkeit hat geprüft, ob die Planung eines Baugebietes am südlichen Ortsrand von Brauweiler (östlich der historischen Mühle) möglich ist. Nun hat die Verwaltung jetzt entschieden, das Vorhaben nicht weiter zu verfolgen. Bürgermeister Frank Keppeler hat den beiden Initiatorinnen einer Bürgerinitiative gegen diese Planung diesen Entschluss in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt.Die Fläche ist Teil der Denkmalbereichssatzung für den Bereich Freimersdorf, die einen Erhalt der landwirtschaftlichen Flächen vorsieht. Das Rheinische Amt für Denkmalpflege hat in einer Stellungnahme erklärt, dass sich dieses Schutzbedürfnis auf die gesamte Fläche bezieht. Auch eine kleinere Siedlungsabrundung in Verlängerung der Klottener Straße ist mit den Belangen der Denkmalpflege nicht vereinbar.
Brauweiler Bilder – Freie Sicht auf die Brache
Heute sprach ich erst mit einer Brauweiler Geschäftsführerin: „Gibt es Neuigkeiten in Sachen Guidelplatz?“ „So weit ich weiß: Leider nein“, musste ich antworten. Die Verantwortlichen hüllen sich in Schweigen. Mittlerweile haben Wind und Wetter oder wer auch immer dafür gesorgt, dass der Sichtschutz verschwunden ist. So können wir das Loch in der Brauweiler Dorfmitte wieder in voller Schönheit erblicken.
Brief aus Eckernförde – Demographie und Alltag #6
(red) „Die Demographische Entwicklung“ – die Politiker reden ständig davon, man müsse ihr Rechnung tragen. Die Wohlfahrtsverbände bauen ein Altersheim nach dem anderen. So auch in Brauweiler, das zweite ist eingeweiht, die Künstlerresidenz, naja – das leidige Thema- , die soll ja irgendwann folgen. Die Stadtverwaltungen machen sich darüber Gedanken, ob sich auf allen Fußwegen Rollatoren begegnen können, – und stoßen auf Problemfälle wie in unserer Bernhardstraße. Aber wo kommen die eigentlich Betroffenen zu Wort? Bei uns im brauweilerblog.de – Wir haben unsere Urlaubsbekanntschaft Margarete Brix gefragt. Sie ist schon lange im Ruhestand, behauptet jedoch einfach mal: „Die Demographische Entwicklung ist relativ.“ In Eckernförde, Brauweiler, überall, aber lesen Sie selbst. (Illustration: Meike Teichmann).